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Wikileaks auf dem Prüfstand


Wie weit darf Enthüllungsjournalismus gehen? Mit der Veröffentlichung geheimer US-Depeschen hat Wikileaks eine Debatte ausgelöst um Meinungsfreiheit und das Recht auf Information. [letzter Beitrag vom 17.12.2010]



Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Donnerstag, 16. Dezember 2010

Wikileaks-Chef unter Schutz der Öffentlichkeit

Der Wikileaks-Gründer Julian Assange ist am Donnerstag in London gegen Kaution freigelassen worden. Er fürchte sich jedoch davor an die USA ausgeliefert zu werden, sagte er bei einem Treffen mit Journalisten. Aber er genießt den Schutz der Öffentlichkeit, meint die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung: » mehr


Jornal de Notícias - Portugal | Donnerstag, 16. Dezember 2010

Wikileaks demaskiert westliche Machteliten

Selten wurde die prekäre Stabilität der westlichen Demokratien so deutlich wie durch die Wikileaks-Enthüllungen, meint Tiago Azevedo Fernandes in der Tageszeitung Jornal de Notícias: » mehr


Rue89 - Frankreich | Mittwoch, 15. Dezember 2010

Zuckerberg sticht unbequemen Assange aus

Der Gründer des sozialen Netzwerks Facebook, Mark Zuckerberg, ist vom US-Magazin Time zur Person des Jahres 2010 gewählt worden. Er setzte sich damit gegen Wikileaks-Chef ... » mehr


Blog Del alfiler al elefante - Spanien | Mittwoch, 15. Dezember 2010

Wikileaks zeigt ganzen Eisberg

Die Veröffentlichung der US-Botschafts-Depeschen durch Wikileaks und verschiedene Medien beleuchtet jenen Teil der Politik, der den Bürgern sonst verborgen bleibt. Die Plattform ist ein Glücksfall für den Journalismus und muss geschützt werden, meint Lluís Bassets in seinem Blog Del Alfiler al Elefante: » mehr


La Repubblica - Italien | Freitag, 10. Dezember 2010

Joaquín Navarro-Valls über Schein und Sein in der Wikileaks-Ära

In der aktuellen Wikileaks-Debatte verteidigt der Ex-Vatikan-Sprecher Joaquín Navarro-Valls in der linksliberalen Tageszeitung La Repubblica die moralische Tragweite der durch die Enthüllungen geschaffenen Transparenz: » mehr


Gândul - Rumänien | Donnerstag, 9. Dezember 2010

Hacker-Angriffe wegen Wikileaks-Affäre zynisch

Die Webseiten mehrerer Kreditunternehmen sind am Mittwoch von Hackern zwischenzeitlich lahmgelegt worden, weil die Unternehmen die Finanzkanäle der Enthüllungsplattform Wikileaks gesperrt hatten. Die Tageszeitung Gândul findet die Aktion äußerst bedenklich: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Mittwoch, 8. Dezember 2010

Neuartiger Guerillakrieg

Die Festnahme des Wikileaks-Gründers Julian Assange in London stellt den vorläufigen Höhepunkt eines neuartigen Guerillakriegs zwischen den USA und der Enthüllungsplattform dar, schreibt die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: » mehr


Público - Spanien | Mittwoch, 8. Dezember 2010

Washington steckt dahinter

Der Haftbefehl gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange ist zwar wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden ausgestellt worden. Doch die linke Tageszeitung Público vermutet dahinter vor allem Druck aus den USA, ihn für die Veröffentlichung der Botschafts-Depeschen zu bestrafen: » mehr


Berliner Zeitung - Deutschland | Mittwoch, 8. Dezember 2010

USA verraten ihren Gründungsmythos

US-Verteidigungsminister Robert Gates hat sich zufrieden über die Festnahme von Wikileaks-Gründer Julian Assange gezeigt. Sein Land will nun eine Auslieferung von Assange wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente erreichen. Doch das schadet den USA mehr als alle bisherigen Veröffentlichungen, meint die linksliberale Berliner Zeitung: » mehr


The Times - Großbritannien | Mittwoch, 8. Dezember 2010

Assange muss Verfahren akzeptieren

Die Verhaftung des Wikileaks-Gründers Julian Assange hat nichts mit der Einschränkung von Meinungsfreiheit zu tun, sondern mit Rechtsstaatlichkeit, meint die konservative Tageszeitung The Times: » mehr


