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Wege aus der Schuldenkrise


Die EU hat milliardenschwere Rettungspakete für Griechenland, Irland und Portugal geschnürt, doch nun geraten weitere Euro-Länder in Schwierigkeiten. Die europäische Presse diskutiert, ob Haushaltsdisziplin besser hilft als eine Vergemeinschaftung der Schulden, und wer zahlen wird.



Trends Tendances - Belgien | Freitag, 3. Februar 2012

Bruno Colmant über Europas Jugend als Opfer der Krise

Bei den Verhandlungen zur Lösung der europäischen Schuldenkrise vergessen die europäischen Staats- und Regierungschefs gerne, dass auf lange Sicht Europas Jugend die Rechnung zahlen wird, mahnt der Wirtschaftsprofessor Bruno Colmant in der die Wirtschaftszeitung Trends Tendances: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Freitag, 3. Februar 2012

Europas Sparzwang verschlimmert Krise

Der auf dem jüngsten EU-Gipfel beschlossene Fiskalpakt zwingt die Euro-Länder zum Abbau ihrer Haushaltsdefizite, meint die linksliberale Tageszeitung De Volkskrant und fürchtet, dass der europäische Sparzwang die Krise noch verschlimmert: » mehr


Le Point - Frankreich | Donnerstag, 2. Februar 2012

Italien ebnet Europa Weg aus der Krise

Die Renditen für zehnjährige italienische Staatsanleihen waren am Mittwoch so niedrig wie seit Oktober 2011 nicht mehr. Die Anleger scheinen Italien wieder zu vertrauen und das Land wird damit zum Modell für die Rettung Europas, freut sich die Wochenzeitung Le Point: » mehr


Magyar Hírlap - Ungarn | Mittwoch, 1. Februar 2012

Ungarn trifft richtige Entscheidung

Die ungarische Regierung tat gut daran, dem EU-Fiskalpakt zuzustimmen, meint die rechtskonservative Tageszeitung Magyar Hírlap: » mehr


Mladá fronta Dnes - Tschechien | Mittwoch, 1. Februar 2012

Nečas verrät Ideale der eigenen Regierung

Das Nein des tschechischen Premiers Petr Nečas zum EU-Fiskalpakt ist nach Meinung der liberalen Tageszeitung Mladá fronta Dnes paradox, weil die Regierung eigentlich dieselben Ziele verfolgt wie das Abkommen: » mehr


24 Chasa - Bulgarien | Dienstag, 31. Januar 2012

Bulgarien braucht erstmal Reformen

Bulgarien hat den Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin unterzeichnet. Doch um die neuen Haushaltsregeln langfristig einhalten und davon profitieren zu können, muss das ärmste EU-Land einschneidende Reformen durchführen, meint die Tageszeitung 24 Chasa: » mehr


Lietuvos Rytas - Litauen | Mittwoch, 1. Februar 2012

Nebulöser Fiskalpakt unnötig

Der Fiskalpakt ist eigentlich nicht notwendig, findet die liberale Tageszeitung Lietuvos rytas: » mehr


Top-Thema vom Dienstag, 31. Januar 2012

EU-Länder beschließen Fiskalpakt

Auf dem EU-Gipfel am Montag haben die EU-Staaten bis auf Großbritannien und Tschechien den Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin beschlossen. Doch das Abkommen geht über bestehende ... » mehr


Blog Charlemagne's Notebook - Großbritannien | Dienstag, 31. Januar 2012

Fiskalpakt bremst Wirtschaft

Der in Brüssel beschlossene Fiskalpakt kann die wirtschaftlichen Probleme in Krisenzeiten sogar noch verschärfen, fürchtet der Blogger Charlemagne auf der Webseite des liberal-konservativen Wochenmagazins The Economist: » mehr


La Stampa - Italien | Dienstag, 31. Januar 2012

Europa bleibt planlos

Die mit dem Fiskalpakt beschlossene Schuldenbremse sowie automatische Sanktionen für Defizitsünder tragen laut der liberalen Tageszeitung La Stampa nur schwerlich zur Lösung der europäischen Schuldenkrise bei: » mehr


El País - Spanien | Dienstag, 31. Januar 2012

Keine Lösung der Euro-Krise in Sicht

Der EU-Gipfel am Montag in Brüssel hat die an ihn gestellten Erwartungen wieder nicht erfüllt, kritisiert die linksliberale Tageszeitung El País: » mehr


Financial Times Deutschland - Deutschland | Dienstag, 31. Januar 2012

Alan Greenspan sieht den Kapitalismus zu Unrecht in Verruf

Die freie Marktwirtschaft hat seit ihrer Entstehung das Leben aller Menschen verbessert, meint  Alan Greenspan, der ehemalige Chef der US-Notenbank Fed in der liberalen Wirtschaftszeitung Financial Times Deutschland. Außerdem seien Habsucht und Ungleichheit keine Besonderheiten des Kapitalismus: » mehr


Basler Zeitung - Schweiz | Dienstag, 31. Januar 2012

Rolf Weder über den Sündenbock Wirtschaftswissenschaften

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos haben die Teilnehmenden auch darüber diskutiert, ob die Wirtschaftswissenschaften einen Anteil an der anhaltenden Wirtschaftskrise haben. Anstatt jedoch bei den Wissenschaftlern die Schuld für verfehlte Analysen zu suchen, sollte sich die Politik selbst an die Nase fassen, meint der Basler Ökonom Rolf Weder in der konservativen Basler Zeitung: » mehr


Top-Thema vom Montag, 30. Januar 2012

Athen lehnt deutsche Sparkontrollen ab

Athen hat den deutschen Vorschlag zurückgewiesen, einen EU-Sparkommissar einzusetzen, der Griechenlands Finanzen kontrollieren soll. Falls sich das Schuldenland weiter sträubt, muss es die Euro-Zone verlassen, ... » mehr


Público - Portugal | Freitag, 27. Januar 2012

George Soros empfiehlt der EZB Versicherungen für Staatsanleihen

Die Europäische Zentralbank EZB hat mit ihren niedrig verzinsten Euro-Krediten im Dezember die finanziellen Nachteile verschuldeter Euro-Staaten nicht ausgeglichen, meint US-Investor George Soros in der Tageszeitung Público: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Freitag, 27. Januar 2012

Schweden zeigt Weg aus der Euro-Krise

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat der britische Premier David Cameron Tempo und Entschlossenheit gefordert zur Bewältigung der Euro-Krise. Als Vorbild für diesen Prozess, der auch sozial verträglich sein soll, empfiehlt die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung die nordischen Länder: » mehr


La Repubblica - Italien | Donnerstag, 26. Januar 2012

Mit dem Euro ist Europa noch nicht gerettet

Die Euro-Krise ist das Hauptthema in Davos, doch darf die wirtschaftliche Rettung Europas nicht das politische Europa-Projekt in den Hintergrund drängen, meint der Zeithistoriker Timothy Garton Ash in der linksliberalen Tageszeitung La Repubblica: » mehr


Polityka Online - Polen | Donnerstag, 26. Januar 2012

Deutschland nicht zu viel aufbürden

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf dem Wirtschaftsgipfel in Davos am Mittwoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Deutschland den Euro nicht allein retten kann. Das linksliberale Nachrichtenportal Polityka Online stimmt ihr zu: » mehr


The Times - Großbritannien | Donnerstag, 26. Januar 2012

Wirtschaft geht es besser dank EZB

Die Hauptthemen des Weltwirtschaftsforums sind der Kollaps mehrerer EU-Staaten und das mögliche Scheitern des Euro, doch die Prognosen für Europa sind längst nicht mehr so düster wie noch vor wenigen Wochen, meint die konservative Tageszeitung The Times: » mehr


Der Standard - Österreich | Mittwoch, 25. Januar 2012

Österreichs Schlingerkurs schadet der EU

Die österreichische Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP), die sich am Montag noch gegen eine Ausweitung des Rettungsfonds ESM ausgesprochen hatte, änderte am Dienstag ihre Position und hielt die Ausweitung für "denkbar" und "konsensfähig". Die ständigen Kurswechsel schaden auch der EU, meint die linksliberale Tageszeitung Der Standard: » mehr


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Mittwoch, 25. Januar 2012

Griechenland verdient kein ESM-Geld

Während Italien und der IWF sich deutlich dafür ausgesprochen haben, den dauerhaften Krisenmechanismus ESM mit mehr als 500 Milliarden Euro auszustatten, zögert Deutschland. Ganz recht, meint die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung und fordert erst Reformen, dann Hilfskredite: » mehr


Les Echos - Frankreich | Mittwoch, 25. Januar 2012

EZB-Chef Draghi rettet Euro-Zone

Der neue EZB-Chef Mario Draghi hat vor drei Monaten seinen Posten während der europäischen Schuldenkrise angetreten. Draghi hat mit einer seiner ersten Amtshandlungen den Euro vorübergehend gerettet, bilanziert die liberale Wirtschaftszeitung Les Echos: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Mittwoch, 25. Januar 2012

Mit leeren Versprechen ist kein Fonds zu machen

Ein robust ausgestatteter Rettungsfonds ist Grundvoraussetzung für weitere Hilfe seitens der internationalen Partner, pflichtet die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore der Forderung von IWF-Chefin Christine Lagarde bei: » mehr


Tages-Anzeiger - Schweiz | Mittwoch, 25. Januar 2012

Montis Sparpläne unter Beschuss

Aus Protest gegen die Erhöhung der Dieselpreise, Mautgebühren und Sozialabgaben haben Lastwagenfahrer in Italien am Dienstag den Verkehr in weiten Teilen des Landes lahmgelegt. Der liberale Tages-Anzeiger sieht diesen und weitere angekündigte Streiks als ersten großen Angriff auf die Regierung von Mario Monti: » mehr


