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Wallström, Margot


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Rzeczpospolita - Polen | 26.06.2008

Schluss mit dem Männermonopol in der Politik

In der Tageszeitung Rzeczpospolita fordert Margot Wallström, die Vize-Präsidentin der EU-Kommission, eine höhere Frauenquote in der Politik. Als Vorbild preist die Sozialdemokratin Spanien, wo gesetzlich vorgeschrieben sei, dass bei Wahlen mindestens 40 Prozent der Kandidaten Frauen sein müssen. Unter den 54 polnischen EU-Abgeordneten seien hingegen nur acht Frauen. "Mit Freude nehme ich wahr, dass Europa nun auf diese Herausforderung antwortet. Die Europäische Frauen-Lobby (EWL) - die über 4.000 Frauenorganisationen vertritt - beginnt im Herbst eine Kampagne, die ein größeres Gleichgewicht der Geschlechter in den Entscheidungsprozessen der EU zum Ziel hat. In vielen Ländern sind zahlreiche Frauen im Geschäftsleben erfolgreich. In der Politik sind Frauen immer noch unzureichend vertreten. ... Es ist höchste Zeit, dieses Männer-Monopol in der Politik zu beenden. Frauen und Männer ergänzen sich gegenseitig mit ihrem unterschiedlichen Wissen und ihren Erfahrungen. Die Miteinbeziehung von Frauen in den Entscheidungsprozess hat nicht mehr und nicht weniger als eine demokratische Vertretung zum Ziel."

La Vanguardia - Spanien | 30.01.2006

Das europäische Projekt in der Krise

"Der Einfluss der Staaten ist unterschätzt worden, als über europäische Integration diskutiert wurde. Es ist die Schuld der Politiker, denen es nicht gelungen ist, ihren Bürgern das europäische Projekt zu erklären. Die Wähler in Frankreich und in den Niederlanden haben die europäische Verfassung abgelehnt, um uns eine Lektion zu erteilen", sagt die Vize-Präsidentin der EU-Kommission Margot Wallström im Interview mit Isidre Ambrós. "Die EU ist schnell gewachsen und hatte keine Zeit, die Herzen der Menschen zu erobern. Wir müssen uns jetzt auf das konzentrieren, was die Bürger bewegt... Wir, die Politiker, müssen lernen, vorsichtiger mit Versprechungen zu sein. Die Zeit, in der Europa ein Projekt der Eliten war, ist längst vorbei. Die Zeiten haben sich geändert. Wir müssen zugeben, dass wir Fehler gemacht haben und es besser machen. Jetzt müssen die Bürger sich das Projekt zu Eigen machen."

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