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Wroblewski, Tomasz


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Rzeczpospolita - Polen | 03.04.2009

G20 haben nicht über Kontrolle der post-globalen Welt entschieden

Die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita bewertet die Ergebnisses des G20-Gipfels kritisch: "Man hat nicht darüber gestritten, wie man die Welt retten kann, sondern darüber, wer ihre Kontrolle übernehmen soll. In London wollte man entscheiden, wer die entscheidende Kraft in der der post-globalen Welt sein wird: die Unternehmer oder die Politiker? Der G20-Gipfel hat diesen Streit aber letztlich nicht entschieden. Es gab ein kleines populistisches Feuerwerk zur Begrenzung der Banker-Gehälter sowie einige kritische Momente mit Bezug auf Sanktionen für Staaten, die Steuerparadiese zulassen. Ein Glück nur, dass sich die Waagschale der Weltfinanzordnung nicht in die Richtung sozialistischer und anti-marktwirtschaftlicher Lösungen geneigt hat. Um es einmal vorsichtig auszudrücken: Die [politischen] Führer haben allen das Gefühl gegeben, gewonnen zu haben."

Gazeta Wyborcza - Polen | 14.09.2006

Regierung bestimmt neuen Chefredakteur der Rzeczpospolita

Die polnische Tageszeitung Rzeczpospolita hat einen neuen Chefredakteur: Der konservative und regierungsfreundliche Pawel Lisicki löst den unabhängigen Grzegorz Gauden ab. Die Rzeczpospolita gehört zu 51 Prozent der norwegischen Orkla Media, die in diesem Sommer vom britischen Investor David Montgomery übernommen wurde, und zu 49 Prozent der polnischen Regierung. Tomasz Wroblewski, Chefredakteur des vom deutschen Springer-Verlag herausgegebenen Wochenmagazins Newsweek Polska, kommentiert: "Das ist die beste Wahl für die Regierungskoalition, die der wichtigste Gesprächspartner in den Verhandlungen mit dem anderen Aktienbesitzer in der Gesellschaft war. Der neue Herausgeber des Blattes stimmte den von der Regierung gestellten Bedingungen zu, denn er brauchte eine schnelle Einigung. So wurde aus politischen Gründen der Favorit der Regierungspartei PiS neuer Chefredakteur. Das wird weitgehende politische und personelle Veränderungen in der Redaktion nach sich ziehen."

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