The Times - Großbritannien | Mittwoch, 25. Januar 2012

Euro-Krise zentrales Thema in Davos

Wirtschaftsvertreter, Experten und Politiker aus aller Welt treffen sich ab dem heutigen Mittwoch zum Weltwirtschaftsforum im Schweizer Kurort Davos. Neben dem offiziellen Hauptthema der Verschiebung der wirtschaftlichen Macht von West nach Ost und von Nord nach Süd werden die Auswirkungen der Euro-Krise im Zentrum stehen, vermutet die konservative Tageszeitung The Times: » mehr


Cinco Días - Spanien | Dienstag, 24. Januar 2012

Sparkurs macht Spanien und Italien Probleme

Spaniens Zentralbank hat dem Land am Montag ein negatives Wachstum von 1,5 Prozent für das Jahr 2012 prognostiziert. Ähnliche Zahlen wird heute der IWF verkünden. Die linksliberale Wirtschaftszeitung Cinco Días warnt, dass weder Spanien noch Italien den von Brüssel vorgegebenen Sparkurs halten können: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Dienstag, 24. Januar 2012

Alle Hoffnung ruht auf dem ESM

Die Finanzminister der Euro-Staaten haben sich am späten Montagabend in Brüssel auf den Vertrag für den dauerhaften Rettungsmechanismus ESM geeinigt. Der Hilfsfonds soll bereits im Juli dieses Jahres den befristeten Rettungsfonds EFSF ablösen und 500 Miliarden Euro für verschuldete Euro-Länder bereitstellen. Der ESM ist ein entscheidender Schritt aus der Krise, urteilt die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: » mehr


Ta Nea - Griechenland | Montag, 23. Januar 2012

Griechische Steuersünder suchen und bestrafen

Die griechische Regierung hat am Sonntag im Internet eine 170 Seiten lange Liste mit 4.152 Steuersündern veröffentlicht, unter ihnen Ex-Politiker, Künstler und Sportler. Sie schulden dem griechischen Staat insgesamt rund 15 Milliarden Euro. Die linksliberale Tageszeitung Ta Nea fordert einen konkreten Plan, um die Schulden einzutreiben: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Freitag, 20. Januar 2012

Dirk Leuffen und Hanno Degner sehen Frieden in Europa bedroht

In der europäischen Debatte um Demokratie und Wohlstand darf die Friedenssicherung als Motor der europäischen Einigung nicht vergessen werden, fordern die Politikwissenschaftler Dirk Leuffen und Hanno Degner in der liberal-konservativen Neuen Zürcher Zeitung: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Freitag, 20. Januar 2012

Euro-Krise verändert Weltordnung

Die USA haben der Forderung des Internationalen Währungsfonds nach mehr Geld im Kampf gegen die europäische Schuldenkrise eine Absage erteilt. Jetzt muss sich der IWF das Geld von den Schwellenländern holen, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung: » mehr


Hospodářské noviny - Tschechien | Freitag, 20. Januar 2012

Jacques Rupnik über Tschechiens irrationales Verhältnis zu Europa

Tschechien verhält sich gegenüber Europa in der derzeitigen Krise nicht rational, bedauert der in Prag geborene französische Politologe Jacques Rupnik in einem Interview mit der Wirtschaftszeitung Hospodářské noviny: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Donnerstag, 19. Januar 2012

Punktsieg für Tschechiens Euro-Gegner

Über den Beitritt Tschechiens zur Fiskalunion wird das Volk in einem Referendum abstimmen. Diesen Beschluss fasste die Regierung am Mittwoch gegen den Willen des pro-europäischen Koalitionspartners TOP 09 von Außenminister Karel Schwarzenberg. Die konservative Tageszeitung Lidové noviny hält das Referendum für einen Punktsieg der Euro-Gegner: » mehr


Le Monde - Frankreich | Dienstag, 17. Januar 2012

Edouard Tétreau über den zerstörerischen Traum der Rating-Agenturen

Die europäischen Staaten lassen sich von den Rating-Agenturen gegeneinander ausspielen, anstatt sich auf die Stärken Europas zu konzentrieren, bedauert der Unternehmensberater Edouard Tétreau in der linksliberalen Tageszeitung Le Monde: » mehr


Delo - Slowenien | Mittwoch, 18. Januar 2012

Sloweniens Schuldenbremse beruhigt Märkte

Die Chefs aller slowenischen Parlamentsparteien haben sich am Dienstag in Grundzügen auf die Verankerung einer Schuldenbremse in der Verfassung geeinigt. Die Höchstgrenze für die Staatsschulden muss allerdings noch vereinbart werden. Die linksliberale Tageszeitung Delo sieht in der Schuldenbremse einen Schritt in die richtige Richtung: » mehr


Hospodářské noviny - Tschechien | Dienstag, 17. Januar 2012

Olli Rehn leidet unter Rating-Paranoia

EU-Währungskommissar Olli Rehn hat am Montag die Rating-Agentur Standards & Poor's für deren Herabstufung von neun Euro-Ländern kritisiert und die Agenturen als "Instrument des US-amerikanischen Finanzkapitalismus" bezeichnet. Die Wirtschaftszeitung Hospodářské noviny attestiert Rehn deshalb Paranoia: » mehr


Hospodárske noviny - Slowakei | Montag, 16. Januar 2012

Frankreich verliert an Einfluss

Mit der Herabstufung Frankreichs durch die Rating-Agentur Standard & Poor's ist nach Ansicht der liberalen Wirtschaftszeitung Hospodárske noviny Deutschland erneut massiv gestärkt worden, und die Euro-Rettung wird jetzt noch schwieriger: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Montag, 16. Januar 2012

EZB stärker einbinden

Nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit von neuen Euro-Ländern droht auch dem Euro-Rettungsschirm EFSF der Verlust der Top-Bonität. Jetzt kann nur noch die Europäische Zentralbank helfen, meint die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Montag, 16. Januar 2012

Agenturen sind heilsames Korrektiv

Die Rating-Agenturen sind das letzte Mittel, um die europäische Staatsverschuldung zu begrenzen, meint die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: » mehr


Sega - Bulgarien | Sonntag, 15. Januar 2012

Dijan Boschidarow empfiehlt mehr Moral statt weniger Kapitalismus

Angesichts der globalen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erschütterungen braucht die westliche Welt nicht weniger Kapitalismus, sondern mehr Moral, meint der Kolumnist Dijan Boschidarow in der Tageszeitung Sega: » mehr


Welt am Sonntag - Deutschland | Sonntag, 15. Januar 2012

Europa sucht stets einen Sündenbock

Die Herabstufung der Bonität von neun Euro-Ländern geht vor allem auf die unehrliche Politik der Europäer seit dem Ausbruch der Finanzkrise zurück, meint die konservative Welt am Sonntag: » mehr


Top-Thema vom Freitag, 13. Januar 2012

Finanzmärkte vertrauen Italien und Spanien

Italien und Spanien konnten am Donnerstag Staatsanleihen zu deutlich niedrigeren Zinsen als Ende 2011 ausgeben. Für dreijährige spanische Anleihen sank die Rendite von 5,2 ... » mehr


Protagon - Griechenland | Freitag, 13. Januar 2012

Griechenland braucht Euro-Bonds

Die Beteiligung der Privatwirtschaft an dem im vergangenen Oktober beschlossenen Schuldenschnitt für Griechenland kommt Medienberichten zufolge nur schleppend voran. Der Wirtschaftswissenschaftler Giannis Varoufakis meint im Onlineportal Protagon, dass es von Anfang an falsch war, mit der Beteiligung privater Banken und Investoren zu rechnen: » mehr


Mladá fronta Dnes - Tschechien | Freitag, 13. Januar 2012

Tschechien muss EU-Sparauflagen mittragen

In Tschechien ist zwischen Präsident Václav Klaus und Außenminister Karel Schwarzenberg ein offener Streit darüber entbrannt, ob sich das Land verschärften Regeln der EU unterordnen soll oder nicht. Die liberale Tageszeitung Mladá Fronta Dnes mahnt zur Mäßigung, denn Tschechien hat keine andere Möglichkeit als mitzumachen: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Donnerstag, 12. Januar 2012

Merkel schmiert Monti Honig um den Bart

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Italiens Premier Mario Monti hat bei seinem Antrittsbesuch in Berlin am Mittwoch gelobt für seine "außerordentlich wichtigen und bemerkenswerten Maßnahmen". Berlin speist Rom nur mit schönen Worten ab, empört sich die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: » mehr


Pravda - Slowakei | Donnerstag, 12. Januar 2012

Brigita Schmögnerová über die Vorteile der Tobin-Steuer

Die zwischen Nicolas Sarkozy und Angela Merkel diskutierte Finanztransaktionssteuer ist nach Meinung von Brigita Schmögnerová bestens geeignet, Spekulanten auszubremsen, meint die frühere Vizechefin der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung EBRD in der linken Tageszeitung Pravda: » mehr


Kaleva - Finnland | Mittwoch, 11. Januar 2012

Banken schenken Deutschland Geld

Bei einer Auktion von Staatsanleihen hat Deutschland 3,9 Milliarden Euro zu einem Durchschnittszins von minus 0,01 Prozent platziert. Banken zahlten also dafür, dass sie dem Staat Geld leihen, statt wie üblich Zinsen dafür zu kassieren. Das ist ein klares Zeichen für das schwindende Vertrauen der Banken untereinander, meint die liberale Tageszeitung Kaleva: » mehr


Top-Thema vom Dienstag, 10. Januar 2012

Merkozy zu zaghaft in Euro-Krise

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Nicolas Sarkozy haben am Montag in Berlin den nächsten Gipfel zur Euro-Krise vorbereitet. Dabei standen die Griechenland-Rettung und die Tobin-Steuer ... » mehr


