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Araber kämpfen für Freiheit


Tunesier, Ägypter und Libyer haben ihre Herrscher abgeschüttelt, in Syrien tobt ein Bürgerkrieg. Welche Chancen haben die Länder sich zu demokratisieren, und welche Rolle kommt dem Westen dabei zu?



Frankfurter Rundschau - Deutschland | Freitag, 25. Mai 2012

Ägypten hat erste Lektion in Demokratie gelernt

In Ägypten hat die Auszählung der Stimmen nach der Präsidentschaftswahl begonnen. Das Land hat einen großen Schritt Richtung Demokratie gemacht, lobt die linksliberale Frankfurter Rundschau: » mehr


Le Temps - Schweiz | Mittwoch, 23. Mai 2012

Ägypter wählen ihre Zukunft nun selbst

In Ägypten finden am heutigen Mittwoch die ersten freien Präsidentschaftswahlen statt. Trotz des Chaos im Land hat das Ereignis eine immense Bedeutung, hebt die linksliberale Tageszeitung Le Temps hervor: » mehr


Corriere della Sera - Italien | Freitag, 11. Mai 2012

Westen ohnmächtig in Syrien

Nach einem schweren Bombenanschlag in Syriens Hauptstadt Damaskus am Donnerstag mit mindestens 70 Toten hat der UN-Sicherheitsrat dazu aufgerufen, den Friedensplan des Sondergesandten Kofi Annan umzusetzen. Doch der Aufruf zeigt nur die Ohnmacht des Westens, meint die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: » mehr


Die Presse - Österreich | Dienstag, 24. April 2012

Gas-Stopp für Israel lenkt nur ab

Ägyptens nationale Gasgesellschaft hat am Sonntag mitgeteilt, dass sie ihre Lieferungen an Israel einstellt. Im Inland stößt die Entscheidung auf Begeisterung, doch Ägypten sollte sich lieber um die eigenen Probleme kümmern, meint die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse: » mehr


The Guardian - Großbritannien | Freitag, 20. April 2012

Ägypter haben schon wieder keine Wahl

Die Wahlkommission in Ägypten hat ihre Entscheidung bekräftigt, zehn Kandidaten von der Präsidentenwahl im Mai auszuschließen. Damit dürfen auch populäre Bewerber nicht antreten, darunter der Kandidat der Muslimbruderschaft, Chairat al-Schater, Ex-Geheimdienstchef Omar Suleiman und der radikal-islamistische Prediger Hasem Abu Ismail. Ägyptens Revolution ist noch lange nicht vorbei, meint die linksliberale Tageszeitung The Guardian: » mehr


Top-Thema vom Freitag, 13. April 2012

Brüchige Waffenruhe in Syrien

Die seit Donnerstagmorgen geltende Waffenruhe in Syrien hat trotz vieler Bedenken zunächst gehalten. Sie ist Teil des Friedensplans des UN-Sondergesandten Kofi Annan. Doch der Plan ... » mehr


Corriere della Sera - Italien | Donnerstag, 12. April 2012

Formel-1-Zirkus ignoriert Menschenrechte

Das umstrittene Formel-1-Rennen in Bahrain am 22. April wird trotz der Unruhen im Land nicht abgesagt, teilte der Automobilweltverband FIA am heutigen Freitag mit. Zuvor hatte es mehrere Forderungen nach einer Renn-Absage gegeben, unter anderem von Amnesty International. Bei der ganzen Diskussion geht es nur ums Geld, nicht um Menschenrechte, meint die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Mittwoch, 11. April 2012

Syriens falsche Freunde befeuern Konflikt

Dass Syrien nicht zur Ruhe kommt, liegt auch an seinen falschen Freunden, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung: » mehr


Corriere del Ticino - Schweiz | Mittwoch, 11. April 2012

Gnadenstoß durch Militärchefs

Weil bislang alle diplomatischen Verhandlungen scheiterten, hofft die liberale Tageszeitung Corriere del Ticino darauf, dass sich das Regime von Assad selbst zerstört: » mehr


Die Presse - Österreich | Mittwoch, 11. April 2012

Schutzzone für syrische Bevölkerung

Weil es für den grausamen Syrien-Konflikt derzeit keine Lösung gibt, muss der Schutz der Zivilbevölkerung oberste Priorität haben, fordert die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse: » mehr


The Guardian - Großbritannien | Dienstag, 10. April 2012

Nato muss Syrien-Konflikt beenden

Die Nato-Staaten müssen entschieden in den Syrien-Konflikt eingreifen, bevor er sich noch weiter ausweitet, fordert die linksliberale Tageszeitung The Guardian: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Dienstag, 10. April 2012

Ägyptens Revolutionäre ohne Zukunft

Der langjährige Geheimdienstchef und vorübergehende Vizepräsident des Mubarak-Regimes, Omar Suleiman, hat am Freitag kurz vor dem Ende des Bewerbungsfrist überraschend erklärt, an den ägyptischen Präsidentschaftswahlen teilzunehmen, die am 23. Mai beginnen. Nun gibt es mehrere Kandidaten, nur die Akteure der ägyptischen Revolution sind nicht dabei, beklagt die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: » mehr


Diário de Notícias - Portugal | Montag, 9. April 2012

Damaskus will nur Zeit gewinnen

Die syrischen Truppen sollen am heutigen Dienstag aus den umkämpften Städten abziehen und so den vom UN-Sondergesandten Kofi Annan vermittelten Friedensplan umsetzen. Präsident Baschar al-Assad machte jedoch schriftliche Garantien der Opposition zur Bedingung für einen Gewaltverzicht. Das kommt nicht überraschend, meint die Tageszeitung Diário de Notícias: » mehr


Avvenire - Italien | Dienstag, 3. April 2012

Doppeltes Spiel von Ägyptens Muslimbrüdern

Ägyptens Muslimbruderschaft hat am Samstag entgegen früherer Ankündigungen einen eigenen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl Ende Mai nominiert, was in der verfassungsgebenden Versammlung zu Protest führte. Alle 24 Vertreter der säkularen Parteien und Kopten erklärten ihren Boykott der Versammlung. Die katholische Tageszeitung Avvenire befürchtet, dass die Muslimbrüder ihr doppeltes Spiel fortsetzen: » mehr


Turun Sanomat - Finnland | Dienstag, 3. April 2012

Finanzierung von Syriens Rebellen ist gefährlich

Saudi-Arabien und andere Golfstaaten wollen nach Medienberichten die Rebellen in Syrien mit 74,9 Millionen Euro für die kommende drei Monate unterstützen. Die liberale Tageszeitung Turun Sanomat befürchtet eine Ausweitung des Konflikts: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Sonntag, 1. April 2012