The Times - Großbritannien | Dienstag, 7. Dezember 2010

Wikileaks-Enthüllungen unverantwortlich

Wikileaks hat im Zuge der Enthüllung von rund 250.000 US-Depeschen eine Liste von Einrichtungen veröffentlicht, die aus Sicht der USA lebenswichtig für sie sind. Es ist unverantwortlich, diese Liste zu veröffentlichen, meint die konservative Tageszeitung The Times: » mehr


Financial Times Deutschland - Deutschland | Montag, 6. Dezember 2010

Amazon gefährdet Cloud Computing

Die Enthüllungsplattform Wikileaks ist in der Defensive, nachdem einige seiner gemieteten Server abgeschaltet wurden, die das US-amerikanische Unternehmen Amazon betreibt. Vermutlich reagiert Amazon damit auf Wünsche der US-Regierung. Das zeigt, wie problematisch es ist, über das sogenannte Cloud Computing Daten zu übermitteln, meint die wirtschaftliberale Financial Times Deutschland: » mehr


Dnevnik - Slowenien | Donnerstag, 2. Dezember 2010

US-Kritik an Wikileaks ist skandalös

Die Kritik der USA an den Wikileaks-Veröffentlichungen verdeutlicht nach Ansicht der linksliberalen Tageszeitung Dnevnik, dass das Land Informationsfreiheitsrechte einschränken will: » mehr


taz - Deutschland | Mittwoch, 1. Dezember 2010

Auf dem Weg zur Weltöffentlichkeit

Wikileaks stellt täglich neue Inhalte aus den vertraulichen US-Depeschen ins Internet. Diese Veröffentlichungspraxis gibt den Lesern und Leserinnen ein Stück Freiheit zurück und schafft eine internationale Öffentlichkeit, lobt die linke tageszeitung: » mehr


La Repubblica - Italien | Mittwoch, 1. Dezember 2010

Eine Herausforderung für die Medien

Die Enthüllungen von Wikileaks brauchen die verantwortungsvolle Aufbereitung durch die Presse, meint die linksliberale Tageszeitung La Repubblica, auch wenn das eine Herausforderung darstellt: » mehr


Jyllands-Posten - Dänemark | Mittwoch, 1. Dezember 2010

Mehr Verantwortung nötig

Wikileaks geht verantwortungslos mit Daten um und kann daher die Rolle der Medien nicht übernehmen, meint die rechtsliberale Tageszeitung Jyllands-Posten: » mehr


Iltalehti - Finnland | Mittwoch, 1. Dezember 2010

Bürger brauchen solche Lecks

Die bislang über Wikileaks veröffentlichten Dokumente haben zweifellos dem Informationsbedarf der Bürger Rechnung getragen, meint die Boulevardzeitung Iltalehti: » mehr


Die Presse - Österreich | Dienstag, 30. November 2010

Wikileaks macht Welt transparenter

Die Veröffentlichung vertraulicher Dokumente aus US-Botschaften durch die Enthüllungsplattform Wikileaks dient der Transparenz, meint die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse: » mehr


The Guardian - Großbritannien | Montag, 29. November 2010

Geheimhaltung keine Aufgabe der Presse

Die Presse steht nicht in der Pflicht, Regierungen vor der Blamage zu bewahren, verteidigt sich die linksliberale Tageszeitung The Guardian nach der Veröffentlichung geheimer US-Depeschen: » mehr


De Standaard - Belgien | Montag, 29. November 2010

Zäsur für Diplomaten und Journalisten

Die Enthüllungen der Internet-Plattform Wikileaks werden ein historischer Wendepunkt für Diplomatie und Politik sein, meint die Tageszeitung De Standaard und fordert einen verantwortungsbewussten Umgang mit der neuen Transparenz: » mehr


La Stampa - Italien | Montag, 29. November 2010

Zielscheibe Obama

Bei den jüngsten Veröffentlichungen könnte Wikileaks-Gründer Julian Assange von USA-feindlichen Kräften unterstützt worden sein, mutmaßt die liberale Tageszeitung La Stampa: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Montag, 29. November 2010

Geschwächte Diplomatie

Die neuen Enthüllungen der Internet-Plattform Wikileaks haben keinen Mehrwert und schwächen die Diplomatie, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung: » mehr