Les Echos - Frankreich | Dienstag, 10. Januar 2012

Berlin und Paris ohnmächtig gegenüber Krise

Das deutsch-französische Duo hat es erneut verpasst, energisch gegen die bedrohlich nahe Katastrophe anzukämpfen, bedauert die liberale Wirtschaftszeitung Les Echos: » mehr


Sme - Slowakei | Dienstag, 10. Januar 2012

Deutsche Führungsrolle in Europa folgerichtig

Die derzeitige Schuldenkrise zeigt nach Ansicht der liberalen Tageszeitung Sme, dass sich die europäische Politik seit dem 19. Jahrhundert kaum geändert hat und immer noch ein klassisches Konzert der Großmächte ist: » mehr


La Vanguardia - Spanien | Dienstag, 10. Januar 2012

EZB muss für Wachstum sorgen

Nach dem Treffen von Merkel und Sarkozy ist klar, dass Deutschland den Sparkurs auch in diesem Jahr weiterführen wird. Der EZB kommt deshalb eine Schlüsselrolle zu, damit Europa attraktiv bleibt für Investoren, meint die Tageszeitung La Vanguardia: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Dienstag, 10. Januar 2012

Merkel und Sarkozy handeln egoistisch

Das deutsch-französische Treffen in Berlin am Montag hat den Reformdruck auf die anderen EU-Länder erhöht und zwingt  sie zu raschen Entscheidungen, resümiert die konservative Tageszeitung Lidové noviny: » mehr


Rzeczpospolita - Polen | Dienstag, 10. Januar 2012

Deutsch-französische Strategie sinnlos

Das Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Nicolas Sarkozy bringt die Rettung der Euro-Zone nicht voran, meint die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: » mehr


Diário Económico - Portugal | Dienstag, 10. Januar 2012

Helena Cristina Coelho über Merkels Potenzial in der Euro-Krise

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, beraten am heutigen Dienstag in Berlin über die Zukunft Griechenlands. Helena Cristina Coelho, stellvertretende Chefredakteurin der Wirtschaftszeitung Diário Económico, hofft in ihrem Blatt, dass Merkel trotz offensichtlicher Schwierigkeiten Wege aus der Krise aufzeigt: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Montag, 9. Januar 2012

Deutschland neigt zur Großmannssucht

Tschechiens Außenminister Karel Schwarzenberg hat Deutschland in einem Interview vor Großmannssucht bei der Verteidigung des Euro gewarnt. Kleine Staaten reagierten empfindlich, wenn sich Merkel und Sarkozy zusammensetzen, die Politik untereinander ausmachen und den übrigen dann bloß noch die Ergebnisse mitteilen, sagte er dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Die konservative Tageszeitung Lidové noviny begrüßt die deutlichen Worte Schwarzenbergs: » mehr


Le Soir - Belgien | Freitag, 6. Januar 2012

Schwacher Euro ist Krisensignal

Der Kurs des Euro ist am Donnerstag zeitweise um gut einen US-Cent auf unter 1,28 Dollar gerutscht und notierte so niedrig wie seit September 2010 nicht mehr. Der schwache Euro verdeutlicht nach Ansicht der Tageszeitung Le Soir, wie schlecht es um die Gemeinschaftswährung bestellt ist: » mehr


taz - Deutschland | Donnerstag, 5. Januar 2012

Lächerlicher Streit um EZB-Chefvolkswirt

Neuer Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank EZB wird der Belgier Peter Praet, teilte die Bank am Dienstag mit. Erstmals besetzt damit kein Deutscher diese Position. In deutschen Regierungskreisen hatte es zuvor geheißen, nur ein deutscher Chefvolkswirt könne verhindern, dass die Notenpresse zur Rettung des Euro eingesetzt wird. Die linke Tageszeitung taz mokiert sich über diesen Nationalismus bei der EZB-Personalie: » mehr


Corriere della Sera - Italien | Dienstag, 3. Januar 2012

Euro-Bonds als Geburtstagsgeschenk

Vor zehn Jahren, am 1. Januar 2002, wurde der Euro eingeführt. Die Schuldenkrise überschattet das Jubiläum, das dennoch gefeiert werden sollte und zwar mit mehr europäischer Integration und der Einführung von Euro-Anleihen, findet die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: » mehr


Top-Thema vom Montag, 2. Januar 2012

Dänemark will Euro retten

Dänemark hat zum neuen Jahr von Polen den EU-Ratsvorsitz für die kommenden sechs Monate übernommen. Regierungschefin Helle Thorning-Schmidt erklärte die Euro-Rettung zu ihrer Hauptaufgabe. Das ... » mehr


Politiken - Dänemark | Montag, 2. Januar 2012

Große Chance für kleines Land

Dänemark muss während seiner sechsmonatigen Ratspräsidentschaft verhindern, dass die EU auseinanderfällt, meint die linksliberale Tageszeitung Politiken: » mehr


La Stampa - Italien | Montag, 2. Januar 2012

Kopenhagen hat zu wenig Einfluss

In Zeiten der Euro-Krise ist es sinnlos, die EU-Ratspräsidentschaft an ein Land zu übergeben, das nicht der Währungsunion angehört, meint die liberale Tageszeitung La Stampa: » mehr


Blog Coulisses de Bruxelles - Frankreich | Montag, 2. Januar 2012

Jean Quatremer über den schlechtesten Propheten 2011

Der schlechteste Prophet des Jahres 2011 war der französische Bevölkerungssoziologe Emmanuel Todd, findet Jean Quatremer in seinem Blog Coulisses de Bruxelles, weil Todd den Zusammenbruch des Euro vor Jahresende vorhergesagt hatte: » mehr


Top-Thema vom Mittwoch, 28. Dezember 2011

Krise, Katastrophe und Protest

In der arabischen Welt begehrt das Volk auf, Japan erlebt eine Atomkatastrophe und Europa versinkt in der Schuldenkrise: » mehr


Berlingske - Dänemark | Mittwoch, 28. Dezember 2011

2012 wird besser

Trotz des düsteren Jahres 2011 findet die konservative Tageszeitung Berlingske die Aussichten für die kommenden zwölf Monate gar nicht so schlecht: » mehr


Diário de Notícias - Portugal | Dienstag, 27. Dezember 2011

Gar kein gutes Jahr für Portugal und die EU

Für Portugal und die EU war das vergangene Jahr äußerst schwierig, doch die Union wird nicht zusammenbrechen, meint Portugals Ex-Staatschef Mário Soares in der Tageszeitung Diário de Notícias: » mehr


Valeurs actuelles - Frankreich | Mittwoch, 28. Dezember 2011

Politiker verantwortlich für annus horribilis

2011 war das Jahr der verpassten Chancen und wirtschaftlichen Zusammenbrüche, wofür vor allem die Politiker verantwortlich sind, meint der Politikwissenschaftler Olivier Duhamel im konservativen Wochenmagazin Valeurs actuelles: » mehr


Capital - Rumänien | Mittwoch, 28. Dezember 2011

Politiker lernen aus dem Krisenjahr

Die europäische Schuldenkrise hat bei der politischen Elite zu einem dringend nötigen Umdenken geführt, glaubt die Wirtschaftszeitung Capital: » mehr


To Vima Online - Griechenland | Freitag, 23. Dezember 2011

Die Griechen: faul, böse und an allem Schuld

Die Vorstellung von den faulen Griechen, die über ihre Verhältnisse gelebt hätten und schuld an der Euro-Krise seien, muss dringend aufgegeben werden, fordert die linksliberale To Vima-Online: » mehr


Corriere della Sera - Italien | Donnerstag, 22. Dezember 2011

Geldschwemme ist keine Lösung

Das billige Geld der EZB wird nicht zwangsläufig die drohende Kreditklemme verhindern und das Vertrauen in das europäische Krisenmanagement wiederherstellen, meint die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: » mehr


Die Welt - Deutschland | Donnerstag, 22. Dezember 2011

Schuldenstaaten bekommen mehr Zeit

Die EZB stützt mit ihrer Geldspritze indirekt die europäischen Schuldenstaaten, die somit mehr Zeit zur Lösung der Krise bekommen, meint die konservative Tageszeitung Die Welt: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Donnerstag, 22. Dezember 2011

Das frische Geld fließt nicht in Staatsanleihen

Die günstigen Euro-Kredite der Europäische Zentralbank sind am Mittwoch auf hohe Nachfrage gestoßen. Die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung bezweifelt, dass die Banken das billige Geld in Euro-Staatsanleihen investieren werden: » mehr


Rzeczpospolita - Polen | Donnerstag, 22. Dezember 2011

Spektakuläre Aktion der EZB

Das enorme Kredit-Angebot der Europäischen Zentralbank kann nach Ansicht der konservative Tageszeitung Rzeczpospolita die Märkte beruhigen und zur Euro-Rettung beitragen: » mehr


euinside - Bulgarien | Dienstag, 20. Dezember 2011

Bulgarien will Euro nicht retten

Bulgariens Finanzminister Simeon Djankov hat eine Beteiligung des Landes am Euro-Rettungsfonds des IWF am Montag abgelehnt. Er sehe nicht ein, warum ein armes Land mit Haushaltsdisziplin den Schuldenstaaten helfen soll. Das Onlineportal euinside wirft der Regierung mangelnde Solidarität vor: » mehr


Le Temps - Schweiz | Dienstag, 20. Dezember 2011

London zahlt erstmal nicht für Euro-Rettung

Die EU wollte die IWF-Mittel für verschuldete Euro-Länder um 200 Milliarden Euro aufstocken, doch Großbritannien gab am Montag bekannt, dass es seinen Anteil daran nicht zahlt. Der Konflikt mit den Briten ist aber kein ernstes Problem, meint die liberale Tageszeitung Le Temps: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Dienstag, 20. Dezember 2011