Henry Kissinger über die Bedeutung der nationalen Sicherheit der USA

Der Arabische Frühling hat die USA gezwungen, ihre Außenpolitik neu zu definieren, meint der US-Politikwissenschaftler Henry Kissinger in der Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore und fürchtet, dass dabei die nationale Sicherheit in den Hintergrund tritt: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Freitag, 30. März 2012

Europa will Flüchtlinge nicht sehen

Der Europarat hat Italien, der Nato und Libyen in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht vorgeworfen, für den Tod von 63 Flüchtlingen auf einem Boot im Mittelmeer im März 2011 verantwortlich zu sein. Europa will nicht helfen, kritisiert die Kolumnistin Sheila Sitalsing in der linksliberalen Tageszeitung De Volkskrant: » mehr


The Guardian - Großbritannien | Mittwoch, 28. März 2012

Friedensplan kann Leid verringern

Die Erfolgschancen des Friedensplans sind zwar eher gering, doch birgt er die Chance, das Leiden der Menschen zu verringern, meint die linksliberale Tageszeitung The Guardian: » mehr


Financial Times Deutschland - Deutschland | Mittwoch, 28. März 2012

Assad ist nicht zu trauen

Endlich hat sich Syriens Präsident Bashar al-Assad bewegt, freut sich die liberale Wirtschaftszeitung Financial Times Deutschland, mahnt aber weiter zu größter Vorsicht gegenüber dem Diktator: » mehr


La Stampa - Italien | Mittwoch, 28. März 2012

Syrien diktiert die Bedingungen

Präsident Bashar al-Assad hat durch seine Zustimmung zum Friedensplan das Heft des Handelns wieder in der Hand und kann der Uno seine Bedingungen diktieren, bemängelt die liberale Tageszeitung La Stampa: » mehr


Die Presse - Österreich | Freitag, 16. März 2012

Assads E-Mails nur banal

Die britische Tageszeitung The Guardian hat Mittwochnacht bekannt gegeben, im Besitz von mehr als 3000 privaten E-Mails des syrischen Diktators Bashar al-Assads zu sein. Die E-Mails sind der Zeitung offenbar aus Kreisen der syrischen Opposition zugespielt worden. Die Inhalte der Mails sind aber eher banal, meint die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse: » mehr


Avvenire - Italien | Donnerstag, 15. März 2012

Im Syrien-Konflikt hat Moskau bessere Argumente

Die Proteste gegen Syriens Präsident Bashar al-Assad haben am 15. März 2011 mit  Studentenkundgebungen in Damaskus begonnen. Ein Jahr später steckt das Land in einem Bürgerkrieg, der nach Schätzungen der Uno bereits 8.000 Menschenleben gefordert hat. Die Weltgemeinschaft zögert, Washington droht, Moskau warnt vor einer Internationalisierung des Konflikts, wobei paradoxerweise die Haltung Russlands die überzeugendere ist, meint die katholische Tageszeitung Avvenire: » mehr


Der Standard - Österreich | Donnerstag, 15. März 2012

André Glucksmann fordert von Europa mehr Solidarität mit Syrien

Russland und China blockieren mit ihrem Veto weiterhin eine mögliche UN-Intervention in Syrien. In der linksliberalen Tageszeitung Der Standard prangert der französische Intellektuelle André Glucksmann die zögerliche EU-Diplomatie und deren Abhängigkeit von Peking und Moskau an: » mehr


Diário de Notícias - Portugal | Dienstag, 13. März 2012

Uno muss Leben der Syrer verteidigen

Der Uno-Sicherheitsrat hat sich bei seinem Treffen am Montag in New York wieder nicht auf ein Vorgehen gegen die Gewalt in Syrien einigen können. Die syrische Opposition meldete am selben Tag 92 Tote und forderte militärisches Eingreifen von außen. Die Uno-Mitglieder müssen endlich den Wert des Lebens verteidigen, fordert die Tageszeitung Diário de Notícias: » mehr


The Independent - Großbritannien | Freitag, 9. März 2012

Syriens weiter Weg zur Freiheit

Der syrische Machthaber Baschar al-Assad verliert zwar zusehends Gefolgsleute, doch es ist noch ein weiter Weg bis zu seinem Sturz, meint die liberale Tageszeitung The Independent: » mehr


Die Presse - Österreich | Freitag, 9. März 2012

Assads Regime zeigt Risse

Syriens Vize-Öl-Minister Abdo Hussameddin ist am Donnerstag zu den Aufständischen übergelaufen und distanzierte sich per Videobotschaft öffentlich von Baschar al-Assads Regierung. Jetzt muss die internationale Gemeinschaft den Druck von Außen weiter verstärken, um bald ein unblutiges Ende des Konflikts herbeizuführen, meint die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse: » mehr


Die Zeit - Deutschland | Donnerstag, 1. März 2012

Emir Suljagić und Reuf Bajrović fordern Hilfe für Syrien wie für Bosnien

Die syrische Armee hat in dieser Woche ihre Angriffe auf die Rebellenhochburg Homs fortgesetzt. Die Situation in Homs erinnert die bosnischen Publizisten Reuf Bajrović und Emir Suljagić an den Krieg in Bosnien in den 1990er Jahren und fordern deshalb in der liberalen Wochenzeitung Die Zeit ein Eingreifen des Westens: » mehr


Der Standard - Österreich | Montag, 27. Februar 2012

Syriens Opposition ist ein Trauerspiel

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat am Sonntag über eine Verfassungsreform abstimmen lassen und geht weiter brutal gegen die Rebellen vor. Ein baldiges Ende des Bürgerkriegs ist nicht in Sicht, weil die syrische Opposition zerstritten ist, analysiert die linksliberale Tageszeitung Der Standard: » mehr


The Times - Großbritannien | Freitag, 24. Februar 2012

Westen muss die Bestie Syrien bekämpfen

Vertreter aus 60 Ländern und der syrischen Opposition treffen sich am heutigen Freitag in Tunis, um über Auswege aus der Gewalt in Syrien zu beraten. Nach dem Tod der beiden westlichen Journalisten Marie Colvin und Rémi Ochlik muss der Westen unbedingt reagieren, meint die konservative Tageszeitung The Times: » mehr


The Guardian - Großbritannien | Donnerstag, 23. Februar 2012

Marie Colvin über die Bedeutung ihrer Arbeit

Die in Homs getötete US-amerikanische Kriegsreporterin Marie Colvin war überzeugt von der Wichtigkeit ihrer Arbeit, was die linksliberale Tageszeitung The Guardian anhand einer Rede dokumentiert, die Colvin bei einer Messe für Kriegsversehrte im November 2010 in London gehalten hat: » mehr


