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Weiss, Szewach


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Fakt - Polen | 28.01.2010

Szewach Weiss über Auschwitz als Symbol für das ewig Böse

Am Mittwoch hat sich zum 65. Mal der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gejährt. Der ehemalige israelische Botschafter in Polen, Szewach Weiss, hebt die Bedeutung des Gedenkens in der Boulevardzeitung Fakt hervor: "Die Feierlichkeiten ... sind ein Ausdruck des ewigen Gewissens, das weiterhin ein Teil der Gegenwart ist und die moralische Energie für die Zukunft darstellt. Der Tag des 27. Januar, das heißt der Gedenktag für die Befreiung des Vernichtungslagers von Auschwitz-Birkenau, ist fast für die gesamte Welt von Bedeutung. Dieser Ort wurde in fast jedem Winkel der Welt zum Symbol für das Böse, das Unmenschliche und den Völkermord. Die dramatischen Ereignisse dieser Zeit bleiben ewig ein Zeichen des Schreckens - und ein Fragezeichen: Wie konnte das nur geschehen? ... Das war ein trauriger Tag. Das war ein Tag der Erinnerung. Das ist eine Herausforderung für die Zukunft. Damit sie eine andere, eine menschlichere, eine gute Zukunft wird."

Polska - Polen | 07.01.2008

Debatte über Antisemitismus in Polen

In Polen wird über das Buch "Die Angst" des US-Historikers Jan Tomasz Gross diskutiert, das am 11. Januar auf polnisch erscheint. In dem Essay, der bereits 2006 in den USA publiziert wurde, beschreibt Gross antisemitische Pogrome im Nachkriegspolen. Der aus Polen stammende, ehemalige israelische Parlamentspräsident und Botschafter in Warschau, Szewach Weiss, fordert, Polen müsse sich seiner Vergangenheit stellen. "Ich hoffe, dass Bücher wie 'Die Angst' von Jan Tomasz Gross eine Art Katharsis auslösen werden. Man muss den unangenehmen Prozess der Reinigung durchmachen, denn Mord bleibt Mord, und Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sind eine Schande. Ich spüre, dass heute die Mehrheit der Polen von solchen Positionen weit entfernt ist und es gibt Orte in Europa, an denen es mehr Antisemitismus gibt. Aber aus der Geschichte kann man das Böse nicht ausradieren."

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