Zwangsrekapitalisierung der Banken gefährlich

Die Finanzstabilität im Euro-Raum ist so stark gefährdet wie nie seit der Lehman-Pleite im Herbst 2008. Das geht aus dem am Montag veröffentlichten Bericht zur Finanzstabilität der Europäischen Zentralbank hervor. Die EZB fürchtet offensichtlich negative Auswirkungen der geplanten Zwangsrekapitalisierung der Banken, analysiert die liberale Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: » mehr


Corriere della Sera - Italien | Montag, 19. Dezember 2011

Euro-Retter sind auf dem Holzweg

Die Diskussion über die Beschlüsse des Brüssler Krisengipfels zur Rettung des Euro hält an. Dabei gehen sie in die verkehrte Richtung, meint die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: » mehr


Upsala Nya Tidning - Schweden | Sonntag, 18. Dezember 2011

Neue EU schafft ungleiche Machtverhältnisse

Schweden ist nicht Mitglied der Euro-Zone, weshalb der am 9. Dezember auf dem EU-Gipfel beschlossene neue Stabilitätspakt für Europa kontrovers diskutiert wird. Von den vier bürgerlichen Regierungsparteien begrüßen lediglich die Liberalen den Pakt uneingeschränkt, die übrigen Parteien geben sich abwartend. Die liberale Tageszeitung Upsala Nya Tidning gesellt sich zum Kreis der Skeptiker und fürchtet, dass Schweden an Einfluss verliert: » mehr


La Repubblica - Italien | Freitag, 16. Dezember 2011

Peter Schneider über das nützliche Bild vom bösen Deutschen

Das US-Nachrichtenmagazin Newsweek hat der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel diese Woche sein Titelbild gewidmet mit der Schlagzeile "Achtung! It's Angela" und ihr vorgeworfen, durch ihre zögerliche Haltung Europas Schuldenkrise verschlimmert zu haben. Der deutsche Schriftsteller Peter Schneider stimmt der Analyse in der linksliberalen Tageszeitung La Repubblica zu: » mehr


The Economist - Großbritannien | Freitag, 16. Dezember 2011

Camerons EU-Veto stürzt Großbritannien in eigene Euro-Krise

Mit seinem Veto auf dem EU-Gipfel vergangene Woche hat sich der britische Premier David Cameron isoliert und in eine schwierige politische Situation gebracht, fürchtet das wirtschaftsliberale Wochenmagazin The Economist: » mehr


Wprost Online - Polen | Freitag, 16. Dezember 2011

Investoren misstrauen Italien zu Recht

Das hoch verschuldete Italien muss für fünfjährige Staatsanleihen aktuell einen durchschnittlichen Zins von 6,47 Prozent zahlen. Das ist der höchste Wert für italienische Anleihen mit dieser Laufzeit seit Einführung des Euro. Doch das Misstrauen der Investoren ist verständlich, meint das konservative Nachrichtenportal Wprost Online: » mehr


Právo - Tschechien | Donnerstag, 15. Dezember 2011

Tschechien bleibt unsolidarisch bei Euro-Rettung

Tschechiens Regierung zögert weiter, sich zu den jüngsten Beschlüssen des EU-Gipfels zur Euro-Rettung zu bekennen. Damit begeht sie alte Fehler, verhält sich opportunistisch und prinzipienlos, kritisiert die linke Tageszeitung Právo: » mehr


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Donnerstag, 15. Dezember 2011

Deutsche Neuwahlen würden Euro gefährden

Der Generalsekretär der deutschen Freien Demokratischen Partei (FDP) Christian Lindner ist am Mittwoch zurückgetreten. Das ist ein weiterer Rückschlag für die schwarz-gelbe Koalition, der Angela Merkels Regierung gerade in der Euro-Krise aber nicht destabilisieren darf, warnt die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung: » mehr


Público - Portugal | Mittwoch, 14. Dezember 2011

Ian Buruma fordert mehr Einsatz für den europäischen Traum

Die Idee eines vereinten Europas dürfen wir auch in Zeiten der Krise nicht einfach aufgegeben, meint der Professor für Demokratie und Menschenrechte Ian Buruma in der Tageszeitung Público: » mehr


Dnevnik - Slowenien | Donnerstag, 15. Dezember 2011

Osteuropa disziplinierter als Westeuropa

Die osteuropäischen EU-Mitglieder sind heute Musterknaben in Sachen Haushaltsdisziplin, obwohl die westlichen Mitglieder bei der EU-Erweiterung das Gegenteil befürchtet hatten, stellt die linksliberale Tageszeitung Dnevnik fest,  doch die Pleite Europas droht nun wegen der alten Mitglieder: » mehr


Der Standard - Österreich | Mittwoch, 14. Dezember 2011

Reiche Länder brauchen keine Sparmaßnahmen

Der österreichische Nationalrat wird auf einer Sondersitzung am heutigen Mittwoch über die Beschlüsse des letzten EU-Gipfels und die Verankerung einer Schuldenbremse in der Verfassung debattieren. Doch anstelle staatlicher Einsparungen ist eine Lohnpolitik nötig, die sich an der realen Produktivität der jeweiligen Länder orientiert, meint die linksliberale Tageszeitung Der Standard: » mehr


Kathimerini - Griechenland | Dienstag, 13. Dezember 2011

Deutscher Sparwahn zerstört Europa

Wenn jeder EU-Gipfel nur zu neuen Sparmaßnahmen führt, wird besonders Südeuropa in die Rezession gestürzt und die Europa-Skepsis zunehmen, meint die konservative Tageszeitung Kathimerini: » mehr


Hospodářské noviny - Tschechien | Mittwoch, 14. Dezember 2011

Tschechien kann allein nicht überleben

Tschechiens Regierung will am heutigen Mittwoch darüber entscheiden, ob sie dem Wunsch des EU-Gipfels folgt und sich mit einem Kredit an der Ausweitung des dauerhaften Rettungsmechanismus ESM beteiligt. Vieles deutet darauf hin, dass Prag das ablehnen wird. Doch die Wirtschaftszeitung Hospodářské noviny mahnt, über den tschechischen Tellerrand zu blicken: » mehr


Libération - Frankreich | Mittwoch, 14. Dezember 2011

Euro-Pakt greift mal wieder zu kurz

Die Fiskalunion mit automatischen Sanktionen, auf die sich am Freitag in Brüssel alle EU-Länder außer Großbritannien geeinigt haben, ist unzureichend und kommt zu spät, meint der Experte für Strategie und Sicherheitspolitik François Heisbourg in der linksliberalen Tageszeitung Libération: » mehr


Turun Sanomat - Finnland | Mittwoch, 14. Dezember 2011

Finnland muss sich hinter ESM stellen

Die Forderung des EU-Gipfels, im Rahmen des dauerhaften Krisenmechanismus ESM nach dem Mehrheitsprinzip zu entscheiden, wird in Finnland insbesondere von den Sozialdemokraten abgelehnt. Die an der Regierung beteiligte SDP hat verfassungsrechtliche Bedenken. Finnland darf sich aber bei der Lösung der Euro-Krise nicht aus der Verantwortung stehlen, meint die liberale Tageszeitung Turun Sanomat: » mehr


Politiken - Dänemark | Mittwoch, 14. Dezember 2011

Wachstumsimpulse fehlen gänzlich

Regierung und Parlament in Dänemark diskutieren seit dem EU-Gipfel vergangene Woche intensiv über einen Beitritt zum geplanten Euro-Pakt. Die regierenden Volkssozialisten nehmen dabei eine sehr viel kritischere Haltung ein als ihre Koalitionspartner Radikale Linke und Sozialdemokraten. Der linksliberalen Tageszeitung Politiken allerdings fehlen die Wachstumsimpulse bei der Vereinbarung: » mehr


Göteborgs-Posten - Schweden | Mittwoch, 14. Dezember 2011

Schweden erfüllt Kriterien für Pakt schon jetzt

Der schwedische Premier Fredrik Reinfeldt hat am Dienstag das Parlament um mehr Bedenkzeit gebeten bei der Frage, ob sich das Land dem neuen Euro-Pakt anschließen soll. Nach Ansicht der Tageszeitung Göteborgs Posten täte Schweden gut daran: » mehr


Financial Times Deutschland - Deutschland | Dienstag, 13. Dezember 2011

Für Jonathan Powell verrät Cameron 200 Jahre britische Politik

David Cameron hat mit seinem Veto zur Änderung der EU-Verträge die britische Führungsrolle in Europa preisgegeben, kritisiert Jonathan Powell, Stabschef von Ex-Premier Tony Blair in der wirtschaftsliberalen Financial Times Deutschland: » mehr


The Guardian - Großbritannien | Dienstag, 13. Dezember 2011

Parlament lehnt Isolation ab

Camerons EU-Veto hat zwar seine konservative Partei entzückt, aber das Parlament hat sich in der Debatte am Montag mehrheitlich für die EU ausgesprochen, meint die linksliberale Tageszeitung The Guardian: » mehr


Mladá fronta Dnes - Tschechien | Dienstag, 13. Dezember 2011

Euro-Rettung keine Krone wert

Tschechiens Präsident Václav Klaus hat sich am Montag dagegen ausgesprochen, dass sich sein Land finanziell an der Erweiterung des Euro-Rettungsschirms beteiligt. Das koste das Land zehn Prozent seiner Devisenreserven. Die liberale Tageszeitung Mladá fronta Dnes unterstützt Klaus: » mehr


Naftemporiki - Griechenland | Dienstag, 13. Dezember 2011

EU bekämpft Krise mit falschen Waffen

Am heutigen Dienstag treten sechs Regeln des EU-Stabilitätspakts für verschuldete Euro-Länder in Kraft, genannt Sixpack. Die EU-Kommission kann nun bereits eingreifen, wenn sich ein Land zwar noch nicht hoch verschuldet hat, aber bereits gravierende ökonomische Ungleichgewichte zu erkennen sind. Allerdings ändert das neue Regelwerk wenig, meint die konservative Wirtschaftszeitung Naftemporiki: » mehr