Libération - Frankreich | Donnerstag, 23. Februar 2012

Journalisten helfen im Kampf gegen die Barbarei

Der Tod der Reporter macht deutlich, wie wichtig Journalisten im Kampf gegen die Unterdrückung durch einen Diktator sind, analysiert die linksliberale Tageszeitung Libération: » mehr


De Morgen - Belgien | Donnerstag, 23. Februar 2012

Westen zu weich gegen Syrien

Bei Angriffen auf die syrische Stadt Homs wurden in den vergangenen zwei Tagen mindestens 120 Menschen getötet, darunter auch zwei westliche Journalisten. Die linksliberale Tageszeitung De Morgen wirft dem Westen Passivität vor: » mehr


Le Figaro - Frankreich | Dienstag, 14. Februar 2012

Bruno Tertrais über das Veto-Recht autoritärer Staaten bei der Uno

Mit ihrem Veto im UN-Sicherheitsrat haben Russland und China eine Resolution gegen das syrische Regime verhindert. Der Politikwissenschaftler Bruno Tertrais kritisiert das Veto-Recht in der konservativen Tageszeitung Le Figaro als nicht mehr zeitgemäß: » mehr


De Standaard - Belgien | Dienstag, 14. Februar 2012

Flüchtlinge aus Syrien brauchen Bleiberecht

Wegen der blutigen Kämpfe in Syrien flüchteten bisher rund 500 Syrer nach Belgien. Doch deren Asylanträge werden wegen der unklaren Lage im Land nicht bearbeitet, berichtet die liberale Tageszeitung De Standaard und erläutert das Dilemma der Behörden: » mehr


Der Standard - Österreich | Montag, 13. Februar 2012

Friedenstruppen für Syrien illusorisch

Die Arabische Liga hat am Sonntag die Uno zur Bildung einer gemeinsamen Friedenstruppe aufgerufen, um in Syrien die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Rebellen und Regime zu stoppen. Dass eine solche gemeinsame Mission wirklich zustande kommt, hält die linksliberale Tageszeitung Der Standard für illusorisch: » mehr


The Times - Großbritannien | Freitag, 10. Februar 2012

Westen muss Partei in Syrien ergreifen

In der syrischen Protesthochburg Homs sind am Donnerstag Berichten zufolge mehr als 50 Menschen getötet worden. Der Westen muss jetzt entscheiden, ob er die Rebellen bewaffnet, fordert die liberal-konservative Tageszeitung The Times: » mehr


Corriere della Sera - Italien | Mittwoch, 8. Februar 2012

Russland ist Drahtzieher im Syrien-Konflikt

Der Besuch des russischen Außenministers Sergej Lawrow in Syrien am Dienstag zeigt, dass die westliche und die arabische Welt resigniert der russischen Diplomatie das Feld überlassen, meint die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: » mehr


Göteborgs-Posten - Schweden | Dienstag, 7. Februar 2012

Russland und China lassen Syrien gewähren

Der russische Außenminister Sergej Lawrow reist am heutigen Dienstag zu Gesprächen mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad nach Damaskus. Die liberale Tageszeitung Göteborgs-Posten bezweifelt, dass die Verhandlungen das Blutvergießen in Syrien beenden: » mehr


Welt am Sonntag - Deutschland | Sonntag, 5. Februar 2012

Richard Herzinger verzweifelt nicht an Gewalt im Nahen Osten

Der Nahe Osten kommt seit dem Erwachen der Freiheitsbewegung im vergangenen Jahr nicht zur Ruhe. Europas Demokratien haben rund 200 Jahre gebraucht, um sich zu ... » mehr


Corriere del Ticino - Schweiz | Freitag, 3. Februar 2012

Ägyptens Militär behindert Demokratisierung

In Ägypten haben die Proteste nach den Ausschreitungen im Zuge eines Fußballspiels in Port Said mit 74 Toten auch am Donnerstag angehalten. In Suez schossen Polizisten auf Demonstranten, zwei Menschen starben. Die wütenden Bürger fordern den Rücktritt des Chefs des Militärrats, Hussein Tantawi. Die liberale Tageszeitung Corriere del Ticino unterstützt ihre Forderung: » mehr


Libération - Frankreich | Mittwoch, 1. Februar 2012

Syrien vor Bürgerkrieg schützen

Der UN-Sicherheitsrat hat sich am Dienstagabend bei seiner Sitzung nicht auf eine Resolution zur Beendigung der Gewalt in Syrien geeinigt. Die syrische Bevölkerung muss dringend von ihrem Diktator Baschar al-Assad befreit werden, damit es nicht zu einem Bürgerkrieg kommt, fordert die linksliberale Tageszeitung Libération: » mehr


The Times - Großbritannien | Montag, 30. Januar 2012

Assad muss weg

Die Arabische Liga hat am Samstag ihre Beobachtermission in Syrien abgebrochen, woraufhin das syrische Militär am Sonntag gegen die Opposition vorrückte. Großbritannien und die Alliierten müssen jetzt Russland und China für Sanktionen gewinnen, fordert die liberal-konservative Tageszeitung The Times: » mehr


Público - Portugal | Donnerstag, 26. Januar 2012

Shahid Burki über die Macht des Militärs im Arabischen Frühling

Die Revolutionen des Arabischen Frühlings sind erst dann wirklich erfolgreich, wenn die Länder die Macht des Militärs beschränken, meint der pakistanische Ökonom Shahid Javed Burki in der Tageszeitung Público: » mehr


Dagens Nyheter - Schweden | Mittwoch, 25. Januar 2012

Ägypten muss nach Wahlen Kurs halten

Bei der ersten freien Parlamentswahl in Ägypten haben die islamistischen Parteien auf ganzer Linie gesiegt. Sie stellen seit Montag rund 70 Prozent der 498 Parlamentarier. Die sogenannte Revolutionsjugend ist im ersten frei gewählten Parlament kaum vertreten. Der Weg zu einer stabilen Demokratie ist noch weit, meint die liberale Tageszeitung Dagens Nyheter: » mehr


Die Presse - Österreich | Montag, 23. Januar 2012

Druck auf Ägyptens Parlament ausüben

In Ägypten tritt am heutigen Montag das erste frei gewählte Parlament zusammen, in dem islamistische Parteien unterschiedlich radikaler Ausrichtung die Mehrheit der Sitze haben. Der Westen muss sich damit arrangieren und zugleich Forderungen stellen, meint die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse: » mehr


