Navigation

 

Home / Autorenindex


Weidenfeld, Ursula


RSS Die Texte von "Weidenfeld, Ursula" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Blog Carta - Deutschland | 11.09.2009

Der Preis stimmt für GM

Im Autoren-Blog Carta sieht Ursula Weidenfeld die Rettung der deutschen Opel-Standorte durch den Verkauf an den Autozulieferer Magna mit gemischten Gefühlen. Kurz vor der Bundestagswahl hätten die deutschen Regierungsparteien viel einstecken müssen: "Die Erleichterung der Berliner Wahlkämpfer ist unüberhörbar. Den Liebesdienst, den die amerikanische Regierung als GM-Mehrheitseigentümerin den Regierungsparteien erweist, wird sie sich bezahlen lassen. ... Die Amerikaner haben entschieden, wie und wann sie es wollen und für richtig hielten. Das ist nicht besonders nett. Aber es ist ihr Recht. Sie sind die Eigentümer von GM, und sie sind Gesellschafter der Opel-Treuhand. Daran haben sie die Deutschen an diesem Donnerstag erinnert. Sie haben sie zappeln lassen, und sie haben klar gemacht: Die deutschen Interessen zählen nicht, weder die politischen noch die arbeitnehmerischen. Es sei denn, der Preis stimmt - für GM."

Der Tagesspiegel - Deutschland | 10.10.2006

Beteiligung der deutschen Regierung an EADS?

Entgegen offiziellen Bekundungen bemüht sich die deutsche Regierung um einen Geheimplan zum Einstieg in den kriselnden deutsch-französischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS. Der Zeitung zufolge soll die KfW-Bankengruppe ein Modell ausarbeiten, das einen zeitlich befristeten Kauf von EADS-Aktien ermöglicht. Ursula Weidenfeld kommentiert: "Der Staat als Unternehmer und Anteilseigner hat in der Vergangenheit nicht gerade segensreich gewirkt. Staatsunternehmen oder solche, bei denen der Staat schnell mit Sanierungsgeld zur Hand war, haben die Erwartungen an eine schnelle Genesung nur selten erfüllt. Auch bei Airbus ist nicht anzunehmen, dass es dem Unternehmen gut bekommt, wenn neben dem französischen auch noch der deutsche Staat eine industriepolitische Suppe kocht... Das Beste für die deutschen Anteile, die im Augenblick bei Daimler-Chrysler liegen, wäre ein neuer Aktionär, der das Unternehmen als Ganzes saniert – und nicht auf der politischen Landkarte."

» Autorenindex


Weitere Inhalte