Les Echos - Frankreich | Dienstag, 13. Dezember 2011

Frankreich braucht Top-Rating gar nicht

Die Herabstufung der hohen Kreditwürdigkeit Frankreichs wäre zu verkraften, hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy am Montag in einem Interview mit der Tageszeitung Le Monde gesagt. Er nährte damit Spekulationen, dass der Verlust des Top-Ratings bevorstehen könnte. Die liberale Wirtschaftszeitung Les Echos mahnt zur Gelassenheit: » mehr


Kaleva - Finnland | Dienstag, 13. Dezember 2011

Finnland muss bei Rettungsfonds mitmachen

Finnlands Finanzministerin Jutta Urpilainen hat in einem Interview nach dem EU-Gipfel in der vergangenen Woche das geplante Prinzip der Mehrheitsentscheidung beim dauerhaften Krisenmechanismus ESM aus verfassungsrechtlichen Gründen abgelehnt. Der Premier hingegen hält eine ESM-Beteiligung für notwendig, ebenso wie die liberale Tageszeitung Kaleva: » mehr


Delo - Slowenien | Dienstag, 13. Dezember 2011

EU-Skepsis ist demokratischer Impuls

Das britische Veto gegen die neuesten Pläne der EU können auch demokratisch und bürgernah gelesen werden, findet die linksliberale Tageszeitung Delo: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Samstag, 10. Dezember 2011

Europa braucht die Fiskalunion

Der Vertrag für mehr Haushaltsdisziplin, den Europas Staats- und Regierungschefs am Freitag in Brüssel beschlossen haben, macht den Weg frei für eine echte Fiskalunion, meint die linksliberale Tageszeitung Népszabadság: » mehr


Trud - Bulgarien | Sonntag, 11. Dezember 2011

EU-Gipfel lässt Finanzmärkte kalt

Die Einigung aller EU-Staaten außer Großbritannien auf strengere Haushaltsregeln am Freitag in Brüssel hat die weltweiten Finanzmärkte nicht beruhigt, kritisiert die Tageszeitung Trud: » mehr


Der Standard - Österreich | Montag, 12. Dezember 2011

Großbritannien ist trojanisches Pferd der USA

Der britische Premier David Cameron hat auf dem EU-Gipfel am Freitag die Änderung der EU-Verträge zur Durchsetzung einer strikteren Haushaltspolitik abgelehnt. Damit zeigt Großbritannien einmal mehr, dass es sich finanzpolitisch an den USA orientiert, schreibt die linksliberale Tageszeitung Der Standard: » mehr


Mladá fronta Dnes - Tschechien | Montag, 12. Dezember 2011

Cyril Svoboda sieht die Tschechen als Querulanten der EU

Tschechiens Präsident Václav Klaus hat am Donnerstag bei einem Besuch seines russischen Kollegen Dmitrij Medwedjew in Prag für einen massiven Ausbau der Beziehungen zwischen beiden Ländern geworben. Vor dem Hintergrund von Tschechiens zögerlicher Haltung hinsichtlich des am Freitag auf dem EU-Gipfel beschlossenen Pakts für mehr Haushaltsdisziplin zeigt sich der frühere Prager Außenminister Cyril Svoboda in der liberalen Tageszeitung Mladá fronta Dnes besorgt über die Pläne von Klaus: » mehr


Libération - Frankreich | Samstag, 10. Dezember 2011

Mathieu Lindon über Europa als Anhängsel der Märkte

Ein Gipfel jagt den nächsten, um der Euro-Krise Herr zu werden, doch die Kompetenzen dazu hat Europa längst abgegeben, analysiert der Schriftsteller Mathieu Lindon in der linksliberalen Tageszeitung Libération: » mehr


Handelsblatt - Deutschland | Freitag, 9. Dezember 2011

Gipfel spaltet EU

Die Beschlüsse von Brüssel führen unvermeidlich zu einem Europa der zwei Geschwindigkeiten, kritisiert das wirtschaftliberale Handelsblatt: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Freitag, 9. Dezember 2011

Europa verschont private Gläubiger zu spät

Private Gläubiger sollen in Zukunft nicht mehr an einem Schuldenschnitt für angeschlagene Euro-Länder beteiligt werden. Doch dieser Vorstoß kommt zu spät, meint die liberale Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: » mehr


NRC Handelsblad - Niederlande | Freitag, 9. Dezember 2011

Britischer Premier forciert Teilung Europas

Die 17 Euro-Staaten und sechs weitere Länder haben sich entschieden, einen eigenen Vertrag zu unterzeichnen. Großbritannien und andere Länder wollen sich nicht anschließen. Das wird zur Teilung Europas führen, meint die liberale Tageszeitung NRC Handelsblad: » mehr


Libération - Frankreich | Freitag, 9. Dezember 2011

Die Vereinigten Staaten von Europa

Angesichts der Beschlüsse des EU-Gipfels in Brüssel fordert die linksliberale Tageszeitung Libération nun eine stärkere politische Integration Europas: » mehr


Correio da Manhã - Portugal | Donnerstag, 8. Dezember 2011

Portugals Ex-Premier äußert sich respektlos

Portugals Ex-Premier José Sócrates hat am vergangenen Wochenende bei einer Konferenz in Paris gesagt, dass es kindisch sei, wenn kleine Länder wie Portugal und Spanien ihre Schulden komplett tilgen. Seine Äußerungen sind unanständig, empört sich die Boulevardzeitung Correio da Manhã: » mehr


Naftemporiki - Griechenland | Mittwoch, 7. Dezember 2011

Athen will sich gesund sparen

Das griechische Parlament hat in der Nacht zu Mittwoch den Haushalt für 2012 verabschiedet, der unter anderem weitere Steuererhöhungen, Privatisierungen und drastische Einsparungen im öffentlichen Dienst vorsieht. Die konservative Wirtschaftszeitung Naftemporiki begrüßt die Maßnahmen als einen wichtigen Schritt aus der Krise: » mehr


Expansión - Spanien | Donnerstag, 8. Dezember 2011

Ewige Uneinigkeit gefährdet Währungsunion

Etliche EU-Staaten wollen nicht dem Kompromiss folgen, den Deutschland und Frankreich am Montag verabredet hatten. Europas Entscheidungen scheitern immer wieder an der Uneinigkeit, bedauert die liberal-konservative Wirtschaftszeitung Expansión: » mehr


De Tijd - Belgien | Donnerstag, 8. Dezember 2011

Europa zum Erfolg verdammt

Auf dem heute beginnenden EU-Gipfel sind die Staats- und Regierungschefs zum Erfolg verdammt, meint die Wirtschaftszeitung De Tijd: » mehr


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Donnerstag, 8. Dezember 2011

Van Rompuy hält EU zusammen

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hat die von Berlin und Paris angestrebte Änderung der EU-Verträge als nicht notwendig erachtet. Deutschland warnte daraufhin vor 'Brüsseler Tricksereien'. Das ist überzogen, meint die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung: » mehr


Rzeczpospolita - Polen | Donnerstag, 8. Dezember 2011

Explosiver Brief von Merkozy

Bundeskanzlerin Merkel und  Präsident Sarkozy haben am Mittwoch in einem Brief an den EU-Ratspräsidenten Herman Van Rompuy Änderungen der EU-Verträge gefordert, um die Schuldenkrise in den Griff zu bekommen. Doch ihre unklar formulierten Forderungen bergen Konfliktpotenzial, fürchtet die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: » mehr


WOZ - Die Wochenzeitung - Schweiz | Donnerstag, 8. Dezember 2011

Sozialdemokraten mitschuldig an Euro-Krise

Auf dem Parteitag der deutschen Sozialdemokraten Anfang dieser Woche haben zahlreiche Redner den Umgang der derzeitigen liberal-konservativen Regierungskoalition mit der Euro-Krise kritisiert. Dabei ist die SPD mitschuldig an dem Finanzdebakel, meint die linke Wochenzeitung WOZ: » mehr


Jornal de Negócios - Portugal | Mittwoch, 7. Dezember 2011

Michael Jay Boskin will Europas Sozialpolitik reformieren

Die Sozialversicherungssysteme in Europa und anderswo wurden unter wirtschaftlichen und demografischen Umständen konzipiert, die von den heutigen Gegebenheiten deutlich abweichen. Die Regierungen haben zu vielen Menschen zu lange zu viel versprochen, analysiert der US-Ökonom Michael Jay Boskin in der Wirtschaftszeitung Jornal de Negócios: » mehr


Právo - Tschechien | Mittwoch, 7. Dezember 2011

Jiří Pehe über das Schweigen Prags in der Euro-Krise

Während Europa einen der dramatischsten Augenblicke seiner Nachkriegsgeschichte erlebt, scheint das in Prag niemanden zu interessieren, kritisiert der Politologe Jiří Pehe in der linken Tageszeitung Právo die Sprachlosigkeit Tschechiens in der Euro-Krise: » mehr


Magyar Nemzet - Ungarn | Mittwoch, 7. Dezember 2011

US-Agenturen führen Krieg gegen Europa

Die US-Rating-Agenturen führen einen Krieg gegen Europa, der schleunigst beendet werden muss, fordert die konservative Tageszeitung Magyar Nemzet: » mehr


Cinco Días - Spanien | Mittwoch, 7. Dezember 2011

Standard & Poor's stuft sich selbst herab

Mit der Androhung, die Kreditwürdigkeit von 15 Euro-Ländern herabzustufen, stellt sich die Rating-Agentur Standard & Poor's vor allem selbst ein miserables Zeugnis aus, urteilt die linksliberale Wirtschaftszeitung Cinco Días: » mehr