The Times - Großbritannien | Freitag, 13. Januar 2012

Demokratie schützt Arabien gegen Extremismus

Der erste Erfolg des Arabischen Frühlings war die Flucht des tunesischen Diktators Zine el-Abidine Ben Ali am 14. Januar vor einem Jahr. Der damals begonnene Demokratisierungsprozess ist der beste Weg, um Extremismus zu verhindern, findet die liberal-konservative Tageszeitung The Times: » mehr


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Freitag, 6. Januar 2012

Beweise für Mubaraks Taten vorlegen

Im Prozess gegen Hosni Mubarak hat die ägyptische Staatsanwaltschaft am Donnerstag die Todesstrafe für den Ex-Präsidenten gefordert. Er soll für die tödlichen Schüsse auf Demonstranten im Frühjahr vergangenen Jahres verantwortlich sein, sagte Staatsanwalt Mustafa Sulaiman in seinem Abschlussplädoyer. Die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung reagiert ungläubig und fordert die Offenlegung der Beweise: » mehr


Profil - Österreich | Samstag, 31. Dezember 2011

Georg Hoffmann-Ostenhoff über die Aktualität von Lenin

Im Jahr 2011 begehrten nicht nur in der arabischen Welt, sondern auch in Russland, China und dem Westen zahlreiche Menschen gegen die herrschenden Verhältnisse auf. Diese Entwicklung wird sich im neuen Jahr fortsetzen, sagt Georg Hoffmann-Ostenhoff im Nachrichtenportal Profil Online voraus: » mehr


Helsingin Sanomat - Finnland | Samstag, 31. Dezember 2011

Beobachter in Syrien drohen zu scheitern

Wegen der anhaltenden Gewalt syrischer Sicherheitskräfte gegen Oppositionelle wächst die Kritik an dem Einsatz von Beobachtern der Arabischen Liga. Doch auch andere Maßnahmen haben wenig Aussicht auf Erfolg, meint die liberale Tageszeitung Helsingin Sanomat: » mehr


Top-Thema vom Mittwoch, 28. Dezember 2011

Krise, Katastrophe und Protest

In der arabischen Welt begehrt das Volk auf, Japan erlebt eine Atomkatastrophe und Europa versinkt in der Schuldenkrise: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Mittwoch, 28. Dezember 2011

Das Jahr der Freiheit

Das Jahr 2011 hat im arabischen Raum den Untergang mehrerer despotischer Herrscher herbeigeführt. Wie es nun weitergeht, bleibt fraglich. Doch ein neuer ziviler Ungehorsam hat die Menschen erfasst, meint der Publizist Ulrich Speck in der liberal-konservativen Neuen Zürcher Zeitung: » mehr


La Repubblica - Italien | Samstag, 24. Dezember 2011

Ägyptens Demokratie in Gefahr

Am 25. Januar 2011 begann mit den ersten Protesten auf dem Tahrir-Platz in Kairo die Revolution in Ägypten. Doch das ägyptische Militär und der wahrscheinliche Sieg der Muslimbrüder gefährden dem demokratischen Aufbruch im Land, schreibt der marokkanische Schriftsteller Tahar Ben Jelloun in der linksliberalen Tageszeitung La Repubblica: » mehr


Blog Del alfiler al elefante - Spanien | Mittwoch, 28. Dezember 2011

2011 übertrifft 1989

So wie man von den Menschen über die Geschichte hinweg nur wenige in Erinnerung behält, so ist es auch bei den Jahren, meint Lluís Bassets in seinem Blog Del Alfiler al Elefante, und findet das Jahr 2011 historischer als den Zusammenfall des Ostblocks: » mehr


The Times - Großbritannien | Dienstag, 27. Dezember 2011

Mohamed Bouazizi ist Person des Jahres

Der tunesische Obstverkäufer Mohamed Bouazizi, der sich aus Protest verbrannte und so den Arabischen Frühling auslöste, ist die Person des Jahres 2011, meint die konservative Tageszeitung The Times: » mehr


Savon Sanomat - Finnland | Mittwoch, 21. Dezember 2011

Waffenexport nach Saudi-Arabien unverantwortlich

Das finnische Kabinett hat mehrheitlich dem Export von 36 Granatwerfern nach Saudi-Arabien zugestimmt, einem der größten finnischen Waffengeschäfte seit zehn Jahren. Bei der Entscheidung für das Geschäft über 150 Millionen Euro hätte die Regierung nicht nur die heimischen Arbeitsplätzen im Auge haben dürfen, sondern auch die dortige Unterdrückung der Demokratie, kritisiert die liberale Tageszeitung Savon Sanomat: » mehr


Der Standard - Österreich | Montag, 19. Dezember 2011

Ägyptens Militär begräbt die Demokratie

Bei Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten in Kairo am Wochenende hat ein Brandsatz auch das Institut für Wissenschaftliche Studien getroffen und eine große Zahl historischer Manuskripte aus der Zeit Napoleon Bonapartes zerstört. Für die linksliberale Tageszeitung Der Standard ist das ein Menetekel: » mehr


Kristeligt Dagblad - Dänemark | Donnerstag, 8. Dezember 2011

Ägypter wählen Arabischen Frühling ab

Bei den Parlamentswahlen in Ägypten hat die Partei für Freiheit und Gerechtigkeit (FJP), die der islamistischen Muslimbruderschaft nahesteht, ersten Trends zu Folge die Stichwahl der ersten Wahlrunde gewonnen. Das verheißt nichts Gutes für die Demokratisierung des Landes, schreibt die christliche Tageszeitung Kristeligt Dagblad: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Mittwoch, 30. November 2011

Syrien steht vor Bürgerkrieg

Nach den westlichen Staaten hat am Sonntag nun auch die Arabische Liga Sanktionen gegen Syrien verhängt. Damit ist eine friedliche Lösung des Konflikts in weite Ferne gerückt, meint die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Montag, 28. November 2011

Ägyptens Wahl entscheidend für ganze Region

In Ägypten beginnen am heutigen Montag die ersten freien Parlamentswahlen. Rund 40 Millionen Bürger entscheiden über knapp 500 Sitze im Abgeordnetenhaus, die Armee benennt weitere zehn Parlamentarier. Diese Wahl wird die gesamte Region prägen, meint die konservative Tageszeitung Lidové noviny: » mehr