La Vanguardia - Spanien | Mittwoch, 3. November 2010

Francesc-Marc Álvaro über Wikileaks und Transparenz

Seit einem Interview mit dem Wikileaks-Gründer Julian Assange in der Tageszeitung El País diskutieren die spanischen Medien über die Bedeutung der Webseite, die sich auch als Medienkritik versteht. Francesc-Marc Álvaro hält Wikileaks für einen wesentlichen Baustein in der modernen, demokratischen Informationsstruktur und schreibt in der liberalen Tageszeitung La Vanguardia: » mehr


Blog Del alfiler al elefante - Spanien | Mittwoch, 27. Oktober 2010

Wikileaks muss transparenter werden

Die linksliberale Tageszeitung El País hat am vergangenen Sonntag ein Interview mit dem Wikileaks-Gründer Julian Assange gedruckt. Darin entsteht der Eindruck, das der Chef dieser mächtigen Institution autoritär sei, weshalb Lluís Bassets in seinem Blog Del Alfiler al Elefante mehr Transparenz fordert bei der Enthüllungsplattform: » mehr


Berliner Zeitung - Deutschland | Montag, 25. Oktober 2010

Nachhilfe für die Demokratie

Ist es zulässig, dass eine durch nichts legitimierte Internet-Organisation namens Wikileaks Hunderttausende geheimer Dokumente aus dem Pentagon ins Netz stellt, fragt die linksliberale Berliner Zeitung und kommt zu einem eindeutigen Schluss: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Montag, 25. Oktober 2010

Gefährliche Splitterbombe im Internet

Die Veröffentlichung der Dokumente zum Irak-Krieg durch die Enthüllungsplattform Wikileaks könnten mehr Schaden anrichten als nützen, meint die linksliberale Tageszeitung De Volkskrant: » mehr


Sme - Slowakei | Montag, 25. Oktober 2010

Propagandakrieg gegen die USA

Wenig begeistert von den neuen Enthüllungen der Plattform Wikileaks zum Irak-Krieg zeigt sich die liberale Tageszeitung Sme: » mehr


The Independent on Sunday - Großbritannien | Montag, 25. Oktober 2010

Protokolle beschämend für USA

Angesichts der von Wikileaks veröffentlichten Geheimdokumente hat die US-Regierung kein Recht, die Schuld abzuwälzen, meint die Sonntagszeitung The Independent on Sunday: » mehr


Jyllands-Posten - Dänemark | Donnerstag, 29. Juli 2010

Wikileaks ist gut für offene Gesellschaft

Der Gründer der Internetseite Wikileaks, Julian Assange, hat Kritik zurückgewiesen, wonach die Veröffentlichung von US-Geheimakten afghanische Informanten gefährdet. Auch die konservative Tageszeitung Jyllands-Posten plädiert für ... » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Dienstag, 27. Juli 2010

Wikileaks ruiniert investigativen Journalismus

Wikileaks findet mit seinen Dokumenten zum Afghanistankrieg ein großes Medienecho. Dabei haben renommierte Zeitungen dieselben Fakten schon vor Jahren recherchiert und darüber berichtet, meint die konservative Neue Zürcher Zeitung. Ihre Erklärung dafür lautet: » mehr


The Guardian - Großbritannien | Montag, 26. Juli 2010

Chaos überwältigt Afghanistan

Der Internetdienst Wikileaks hat geheime Dokumente über den Afghanistan-Krieg enthüllt, welche die Tageszeitung The Guardian in Zusammenarbeit mit der New York Times und dem Spiegel veröffentlicht und beurteilt: » mehr


The Observer - Großbritannien | Sonntag, 11. April 2010

Island fördert Informationsfreiheit

Angesichts eines von der Informations-Plattform Wikileaks veröffentlichten Videos, das einen US-Angriff auf Zivilisten im Irak zeigt, lobt die Sonntagszeitung The Observer Islands Bemühungen die Meinungs- und Informationsfreiheit zu garantieren: » mehr


Kurier - Österreich | Mittwoch, 7. April 2010

Todesvideo aus Irak empört zu spät

Ein Video über den gewaltsamen Tod zweier Reuters-Journalisten im Irak im Jahr 2007 hat weltweit eine Debatte über die Kriegsführung der US-Armee ausgelöst. Es wurde vor kurzem auf der Internetseite Wikileaks veröffentlicht. Wieder einmal setzen Bilder eine späte Welle der Empörung über längst bekannte Tatsachen in Gang, schreibt die Tageszeitung Kurier: » mehr


 

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