Libération - Frankreich | Mittwoch, 7. Dezember 2011

Wirtschaft macht Politik

Die Rating-Agentur Standard & Poor's hat am Montag 15 Euro-Länder unter verschärfte Beobachtung gestellt, ohne die Ergebnisse des EU-Gipfels Ende dieser Woche abzuwarten. Wir werden nicht mehr von Politikern, sondern von Wirtschaftsakteuren regiert, meint die linksliberale Tageszeitung Libération: » mehr


Financial Times Deutschland - Deutschland | Mittwoch, 7. Dezember 2011

Die Macht der Rating-Agenturen bröckelt

Die Finanzmärkte haben am Dienstag gelassen darauf reagiert, dass die Rating-Agentur Standard & Poor's insgesamt 15 Euro-Ländern am Vortag eine Herabstufung angedroht hatte. Die Agenturen haben an Macht verloren, analysiert die wirtschaftsliberale Financial Times Deutschland: » mehr


La Repubblica - Italien | Mittwoch, 7. Dezember 2011

Joseph E. Stiglitz fordert Wachstumstrategien für Euro-Rettung

Haushaltsdisziplin und strikte Sparvorgaben, wie von Deutschland und Frankreich gewünscht, reichen nicht, um Europas Schuldenkrise zu lösen, mahnt der Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz in der linskliberalen Tageszeitung La Repubblica: » mehr


Finanz und Wirtschaft - Schweiz | Mittwoch, 7. Dezember 2011

EZB muss Feuer löschen

Auf dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel wollen die Staats- und Regierungschefs weitere Maßnahmen für mehr Finanzstabilität in Europa beschließen. Solange es aber keine Fiskalunion gibt, muss sich die Europäische Zentralbank EZB mehr einmischen, fordert der Ökonom Thomas Straubhaar in der Wirtschaftszeitung Finanz und Wirtschaft: » mehr


Expansión - Spanien | Dienstag, 6. Dezember 2011

Europa braucht echte Wirtschaftsregierung

Deutschland und Frankreich treiben die Entwicklung einer Wirtschaftsregierung in der Euro-Zone voran, lobt die liberale Wirtschaftszeitung Expansión und fordert weitere Schritte: » mehr


Financial Times - Großbritannien | Dienstag, 6. Dezember 2011

Großbritannien darf Verträge nicht blockieren

Wenn die EU-Verträge neu ausgehandelt werden müssen, muss Großbritannien unbedingt dabei sein, meint die wirtschaftsliberale Tageszeitung Financial Times, sonst würde das Land "riskieren, an den Spielfeldrand von Vertragsverhandlungen gedrängt zu werden, die Konsequenzen für die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens haben. Es kann nicht im nationalen Interesse liegen, dass Cameron nicht dem engeren Kreise der Entscheidungsträger angehört. Es mag sein, dass Großbritannien seine Beziehung zur EU überdenken muss, aber nicht jetzt. Stacheldraht um die City [Bankenviertel Londons] zu ziehen, ist nicht die richtige Strategie. Egal welche Lösungen gefunden werden, um die Euro-Zone zu retten: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Dienstag, 6. Dezember 2011

Sarkozy ist Büttel Berlins

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ist bei den Verhandlungen in Paris mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in jeder Hinsicht eingeknickt, kritisiert die konservative Tageszeitung Lidové noviny: » mehr


Les Echos - Frankreich | Dienstag, 6. Dezember 2011

Schutz privater Anleger stabilisiert Euro

Der Europäische Gerichtshof soll künftig die Einhaltung des Stabilitäts- und Wachstumspakts überprüfen können, einen Schuldenschnitt wie in Griechenland soll es nicht mehr geben. Das ist ein wichtiger Schritt zur Rettung des Euro, meint die liberale Wirtschaftszeitung Les Echos: » mehr


Die Welt - Deutschland | Dienstag, 6. Dezember 2011

Weiterer Schritt auf Euro-Schwebebalken

Es ist richtig, dass Frankreich und Deutschland schon vor dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag Druck bei der Reform der EU-Verträge machen, meint die konservative Tageszeitung Die Welt: » mehr


Diário de Notícias - Portugal | Dienstag, 6. Dezember 2011

Wie der Riese Deutschland mit dem Euro gebändigt werden sollte

Die Geschichte der Euro-Gründung hat man im Eilmarsch vergessen, um Deutschland besser anfeinden zu können, analysiert die Tageszeitung Diário de Notícias: » mehr


Kurier - Österreich | Dienstag, 6. Dezember 2011

Druck der Rating-Agenturen hilft Euro-Ländern

Die Rating-Agentur Standard & Poor's hat am Montag damit gedroht, die Kreditwürdigkeit der sechs Euro-Länder mit Top-Bonität herabzustufen, darunter Deutschland und Österreich. Die Ankündigung hat in Österreich die Debatte um die Einführung einer Schuldenbremse neu belebt, der sich die Oppositionsparteien FPÖ und BZÖ bislang verweigern. Der Druck der Rating-Agenturen ist gerechtfertigt, meint die liberale Tageszeitung Kurier: » mehr


Les Echos - Frankreich | Montag, 5. Dezember 2011

Deutsch-französisches Duo muss EZB einbinden

Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy wollen heute in Paris ihre Strategie gegen die Euro-Schuldenkrise vorstellen. Doch ohne die Hilfe der Europäischen Zentralbank ist eine Lösung der Krise nicht möglich, meint die Wirtschaftszeitung Les Echos: » mehr


Corriere del Ticino - Schweiz | Montag, 5. Dezember 2011

Monti spart an der falschen Stelle

Das italienische Kabinett hat am Sonntagabend das strenge Sparprogramm von Premier Mario Monti verabschiedet. Kürzungen bei den Renten und die Erhöhung der Einkommenssteuer sind die Schwerpunkte des Sparpakets für 2012 mit einem Sparziel in Höhe von 24 Milliarden Euro. Es soll bis Weihnachten von beiden Parlamentskammern abgesegnet werden. Das wahre Problem wird leider nicht in Angriff genommen, bemängelt die liberale Tageszeitung Corriere del Ticino: » mehr


Politis - Zypern | Sonntag, 4. Dezember 2011

Zypern schafft wackeligen Sparkonsens

Die Regierung der Republik Zypern hat am Freitag in einer Krisensitzung ein hartes Sparprogramm beschlossen, um nicht vom Nachbarland Griechenland in eine schwere Finanzkrise gezogen zu werden. Die liberale Tageszeitung Politis begrüßt die parteiübergreifende Einigung, fürchtet jedoch taktische Spielchen, die den Kompromiss untergraben könnten: » mehr


Gândul - Rumänien | Montag, 5. Dezember 2011

Merkozys Pläne schwer durchzusetzen

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel wollen am heutigen Montag in Paris ihre Vorschläge zur Änderung der EU-Verträge präsentieren, über die auf dem EU-Gipfel am Freitag alles Staats- und Regierungschefs beraten sollen. Falls sie den Plänen tatsächlich zustimmen, wird es dennoch schwer, die Bevölkerung in den EU-Ländern zu überzeugen, meint die linksliberale Tageszeitung Gândul: » mehr


La Stampa - Italien | Freitag, 2. Dezember 2011

Mehr Europa ist leider nicht drin

Die Rede von Präsident Sarkozy war schwach im Vergleich mit der des neues Chefs der Europäischen Zentralbank Mario Draghi, meint die liberale Tageszeitung La Stampa: » mehr


Hospodářské noviny - Tschechien | Freitag, 2. Dezember 2011

Mut zu klaren Worten vor den Wahlen

Mit seiner Blut-Schweiß-und-Tränen-Rede hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy einen couragierten Auftritt hingelegt, findet die Wirtschaftszeitung Hospodářské noviny: » mehr


Le Figaro - Frankreich | Freitag, 2. Dezember 2011

Sarkozys Analyse ist hart, aber richtig

Die Stellungnahme zur Krise von Präsident Sarkozy in Toulon findet die konservative Tageszeitung Le Figaro hervorragend, denn endlich sagt jemand dem Volk die Wahrheit: » mehr


Libération - Frankreich | Freitag, 2. Dezember 2011

Ein Präsident ohne politischen Willen

Mit seiner Rede in Toulon hat Präsident Sarkozy gezeigt, dass sich seine politischen Ansichten mit der Krise nicht weiterentwickelt haben, bemängelt die linksliberale Tageszeitung Libération: » mehr


Iltalehti - Finnland | Freitag, 2. Dezember 2011

EZB kann Euro noch retten

Der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi hat am Donnerstag in einer Rede vor dem Europa-Parlament eine stärkere Rolle der Zentralbank bei der Bekämpfung der Schuldenkrise zugesagt, wenn die Euro-Staaten sich auf eine strengere Haushaltsdisziplin verständigen. Das ist ein wichtiger Schritt zur Euro-Rettung, meint die Boulevardzeitung Iltalehti: » mehr


Diário Económico - Portugal | Freitag, 2. Dezember 2011

Portugals Schicksal hängt an Europa

Portugals Parlament hat am Mittwoch den Sparhaushalt für 2012 verabschiedet, doch schon am Donnerstag schloss Premier Pedro Passos Coelho in einem Interview weitere Sparmaßnahmen nicht aus. Ein schwacher Auftritt, meint die Wirtschaftszeitung Diário Económico: » mehr


Top-Thema vom Donnerstag, 1. Dezember 2011

Geldschwemme der Notenbanken macht Hoffnung

Im Kampf gegen die europäische Schuldenkrise haben wichtige Notenbanken am Mittwoch ihre Zinsen für Dollar-Kredite gesenkt. Die gemeinsame Aktion der Zentralbanken der Euro-Zone, der USA ... » mehr