Politiken - Dänemark | Freitag, 25. November 2011

Ägyptens Generäle müssen sich Volk fügen

Der Oberste Militärrat in Ägypten hat den früheren Regierungschef Kamal al-Gansuri zum Premier ernannt, berichtete das Staatsfernsehen am Donnerstagabend. Er tritt die Nachfolge von Essam Scharaf an, der nach Ausbruch der Protestwelle gegen den Militärrat vor einer Woche seinen Rücktritt eingereicht hatte. Die Generäle müssen sich endlich zurückziehen, fordert die linksliberale Tageszeitung Politiken: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Freitag, 25. November 2011

Jemens Demokratie-Aktivisten sind die Verlierer

Jemens Präsident Ali Abdullah Saleh hat am Mittwoch seinen Machtverzicht erklärt, die Demonstrationen im Land gehen aber weiter. Sie richten sich gegen das Abkommen, das Saleh Straffreiheit garantiert und bis zu Wahlen innerhalb von 90 Tagen den Weg für den bisherigen Vizepräsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi freimacht. Die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung gibt den Demonstranten Recht: » mehr


La Repubblica - Italien | Mittwoch, 23. November 2011

Ägypten braucht zweite Revolution

Der ägyptische Militärrat hat am Dienstag angekündigt, die Präsidentschaftswahlen um sechs Monate vorzuziehen auf Mitte kommenden Jahres. Den Demonstranten reicht das nicht aus, sie verlangen weiter die Ablösung des Rats. In Ägypten ist im Gegensatz zu Tunesien eine zweite Phase der Revolution erforderlich, meint die linksliberale Tageszeitung La Repubblica: » mehr


Libération - Frankreich | Dienstag, 22. November 2011

Nur Demokratie rettet Ägypten

Angesichts der blutigen Proteste auf dem Tahrir-Platz in Kairo fordert die linksliberale Tageszeitung Libération so schnell wie möglich eine demokratisch gewählte Regierung für Ägypten: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Dienstag, 22. November 2011

Muslimbrüder sind Motor der Proteste

Die seit drei Tagen anhaltenden Proteste in Ägypten verdeutlichen den großen Einfluss der radikal-islamischen Muslimbrüder, meint die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: » mehr


Der Standard - Österreich | Dienstag, 22. November 2011

Das Ende des gemeinsamen Traums

Die verschiedenen Gruppen der ägyptischen Gesellschaft vertrauen sich nicht mehr, meint die linksliberale Tageszeitung Der Standard: » mehr


Aftonbladet - Schweden | Montag, 21. November 2011

Aufstand gegen Ägyptens Generäle

In Ägypten ist es bei landesweiten Protesten gegen den Militärrat am Wochenende zu blutigen Zusammenstößen zwischen Polizisten und Demonstranten gekommen. Dabei gab es mehrere Tote und mehr als 1700 Verletzte. Das Volk will keine Semi-Demokratie, meint die linksliberale Boulevardzeitung Aftonbladet: » mehr


The Guardian - Großbritannien | Montag, 21. November 2011

Gaddafis Sohn muss nach Den Haag

Saif al-Islam Gaddafi, der Sohn des langjährigen libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi, ist am Samstag im Süden des Landes verhaftet worden. Der Übergangsrat will ihm in Libyen den Prozess machen, obwohl auch ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorliegt. Saif al-Islam Gaddafi gehört auf jeden Fall vor den IstGH fordert die linksliberale Tageszeitung The Guardian: » mehr


Blog Del alfiler al elefante - Spanien | Donnerstag, 17. November 2011

Lluís Bassets über Massenvernichtungswaffen in Libyen

Die neue libysche Regierung hat Ende Oktober chemische Massenvernichtungswaffen gefunden, die Muammar al-Gaddafi verheimlicht hatte. Das verdeutlicht einmal mehr den unterschiedlichen Umgang des Westens mit den Diktatoren in Libyen und Irak, meint Lluís Bassets in seinem Blog Del Alfiler al Elefante: » mehr


Blog Un œil sur la Syrie - Frankreich | Donnerstag, 17. November 2011

Syrischen Freiheitskämpfern Waffen geben

Deserteure der Freien Syrischen Armee haben nach eigenen Angaben am Mittwoch einen Geheimdienststützpunkt nördlich von Damaskus angegriffen. Der Westen sollte ihnen Waffen liefern, meint der ehemalige Diplomat Ignace Leverrier in seinem Blog Un oeil sur la Syrie: » mehr


Aamulehti - Finnland | Dienstag, 15. November 2011

Syrisches Volk nicht im Stich lassen

Die Arabische Liga hat am Samstag beschlossen, die Mitgliedschaft Syriens auszusetzen. Auch wenn dies anders als bei Libyen nicht den Weg freimacht zu einer internationalen Militäraktion, darf die internationale Gemeinschaft nicht passiv bleiben, fordert die liberale Tageszeitung Aamulehti: » mehr


NRC Handelsblad - Niederlande | Montag, 14. November 2011

Syrien ist arabisches Problem

Die Arabische Liga hat am Samstag die Suspendierung Syriens angekündigt sowie Sanktionen gegen das Regime Baschar al-Assads. Das erhöht zwar den Druck auf die Vereinten Nationen, meint die liberale Tageszeitung NRC Handelsblad, doch das Problem bleibt ein arabisches: » mehr


Wprost Online - Polen | Donnerstag, 10. November 2011

In Syrien kein Frieden in Sicht

Die Niederschlagung der Proteste gegen das syrische Regime haben nach Uno-Angaben inzwischen mehr als 3.500 Opfer gefordert, obwohl die Arabische Liga mit Syriens Präsident Baschar al-Assad einen Vertrag ausgehandelt hatte, der einen Rückzug der Regierungssoldaten vorsah. Die Chancen auf Frieden stehen schlecht, urteilt das Nachrichtenportal Wprost Online: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Dienstag, 1. November 2011

Nach Libyen ist Syrien dran

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat am Montag in Tripolis den Militäreinsatz der Nato für beendet erklärt und dabei betont, nicht auf ähnliche Weise in Syrien einzugreifen. Doch tatsächlich verlässt die Nato Libyen auf Wunsch der USA, die sich auf Syrien und den Iran konzentrieren wollen, meint die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: » mehr


Trouw - Niederlande | Freitag, 28. Oktober 2011

Hoher Preis für Nato-Einsatz in Libyen

Die Nato will am heutigen Freitag offiziell ihren Einsatz in Libyen beenden. Der Krieg kostete schätzungsweise bis zu 50.000 Menschen das Leben. Doch die ethische und völkerrechtliche Frage des Einsatzes wird ignoriert, beklagt Kolumnist Rob de Wijk in der christlich-sozialen Tageszeitung Trouw: » mehr


