Bereichsmenü: Home
Home / Autorenindex
Westman, Johanna
In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Neues Sprachgesetz in Schweden
Johanna Westman nimmt Bezug auf die Debatte über ein neues Sprachgesetz in Schweden, womit das Schwedische gegenüber dem Englischen geschützt werden soll: "Sprachen verändern sich, das ist eine Tatsache, die nicht unbedingt negativ ist... Das Finnlandschwedische [gesprochen von der schwedischen Minderheit in Finnland] ist ständig dem finnischem Einfluss ausgesetzt, gleichzeitig werden Finnlandschweden in Schweden oft für ihr gutes und gepflegtes Schwedisch gelobt. Das erklärt sich damit, dass das sprachliche Bewusstsein in Finnland auf vergleichsweise hohem Niveau liegt. Das könnte wiederum an der Zweisprachigkeit liegen, in der wir uns täglich bewegen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, schwedisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Alltagskultur, » Kulturpolitik, » Minderheiten, » Finnland, » Schweden
Pisa-Sieger Finnland möchte noch besser werden
Finnland belegt bei der Pisa-Studie erneut einen Spitzenplatz. Johanna Westman überlegt, wie das Land diese Position künftig halten kann: "Einer der Schwachpunkte ist das große Gefälle zwischen Jungen und Mädchen. Hinzu kommt, dass sich ein Zehntel der finnischen Fünfzehnjährigen in der Schule unwohl fühlt, doppelt so viele wie in Schweden. Diese Minderheit kommt zwar irgendwie zurecht, ist aber nicht motiviert - ein gefährlicher Mangel in einer Gesellschaft, in der lebenslanges Lernen Karrierevoraussetzung ist... Außerdem könnte Finnland in der Rangfolge zurückfallen, wenn die Einwanderung zunimmt, mehr Kinder ausländischer Herkunft in den Grundschulen sitzen und sich die Verhältnisse denen in Schweden oder Dänemark annähern. Wenn die Grundschule darauf nicht vorbereitet ist, kann der Absturz heftig werden."
» zum ganzen Artikel (externer Link, schwedisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Finnland, » Dänemark, » Schweden
Protest von Finnlands Krankenschwestern
Nach gescheiterten Verhandlungen ihrer Gewerkschaft drohen zehntausende finnische Krankenschwestern mit Kündigung, um den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber zu erhöhen. Sie fordern über die allgemeine Lohnerhöhung hinaus eine Anpassung ihrer Entlohnung an vergleichbare Berufszweige. Die Regierung erwägt nun, die Angestellten zur Arbeit zu verpflichten, damit das Gesundheitswesen nicht kollabiert. Johanna Westman kommentiert: "Die Kommunen hatten erklärt, die Verantwortung für das Gesundheitswesen behalten zu wollen.... Wenn aber wirklich Massenkündigungen in Kraft treten, könnte das Gesundheitswesen dauerhaften Schaden davontragen, und allen Verschwörungstheorien zum Trotz stimmt es nicht, dass die Regierung absichtlich die Sache in den Sand setzt. Eine gezielte Demontage des Sozialstaats wäre schlimm genug, und eine unkontrollierte Entwicklung in diese Richtung wäre das Schlimmste, was uns passieren kann."
» zum ganzen Artikel (externer Link, schwedisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Finnland
Finnen protestieren erfolgreich gegen höhere Strompreise
Das finnische Energieunternehmen Fortum hat nach heftigen Protesten der Bevölkerung eine Strompreiserhöhung zurückgenommen. Volkes Wille könne Berge versetzen, wenn er in Wallung gerate – sogar gegenüber einem börsennotierten Unternehmen, freut sich Johanna Westman. "Diese Kehrtwende ist eine Reaktion auf die massive Abwanderung der Kunden. Diese Vermutung wird dadurch bestätigt, dass auch die anderen Stromunternehmen auf Preiserhöhungen verzichten. Die wütenden Kunden haben die Versprechen Fortums nicht vergessen und das Unternehmen zum Nachgeben gezwungen. Soll der Strommarkt optimal funktionieren, müssen preisbewusste Verbraucher regelmäßig nach billigeren Alternativen suchen, auch wenn sie gerade nicht wütend sind."
» zum ganzen Artikel (externer Link, schwedisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Energie, » Unternehmen, » Verbraucher, » Finnland
Kaurismäki will keinen Oscar
Der finnische Regisseur Aki Kaurismäki hat seinem Heimatland verboten, seinen Film "Lichter der Vorstadt", der derzeit in einigen europäischen Ländern anläuft, für den Oscar anzumelden. Johanna Westman erinnert daran, dass Kaurismäki schon 2003 seine Teilnahme am Oscar-Festakt abgelehnt habe - wegen des Irak-Kriegs. "Das finnische Nominierungskomitee hat zum zweiten Mal einen Oscar-Kandidaten aufgestellt, der sich nicht beteiligen will. Damit werden die Finnen bei der Oscar-Gala 2007 nicht zugegen sein, und das ist eigentlich schade. Aber die Entscheidung zeigt Rückgrat: Kaurismäki ist das Beste, was Finnlands Filmwelt zu bieten hat, und wenn er bei dem Glamourfest in Hollywood nicht dabei sein will, dann schicken wir auch keinen schlechteren Ersatz. Sicher hinterlässt das irgendwo Eindruck."
» zum ganzen Artikel (externer Link, schwedisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Sicherheitspolitik / Krisen / Kriege, » Film, » Finnland, » USA