Cinco Días - Spanien | Donnerstag, 1. Dezember 2011

Zögernde Politiker bekommen Zeit geschenkt

Die konzertierte Aktion der wichtigsten Notenbanken der Welt löst zwar nicht die Euro-Krise, aber sie gibt den Politikern etwas mehr Zeit sich zu einigen, meint die Wirtschaftszeitung Cinco Días: » mehr


Hospodářské noviny - Tschechien | Donnerstag, 1. Dezember 2011

Tomáš Sedláček über die unschätzbaren Vorteile des Euro in der Krise

Wer den Euro als Grund der Krise bezeichnet, begeht einen schweren Fehler, bemerkt der Finanzexperte Tomáš Sedláček in der Wirtschaftszeitung Hospodářské noviny: » mehr


The Economist - Großbritannien | Donnerstag, 1. Dezember 2011

EZB ist Totengräber des Euro

Sollte der Euro zusammenbrechen, ist die Europäische Zentralbank mit ihrer zweimaligen Anhebung des Leitzinses im April und im Juli dieses Jahres der wahre Totengräber der Eurozone, meint das wirtschaftsliberale Wochenmagazin The Economist: » mehr


Blog Démystifier la finance - Frankreich | Mittwoch, 30. November 2011

Merkels Härte tut Europa gut

Deutschland weigert sich weiterhin, die Schulden der Euro-Zone zu vergemeinschaften. Die harte Linie von Angela Merkel gegen Euro-Bonds ist gut für Europa, meint der Bankier Georges Ugeux in seinem Blog Démystifier la finance: » mehr


La Stampa - Italien | Mittwoch, 30. November 2011

Kanzlerin zeigt ihre eiserne Faust

Der Hebel für den Rettungsfonds ist nur ein Pflaster, denn die Rettung des Euro und Europas hängt von Angela Merkels Bereitschaft ab, die Europäische Zentralbank als letztinstanzlichen Kreditgeber walten zu lassen, meint die liberale Tageszeitung La Stampa: » mehr


Delfi - Estland | Mittwoch, 30. November 2011

Esten geht es schlechter als Südeuropäern

Angesichts der Euro-Krise berichten estnische Medien zu viel über Südeuropa und verschließen die Augen vor Estlands Schwierigkeiten, kritisiert das Nachrichtenportal Delfi: » mehr


Gazeta Wyborcza - Polen | Mittwoch, 30. November 2011

Warschau unterstützt Berlin aus Weitsicht

Der polnische Oppositionsführer Jarosław Kaczyński hat am Dienstag gefordert, Außenminister Radosław Sikorski vor ein Tribunal zu stellen. Der hatte am Vortag als erstes Mitglied einer polnischen Regierung gesagt, dass Deutschland bei der Krise in Europa die Führung übernehmen soll. Der Chefredakteur der liberalen Tageszeitung Gazeta Wyborcza Adam Michnik unterstützt Sikorski: » mehr


Jornal de Negócios - Portugal | Montag, 28. November 2011

Fernando Sobral sieht Europas Buchhalter auf dem Vulkan tanzen

Wenn Europa unschlüssig ist, dann werden die USA gerufen, bemängelt der Publizist Fernando Sobral in der Wirtschaftszeitung Jornal de Negócios: » mehr


Delo - Slowenien | Mittwoch, 30. November 2011

Deutsche Logik geht an Realität vorbei

Deutschland hat sich beim Treffen der Finanzminister der Euro-Länder in Brüssel erneut gegen Euro-Bonds ausgesprochen und Pläne abgelehnt, die Europäische Zentralbank umfassend bei der Euro-Rettung einzusetzen. Berlin verdrängt die Wirklichkeit, meint die Tageszeitung Delo: » mehr


Expansión - Spanien | Dienstag, 29. November 2011

Deutsch-französische Achse unglaubwürdig

Gerüchte darüber, Deutschland könnte einer aktiveren Rolle der Europäischen Zentralbank in der Euro-Krise zustimmen, haben am Montag den Druck der Finanzmärkte auf Spanien abnehmen lassen. Allerdings gibt die liberale Wirtschaftszeitung Expansión zu bedenken, dass die Glaubwürdigkeit von Berlin und Paris stark angeschlagen ist: » mehr


Die Welt - Deutschland | Dienstag, 29. November 2011

Deutsche Führung ist gewollt und verhasst

Ob Hebelung des Rettungsfonds, Widerstand gegen Euro-Bonds oder Hinweise auf Haushaltsdisziplin - die Deutschen dienen bald als Sündenbock für die gesamte Euro-Krise, beobachtet die konservative Tageszeitung Die Welt: » mehr


La Repubblica - Italien | Dienstag, 29. November 2011

Obama bestimmt wirtschaftliche Prioritäten der EU

US-Präsident Barack Obama hat der EU die Unterstützung Washingtons im Kampf gegen die Schuldenkrise zugesagt. Die Vereinigten Staaten seien bereit, "ihren Beitrag" zu leisten, sagte Obama am Montag nach dem Gipfel-Treffen mit EU-Vertretern im Weißen Haus. Hilfe ist aber nur zu erwarten, wenn die EU sich die Prioritäten Obamas zu eigen macht, meint die linksliberale Tageszeitung La Repubblica: » mehr


Blog Coulisses de Bruxelles - Frankreich | Dienstag, 29. November 2011

Merkel wird hart bleiben

Während die Euro-Finanzminister heute in Brüssel unter anderem über eine Hebelung des Euro-Rettungsschirms EFSF beraten, wächst der Druck auf Deutschland, die Schulden der Euro-Zone zu vergemeinschaften durch Euro-Bonds oder neue Befugnisse der EZB. Doch die deutsche Regierung wird hart bleiben, meint Jean Quatremer in seinem Blog Coulisses de Bruxelles: » mehr


Nasz Dziennik - Polen | Dienstag, 29. November 2011

Rating-Agenturen bedrohen Nationalstaaten

Die US-Rating-Agentur Moody's hat am Montag erstmals davor gewarnt, dass die Krise auch die Bonität bisher als stabil bewerteter Länder belasten könnte. Die Allmacht der Agenturen höhlt die Souveränität der Staaten aus, kritisiert die nationalkatholische Tageszeitung Nasz Dziennik: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Dienstag, 29. November 2011

Berlin muss sich bewegen

Die Niederlande haben ihre ablehnende Haltung zu Euro-Bonds geändert, wie Finanzminister Jan Kees de Jager am heutigen Dienstag verlauten ließ. Die Deutschen sind weiterhin dagegen. Doch Sparsamkeit ist im Moment die falsche Methode, warnt die linksliberale Tageszeitung De Volkskrant: » mehr


The Guardian - Großbritannien | Dienstag, 29. November 2011

Ulrich Beck fordert weniger deutschen Nationalismus bei Euro-Rettung

Mit der Euro-Krise erhält Europa die Chance, sich vom Europa der Bürokraten zu einer Demokratie unter Nachbarstaaten zu entwickeln, erläutert der Soziologe Ulrich Beck in der linksliberalen Tageszeitung The Guardian: » mehr


Blog Sprengsatz - Deutschland | Montag, 28. November 2011

Deutsche wie Elefanten im Porzellanladen

Mit ihren sprachlichen Entgleisungen benehmen sich deutsche Politiker in der Schuldenkrise wie Elefanten im Porzellanladen und schüren europaweit Ängste vor einem zu starken Deutschland, kritisiert Michael Spreng in seinem Blog Sprengsatz: » mehr


Corriere della Sera - Italien | Montag, 28. November 2011

Antonio Puri Purini fordert von Berlin ein Bekenntnis zu Europa

Die Regierungen Deutschlands und Frankreichs arbeiten nach Medienberichten an einem Stabilitätspakt innerhalb der Euro-Zone, der sparwillige Länder mit besonderer Haushaltsdisziplin vor den Attacken der Finanzmärkte schützen soll. Diese Aufspaltung muss verhindert werden zugunsten eines Europas mit einer Geschwindigkeit, fordert der frühere italienische Botschafter in Deutschland, Antonio Puri Purini, in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, den die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera druckt: » mehr


Der Standard - Österreich | Freitag, 25. November 2011

Österreich kämpft um sein Top-Rating

Österreichs Regierung plant, in der Verfassung eine Schuldenbremse zu verankern, um die Höchstbewertung des Landes bei den Rating-Agenturen nicht zu riskieren. Um die Schuldenbremse einzuführen, muss jedoch mindestens eine Oppositionspartei zustimmen. Die linksliberale Tageszeitung Der Standard sieht vor allem die Linken unter Zugzwang: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Freitag, 25. November 2011

Euro-Bonds sind gutes Mittel für später

Euro-Bonds sind erst nach einer stärkeren Integration der Euro-Zone das richtige Mittel, um die Schuldenkrise zu bekämpfen, meint die linksliberale Tageszeitung De Volkskrant: » mehr


La Repubblica - Italien | Freitag, 25. November 2011

Mario Monti stärkt Europa

Mit der Anwesenheit Montis beim Gipfeltreffen in Straßburg verbindet sich die Hoffnung, dass von nun an nicht mehr nur das Duo Merkel Sarkozy über die Zukunft der Euro-Zone entscheidet, freut sich die linksliberale Tageszeitung La Repubblica: » mehr


Frankfurter Rundschau - Deutschland | Freitag, 25. November 2011

Merkozy-Duo rauft sich für Europa zusammen

Das Treffen von Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatschef Sarkozy in Straßburg hat gezeigt, dass in der Schuldenkrise beide einander brauchen, meint die linksliberale Frankfurter Rundschau: » mehr


Le Soir - Belgien | Freitag, 25. November 2011

Belgien im Vorhof zur Hölle

Da die Zinsen auf belgische Staatsanleihen inzwischen bei 5,5 Prozent liegen und vermutlich weiter steigen, hat die belgische Übergangsregierung die Bürger zum Kauf der Papiere aufgerufen. Die linksliberale Tageszeitung Le Soir sieht darin ein böses Vorzeichen: » mehr