Wiener Zeitung - Österreich | Freitag, 28. Oktober 2011

Deutsche Wanzen gegen syrische Opposition

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat in der vergangenen Woche 17 europäischen Staaten vorgeworfen, durch den Export von Abhörtechnik und Waffen in verschiedene arabische Länder zur Unterdrückung der dortigen Protestbewegungen beigetragen zu haben. Auch Deutschland zählt zu den Ländern. Der Ex-Auslandsressortchef der Salzburger Nachrichten Clemens M. Hutter wirft den Exportnationen deshalb in der staatlichen liberalen Wiener Zeitung Doppelmoral vor: » mehr


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Donnerstag, 27. Oktober 2011

Libyen muss ohne Nato klarkommen

Der libysche Übergangsrat hat die Nato gebeten, ihren Einsatz bis Jahresende fortzusetzen oder zumindest um einen Monat zu verlängern, wie am Mittwoch bekannt wurde. Die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung ist klar gegen eine Fortsetzung des Nato-Einsatzes: » mehr


Kurier - Österreich | Mittwoch, 26. Oktober 2011

Tunesische Wahlsieger sind demokratisch

Noch vor Bekanntgabe der Endergebnisse der Wahl in Tunesien hat die gemäßigt islamistische Partei Ennahda am Dienstag Koalitionsgespräche aufgenommen. Auch wenn der Westen beunruhigt ist über den wahrscheinlichen Wahlsieger, gibt es nach Meinung der Tageszeitung Kurier keinen Grund anzunehmen, die Ennahda sei undemokratischer als ihre Konkurrenz: » mehr


The Times - Großbritannien | Mittwoch, 26. Oktober 2011

Libyen muss Standards setzen

Nach der Beisetzung des Leichnams von Muammar al-Gaddafi am Dienstag wurde internationale Kritik daran laut, dass der libysche Diktator nach seiner Festnahme misshandelt und seine Leiche zur Schau gestellt wurde. Der Umgang mit Gaddafi darf nicht Grundlage des neuen Libyens werden, mahnt die konservative Tageszeitung The Times: » mehr


Top-Thema vom Dienstag, 25. Oktober 2011

Islamisten vor Wahlsieg in Tunesien

Bei der Wahl zur Verfassunggebenden Versammlung in Tunesien zeichnet sich ein deutlicher Sieg der moderat islamistischen Partei Ennahda ab. Laut Kommentatoren braucht der Westen den ... » mehr


El País - Spanien | Dienstag, 25. Oktober 2011

Islamische Parteien kontrollieren

Der Westen muss den möglichen Wahlsieg islamischer Parteien in den arabischen Reformstaaten Tunesien und Ägypten akzeptieren, hat aber zugleich große Verantwortung für die Menschen in der Region, meint die linksliberale Tageszeitung El País: » mehr


taz - Deutschland | Dienstag, 25. Oktober 2011

Streit um Staatsmodell

Nach der Wahl zur Verfassunggebenden Versammlung in Tunesien zeichnet sich ein deutlicher Sieg der islamistischen Ennahda ab. Größter Streitpunkt dürfte das Staatsmodell werden, meint die linke tageszeitung und fürchtet einen islamistischen Präsidenten: » mehr


Le Soir - Belgien | Dienstag, 25. Oktober 2011

Tunesien wird demokratisch

Der sich abzeichnende Erfolg der moderat islamistischen Ennahda in Tunesien macht dem Westen zwar Angst, doch das darf nicht über Erfolg der Demokratie hinwegtäuschen, meint die Tageszeitung Le Soir: » mehr


Rzeczpospolita - Polen | Dienstag, 25. Oktober 2011

Keine Angst vor muslimischen Wählern

Der Sieg der konservativen islamischen Partei Ennahda in Tunesien und die geplante Einführung der Scharia in Libyen sind keine Bedrohung für den Westen, meint die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: » mehr


Sme - Slowakei | Montag, 24. Oktober 2011

Libyens Neuanfang mit vielen Unbekannten

Libyen hat am Sonntag offiziell die Befreiung von der Herrschaft Muammar al-Gaddafis gefeiert, drei Tage nach dessen gewaltsamen Tod. Die Beendigung der Tyrannei war nach Meinung der liberalen Tageszeitung Sme jedoch leichter als der jetzt anstehende Aufbau einer freien Gesellschaft: » mehr


Aftonbladet - Schweden | Montag, 24. Oktober 2011

Islam und Demokratie in Tunesien vereinbar

Die Tunesier haben am Sonntag erstmals frei gewählt. Bei der Wahl zur verfassunggebenden Versammlung war die Wahlbeteiligung enorm hoch. Doch im Westen ist die Freude über die Volkserhebungen im arabischen Raum mittlerweile der Angst vor irgendwelchen Islamisten gewichen, kritisiert die linksliberale Boulevardzeitung Aftonbladet: » mehr



Gazeta Wyborcza - Polen | Freitag, 21. Oktober 2011

Diktatoren müssen scheitern

Der Tod des gestürzten libyschen Herrschers Muammar al-Gaddafi zeigt, dass Diktatoren auf lange Sicht scheitern, erläutert der Chefredakteur der liberalen Tageszeitung Gazeta Wyborcza, Adam Michnik: » mehr


Corriere della Sera - Italien | Freitag, 21. Oktober 2011

Lynch-Justiz schadet neuem Staat

Die Umstände des Todes von Muammar al-Gaddafi sind noch unklar, doch vermutlich wurde er nicht im Kampf getötet. Lynch-Justiz ist aber die falsche Grundlage für einen jungen Staat, urteilt die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: » mehr


NRC Handelsblad - Niederlande | Freitag, 21. Oktober 2011

Gaddafis Tod verhindert wichtigen Prozess

Da Muammar al-Gaddafi bei seiner Ergreifung getötet worden ist, wird das neue Libyen leider keinen Prozess gegen ihn führen können, beklagt die liberale Tageszeitung NRC Handelsblad: » mehr


Financial Times - Großbritannien | Freitag, 21. Oktober 2011

Nur innere Einheit bringt Libyen weiter

Nach Gaddafis Tod muss die libysche Übergangsregierung vor allem interne Machtkämpfe vermeiden, meint die liberal-konservative Wirtschaftszeitung Financial Times: » mehr


NRC Handelsblad - Niederlande | Mittwoch, 5. Oktober 2011

Westen machtlos gegen Syrien

China und Russland haben mit ihrem Veto im Uno-Sicherheitsrat am Dienstagabend die Verabschiedung einer Resolution gegen das syrische Regime verhindert. Die Resolution war von europäischen Mitgliedern des Sicherheitsrats ausgearbeitet worden. Aber globalen Machtverhältnisse haben sich verschoben, stellt die liberale Tageszeitung NRC Handelsblad fest: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Freitag, 16. September 2011

