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Zabalbeascoa, Anatxu


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


El País - Spanien | 05.01.2008

Moderne Architektur und kulturelles Erbe

Der italienische Architekt Cino Zucchi spricht im Interview mit Anatxu Zabalbeascoa über neue Projekte in Städten mit reichem kulturellen Erbe. "Allgemein hat Europa die dichtesten Städte der Welt. Das urbane Gewebe besteht aus vielen Lagen, aus historischen Schichten... Im Herzen der europäischen Städte gibt es nicht einen Quadratzentimeter, der unberührt ist, der keine Vergangenheit hätte. Moderne Architektur bricht mit der Idee des Stadtzentrums, denn sie denkt vom Objekt und nicht vom Grundstück her. Sie kann sehr spektakulär sein und überall entwickelt werden, aber sie hat keine Wurzeln. Italien und Spanien haben in den vergangenen 20 Jahren eine Kultur der Umgestaltung von Gebieten entwickelt. Damit akzeptieren wir die Tatsache, dass wir nicht die ersten, aber auch nicht die letzten sind."

El País - Spanien | 29.10.2007

Gibt es eine Grenze für Wolkenkratzer?

Anatxu Zabalbeascoa beschreibt ein Bauprojekt, das zwei spanische Architekten für Shanghai entworfen haben: den 'bionischen Turm', der 1228 Meter hoch werden soll. Nach dem 11. September habe es "Zweifel gegeben, ob Wolkenkratzer noch eine Zukunft haben. Sollte man immer und immer höher bauen?... Doch die Irritation hat nicht lang gedauert, überall in der Welt entstehen neue Wolkenkratzer... Höhenrekorde werden immer schneller gebrochen. Im gleichen Rhythmus stellt sich die Frage: Bis wohin ist das technisch möglich? Bis zu welchem Punkt ist das sicher und dauerhaft?... Der bionische Turm gehört zu den utopischen Projekten. Im besten Falle wird er ein Leuchttum, der in die Zukunft weist. Im schlimmsten Falle kommt er ins Kuriositätenkabinett."

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