Cinco Días - Spanien | Freitag, 25. November 2011

Berlin und Paris beschleunigen Euro-Rettung

Mit dem Ziel eine Fiskalunion zu schaffen und härtere Sanktionen für Haushaltssünder einzuführen, geben Berlin und Paris ein ganz neues Tempo vor, meint die linksliberale Wirtschaftszeitung Cinco Días: » mehr


Les Echos - Frankreich | Freitag, 25. November 2011

EZB bleibt leider unabhängig

Merkel und Sarkozy haben bei ihrem Gipfeltreffen in Straßburg die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank EZB betont. Diese Haltung verhindert aber die schnelle Lösung der europäischen Schuldenkrise, ärgert sich die liberale Wirtschaftszeitung Les Echos: » mehr


Gazeta Wyborcza - Polen | Freitag, 25. November 2011

Ramsch-Rating für Portugal überrascht nicht

Die US-Ratingagentur Fitch hat am Donnerstag die Kreditwürdigkeit Portugals auf Ramsch-Status herabgestuft. In einem Gastbeitrag für die linksliberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza ist Finanzmarkt-Analyst Arkadiusz Wiśniewski vom polnischen Investmenthaus DMK Alpha trotzdem gelassen: » mehr


Diário Económico - Portugal | Freitag, 25. November 2011

Generalstreik ändert Portugals Sparpläne nicht

In Portugal haben Arbeiter und Angestellte am Donnerstag mit einem Generalstreik gegen das Sparprogramm der Regierung protestiert. Zu dem 24-stündigen Streik hatten die beiden wichtigsten Dachverbände der Gewerkschaften aufgerufen. Doch der Streik wird nichts am Sparprogramm ändern, meint die Wirtschaftszeitung Diário Económico: » mehr


The Economist - Großbritannien | Freitag, 25. November 2011

Merkel muss zur Vernunft kommen

Deutschland muss einer Vergemeinschaftung der Schulden der Euro-Zone zustimmen, sonst bricht der Euro zusammen, meint das wirtschaftsliberale Wochenmagazin The Economist: » mehr


La Repubblica - Italien | Donnerstag, 24. November 2011

Berlin ist unsolidarisch aus Prinzip

Bundeskanzlerin Merkel hat die Pläne zur Einführung von Euro-Bonds scharf kritisiert. Diese Haltung ist unsolidarisch und zunehmend anti-europäisch, kritisiert die linksliberale Tageszeitung La Repubblica: » mehr


El País - Spanien | Donnerstag, 24. November 2011

Antón Costas und Xosé Carlos Arias hören neoliberalen Schwanengesang

Die neoliberale Wirtschaftspolitik setzt sich auch nach der Finanzkrise von 2008 weiter durch, wundern sich die spanischen Wirtschaftswissenschaftler Antón Costas und Xosé Carlos Arias in der linksliberalen Tageszeitung El País und hoffen auf das baldige Ende: » mehr


Eleftherotypia - Griechenland | Donnerstag, 24. November 2011

Samaras unterschreibt sein Todesurteil

Der Vorsitzende von Griechenlands konservativer Partei Nea Demokratia, Antonis Samaras, hat sich am Mittwoch wie von der EU gefordert schriftlich zum dauerhaften Sparen bekannt. Damit hat Samaras das Todesurteil für sich, seine Partei und das aktuelle politische System unterschrieben, meint die linksliberale Tageszeitung Eleftherotypia: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Donnerstag, 24. November 2011

Deutschland dominiert EU-Politik

In der europäischen Schuldenkrise hat zunehmend Deutschland das Sagen, womit die EU sich strukturell gar nicht verändert hat, meint die linksliberale Tageszeitung Népszabadság: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Donnerstag, 24. November 2011

Brüssel schadet dem Euro

EU-Kommissionspräsident Barroso hat mit seinen Vorschlägen zur Einführung von gemeinsamen Anleihen die Euro-Krise eher verschlimmert, kritisiert die linksliberale Süddeutsche Zeitung: » mehr


Cinco Días - Spanien | Donnerstag, 24. November 2011

Kommission setzt auf Zuckerbrot und Peitsche

Die EU-Kommission hat am Mittwoch zwei Gesetzentwürfe vorgelegt, welche die Kontrolle Brüssels über die nationalen Haushalte und die Einhaltung des Stabilitätspakts vergrößern. Gleichzeitig wurde für die Zukunft die Einführung von Euro-Bonds erwogen. Die Wirtschaftszeitung Cinco Días lobt die Doppelstrategie: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Donnerstag, 24. November 2011

Michiel van Hulten empfiehlt Europa zwei Geschwindigkeiten

Die Schuldenkrise zeigt, dass die Europäische Union in ihrer heutigen Form gescheitert ist, meint der ehemalige sozialdemokratische Europa-Abgeordnete Michiel van Hulten und plädiert in der linksliberalen Tageszeitung De Volkskrant für ein Europa der zwei Geschwindigkeiten: » mehr


Les Echos - Frankreich | Donnerstag, 24. November 2011

Deutsches Fiasko bei Staatsanleihen gut für EU

Deutschland galt bislang als sicherer Hafen für Investoren. Am Mittwoch konnte das Land aber mehr als ein Drittel seiner angebotenen Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit nicht verkaufen. Das ist eine gute Nachricht, meint die Wirtschaftszeitung Les Echos: » mehr


The Times - Großbritannien | Mittwoch, 23. November 2011

Deutschland erklärt der EU den Krieg

Die deutsche Kanzlerin Merkel hat gemeinsam mit der Bundesbank den anderen EU-Staaten den Krieg erklärt, meint die konservative Tageszeitung The Times: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Mittwoch, 23. November 2011

Europa nicht reif für gemeinsame Anleihen

Euro-Bonds verlocken zum Schuldenmachen, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung, "weil nationale Regierungen die Folgen der Misswirtschaft, wie höhere Notenbank-Zinsen, anders als früher bei Lira und Drachme nicht alleine ausbaden müssen. … Akzeptabel sind die gemeinsamen Anleihen nur, wenn jemand die Regierungen beim Schuldenmachen automatisch stoppt. Doch wer ist dieser jemand? Kommissionschef Barroso will es selbst sein. Durch schärfere Haushaltsregeln möchte der Portugiese [Barroso] Defizite begrenzen. Nur: » mehr


Blog Conversation avec Jacques Attali - Frankreich | Sonntag, 20. November 2011

Schluss mit der Blockade durch Berlin

Deutschland profitiert stark von Europa und sollte deshalb unbedingt seine Blockade-Haltung gegen gemeinsame Euro-Anleihen aufgeben, fordert Jacques Attali in seinem Blog Conversation avec Jacques Attali: » mehr


Lietuvos Rytas - Litauen | Mittwoch, 23. November 2011

Vytautas Plečkaitis sieht Litauen in Europas erster Liga

Vor dem Hintergrund der Debatte über ein Europa der zwei Geschwindigkeiten fordert der ehemalige litauische Botschafter Vytautas Plečkaitis in der Tageszeitung Lietuvos Rytas eine stärkere Integration Litauens in Europa: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Mittwoch, 23. November 2011

Merkel setzt Euro-Rettung aufs Spiel

Angela Merkel hat am Dienstag die Einführung von Euro-Anleihen erneut abgelehnt. Die Haltung der deutschen Kanzlerin gefährdet die Euro-Zone, kritisiert die liberale Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: » mehr


Le Monde - Frankreich | Mittwoch, 23. November 2011

Sarkozys Europa-Politik geht am Volk vorbei

Italiens Premier Mario Monti hat sich am Dienstag von den deutschen und französischen Vorstellungen zur Europa-Politik distanziert. Zum Glück, meint die linksliberale Tageszeitung Le Monde, denn Sarkozys Vision von Europa geht am Volk vorbei: » mehr


Gazeta Wyborcza - Polen | Mittwoch, 23. November 2011

Euro-Bonds bringen Polen nichts

Gemeinsame Schuldscheine könnten für Polen nachteilig sein, meinen der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Hans-Bernd Schäfer und sein polnischer Kollege Arkadiusz Radwan in einem Gastbeitrag in der liberalen Tageszeitung Gazeta Wyborcza: » mehr


To Ethnos - Griechenland | Montag, 21. November 2011

Athen muss sein Versprechen halten

Griechenlands neuer Premier Lucas Papademos hat während seines Antrittsbesuchs bei der EU am Montag um Vertrauen für seine Regierung geworben. Allerdings brachte er keine schriftliche Zusage mit, in der sich die beiden wichtigsten griechischen Parteien zum dauerhaften Sparen verpflichten. Die linksliberale Tageszeitung To Ethnos appelliert an den Vorsitzenden der konservativen Partei Nea Demokratia, Antonis Samaras, die Erklärung zu unterschreiben: » mehr


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Dienstag, 22. November 2011

Merkel muss Euro-Bonds ernst nehmen

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso will am Mittwoch drei Varianten von Euro-Anleihen vorschlagen, die er Stabilitätsanleihen nennt. Diese Umbenennung der Euro-Bonds ist ein semantisch verbrämter Versuch, die Schulden zu vergemeinschaften, meint die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung, der aber ernst genommen werden muss: » mehr


Blog Antes pelo Contrário - Portugal | Montag, 21. November 2011

Portugal verkauft seine Seele an Angola

Portugals Premier Pedro Passos Coelho hat am Donnerstag in Luanda über das Hilfsangebot Angolas verhandelt, der ehemaligen Kolonialmacht aus der Schuldenkrise zu helfen. Angola hatte zuvor angekündigt, portugiesische Staatsanleihen und Anteile an Energie-Unternehmen kaufen zu wollen. Daniel Oliveira warnt vor einem Pakt mit dem Teufel in seinem Blog Antes pelo Contrário: » mehr