Erdoğan siegt über Sarkozy und Cameron

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und der britische Premier David Cameron haben am Donnerstag erstmals seit dem Sturz von Muammar al-Gaddafi Libyen besucht. Sie wollten ihren Einfluss im Land geltend machen, doch den hat der für den heutigen Freitag angekündigte Besucher, meint die konservative Tageszeitung Lidové noviny: » mehr


Salzburger Nachrichten - Österreich | Donnerstag, 15. September 2011

Libyens Öl bedroht Wiederaufbau

Der britische Premier David Cameron und der französische Präsident Nicolas Sarkozy haben sich am Donnerstag in Tripolis mit dem libyschen Übergangsrat getroffen. Ein wichtiger Grund für die Reise war die Energiepolitik, meinen die christlich-konservativen Salzburger Nachrichten und warnen vor den Gefahren des Rohstoffreichtums für das Land: » mehr


NRC Handelsblad - Niederlande | Montag, 5. September 2011

Europas Öl-Boykott wird Syrien treffen

Die Europäische Union hat sich am Freitag auf einen Öl-Boykott gegen Syrien geeinigt. Ein richtiger Schritt, meint die liberale Tageszeitung NRC Handelsblad: » mehr


Der Standard - Österreich | Freitag, 2. September 2011

Übergangsrat weiter kontrollieren

Die internationale Gemeinschaft hat eine moralische Verantwortung für den libyschen Übergangsrat und sollte ihm nicht blind vertrauen, mahnt die linksliberale Tageszeitung Der Standard: » mehr


Le Monde - Frankreich | Freitag, 2. September 2011

Nicht Europa besiegte das Regime

Der Sieg über das Gaddafi-Regime war nach Ansicht der linksliberalen Tageszeitung Le Monde kein Erfolg Europas: » mehr


El País - Spanien | Freitag, 2. September 2011

Gaddafi kämpft weiter

Die internationale Staatengemeinschaft hat es auf der Libyen-Konferenz vermieden, den militärischen Sieg zu vermelden, lobt die linksliberale Tageszeitung El País: » mehr


Corriere del Ticino - Schweiz | Freitag, 2. September 2011

Islamismus bedroht Libyen

Vor allem zwei Faktoren gefährden den Wiederaufbau Libyens, meint die liberale Tageszeitung Corriere del Ticino: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Donnerstag, 1. September 2011

Syrisches Öl endlich boykottieren

Die linke Opposition in den Niederlanden kritisiert den Mineralölkonzern Royal Dutch Shell, weil er noch immer in Syrien Öl fördert. Eine scheinheilige Kritik, findet die linksliberale Tageszeitung De Volkskrant: » mehr


Adevărul - Rumänien | Montag, 29. August 2011

Stunde der libyschen Opportunisten

Die libyschen Rebellen haben ganz Tripolis eingenommen und suchen nun den gestürzten Machthaber Gaddafi. Die Tageszeitung Adevărul warnt vor der Zeit nach der Revolution, damit sich nicht Ähnliches abspielt wie nach dem Sturz Nicolae Ceauşescus in Rumänien: » mehr


Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung - Deutschland | Sonntag, 28. August 2011

Westerwelles Libyen-Politik blamabel

Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle steht in der Kritik, weil er den Sieg der libyschen Rebellen den von Deutschland mitgetragenen Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime zugeschrieben hat, anstatt dem Nato-Einsatz ohne deutsche Beteiligung. Die konservative Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung fragt sarkastisch, welche Sanktionen Westerwelle gemeint haben könnte: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Freitag, 26. August 2011

Westen sind Hände gebunden in Syrien

Während die Diktatur in Libyen vor dem Ende steht, geht in Syrien das Regime von Baschar al-Assad weiter brutal gegen die Demonstranten vor. Die linksliberale Tageszeitung Népszabadság erklärt, warum der Westen in Syrien nicht intervenieren kann: » mehr


Tages-Anzeiger - Schweiz | Freitag, 26. August 2011

Italien sichert sich libysches Öl und Gas

Der italienische Premier Silvio Berlusconi hat am Donnerstag in Mailand dem Chef des libyschen Übergangsrats Mahmud Jibril 350 Millionen Euro zugesichert. Bei dem Treffen wurde auch über die Wiederaufnahme der Öl- und Gasförderung durch einen italienischen Konzern gesprochen. Das verdeutlicht die Scheinheiligkeit des Westens, meint der liberale Tages-Anzeiger, ist aber gut für Libyen: » mehr


Le Canard enchaîné - Frankreich | Donnerstag, 25. August 2011

Sarkozy schmückt sich mit Sieg in Libyen

Nach der Eroberung von Tripolis durch die Rebellen hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy am Mittwoch eine Konferenz zum Wiederaufbau Libyens angekündigt. Er ist über seine Vorreiterrolle im Libyen-Konflikt sichtlich stolz, meint das satirische Wochenblatt Le Canard enchainé, auch wenn er den arabischen Frühling fast verpasst hätte: » mehr


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Dienstag, 23. August 2011

Deutsche Freude über Gaddafis Ende peinlich

Dass sich Deutschland bei der entscheidenden Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über den Libyen-Einsatz enthalten hat, wird dem Land politisch schaden, warnt die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung: » mehr


El País - Spanien | Dienstag, 23. August 2011

Die revolutionäre Welle rollt wieder

Mit einem baldigen Sieg über Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi wird die Befreiungsbewegung auch in anderen Ländern der Region wieder an Stärke gewinnen, ist sich die linksliberale Tageszeitung El País sicher: » mehr


Corriere della Sera - Italien | Dienstag, 23. August 2011

Auftrieb für Arabischen Frühling

Der nahe Sturz des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi wird dem Arabischen Frühling Auftrieb geben, meint die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: » mehr


Glasove - Bulgarien | Samstag, 20. August 2011

Tatjana Waksberg über Diktatoren in Arabien und Osteuropa

Die arabischen Revolutionen stehen vor denselben Fragen, die vor 20 Jahren für die Entwicklung der Demokratie in Osteuropa entscheidend waren, analysiert die Kolumnistin Tatjana Waksberg in der Onlinezeitung Glasove: » mehr


De Morgen - Belgien | Montag, 22. August 2011

Libyens weiter Weg zur Demokratie

Selbst wenn der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi stürzt, ist das noch kein Grund zur Euphorie, mahnt die linksliberale Tageszeitung De Morgen: » mehr


Kaleva - Finnland | Dienstag, 23. August 2011

Libyen braucht Hilfe bei Demokratisierung

Den Übergang zur Demokratie kann Libyen nicht allein bewältigen, meint die liberale Tageszeitung Kaleva und fordert Finnland auf, wie versprochen zu helfen: » mehr


Der Standard - Österreich | Montag, 22. August 2011

Nato muss sich sofort zurückziehen

Für die Zeit des Übergangs in Libyen muss der Westen sich auf die Rolle des Beobachters und Unterstützers beschränken, meint die linksliberale Tageszeitung Der Standard: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Montag, 22. August 2011

Ägypten ist kein Vorbild

Über die Sieger der libyschen Revolution ist wenig bekannt, konstatiert die konservative Tageszeitung Lidové noviny und argwöhnt, dass man von ihnen ähnlich überrascht werden könnte wie von den Revolutionären in Ägypten: » mehr


Le Figaro - Frankreich | Montag, 22. August 2011

Europas Rolle nach dem Machtwechsel

Das Gaddafi-Regime steht vor dem Zusammenbruch, doch die Aufgabe Europas endet nicht mit dem Krieg, meint die konservative Tageszeitung Le Figaro: » mehr


Le Temps - Schweiz | Freitag, 19. August 2011

Westen reicht Syrern die Hand

Endlich verurteilt der Westen die Verbrechen des syrischen Regimes, freut sich die liberal-konservative Tageszeitung Le Temps und fordert eine Klage vor dem Internationalen Strafgerichtshof: » mehr


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Freitag, 19. August 2011

Assad isoliert sich

Die Härte seines Vorgehens hat Syriens Machthaber Baschar al-Assad international isoliert, meint die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung: » mehr


La Stampa - Italien | Freitag, 19. August 2011

Kampf gegen politisches Vakuum

Mit der Rücktrittsforderung an Syriens Präsident Baschar al-Assad zeigt der Westen wieder mehr Entschlossenheit in der Region, meint die liberale Tageszeitung La Stampa: » mehr


The Irish Times - Irland | Mittwoch, 17. August 2011

Rebellen beschwören Gaddafis Ende

Die libyschen Rebellen sind nach eigenen Angaben in eine weitere strategisch wichtige Stadt unweit von Tripolis vorgedrungen. Das Regime von Diktator Muammar al-Gaddafi stehe kurz vor dem Sturz. So viel Optimismus riecht nach Propaganda, meint die liberale Tageszeitung The Irish Times: » mehr


De Tijd - Belgien | Montag, 15. August 2011

Militärischer Eingriff unmöglich

Trotz der zunehmenden Härte, mit der Syriens Präsident Baschar al-Assad gegen seine Bevölkerung vorgeht, ist nach Ansicht der liberalen Wirtschaftszeitung De Tijd ein militärischer Eingriff des Westens ausgeschlossen: » mehr


Jyllands-Posten - Dänemark | Montag, 15. August 2011

Geduld der Türkei mit Assad am Ende

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan hält die Fäden für den Sturz des syrischen Regimes in der Hand, stellt die liberal-konservative Tageszeitung Jyllands-Posten fest: » mehr


Corriere della Sera - Italien | Montag, 15. August 2011

Syriens Regime agiert kopflos

Der Angriff der syrischen Marine auf die Hafenstadt Latakia offenbart die Schwäche des Machthabers Baschar al-Assad, meint die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: » mehr


Politiken - Dänemark | Freitag, 12. August 2011

Mehr Druck auf syrische Mittelschicht

Während der Uno-Sicherheitsrat am Donnerstag über ein härteres Vorgehen gegen Syriens Präsident Baschar al-Assad beraten hat, ging dessen Regime weiter gewaltsam gegen die Opposition vor. Die linksliberale Tageszeitung Politiken fordert mehr internationalen Druck auf die weiterhin regimetreue Mittelklasse in Syrien: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Mittwoch, 10. August 2011

Assad muss sich nicht fürchten

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu hat am Mittwoch erfolglos mehrere Stunden lang mit syrischen Regierungsvertretern über ein Ende der Gewalt in Syrien verhandelt. Vor einer militärischen Intervention muss sich Syriens Präsident Baschar al-Assad aber auch jetzt nicht fürchten, meint die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: » mehr


Trouw - Niederlande | Dienstag, 9. August 2011

Assad verliert arabische Rückendeckung

Der saudi-arabische König Abdullah hat das harte Vorgehen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad gegen seine Bevölkerung scharf kritisiert und ihn zu Reformen aufgerufen. Trotz zweifelhafter Motive des Königs ist dies ein Hoffnungszeichen, meint die christlich-soziale Tageszeitung Trouw: » mehr


The Guardian - Großbritannien | Donnerstag, 4. August 2011

Prozess wegweisend für arabische Welt

Der Prozess gegen Ägyptens Ex-Präsident Hosni Mubarak ist nach Ansicht der linksliberalen Tageszeitung The Guardian nicht nur für Ägypten wegweisend, sondern für die gesamte arabische Welt: » mehr


Le Quotidien - Luxemburg | Mittwoch, 3. August 2011

Uno lässt Syrer im Stich

Der UN-Sicherheitsrat hat am Mittwochabend die Gewalt des syrischen Regimes gegen die aufständische Bevölkerung verurteilt, aber keine Resolution verabschiedet. Er verschont also Syriens Präsident Baschar al-Assad und lässt das unterdrückte Volk im Stich, kritisiert die linksliberale Tageszeitung Le Quotidien: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Donnerstag, 4. August 2011

Königsopfer am Nil

Der Prozess gegen Hosni Mubarak kann den Grundstein legen für den demokratischen Aufbruch des Landes, meint die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung, wenn die ägyptische Revolution nicht von den falschen Kräften instrumentalisiert wird: » mehr


Libération - Frankreich | Donnerstag, 4. August 2011

Schlüsselereignis für Arabischen Frühling

Der Prozessauftakt gegen Hosni Mubarak und seine Söhne sieht eher nach Rache aus als nach rechtsstaatlicher Justiz, kritisiert die linksliberale Tageszeitung Libération: » mehr


Rzeczpospolita - Polen | Donnerstag, 4. August 2011

Revanche für eine ganze Ära

Das Gerichtsverfahren gegen Hosni Mubarak ist in erster Linie eine symbolische Abrechnung mit der Ära des ehemaligen Präsidenten, meint die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: » mehr


Corriere del Ticino - Schweiz | Dienstag, 2. August 2011

Angst vor Syrien lähmt Uno

Trotz der immer neuen Berichte über die blutige Gewalt des syrischen Regimes gegen Demonstranten hat sich der UN-Sicherheitsrat bislang nicht auf eine gemeinsame Resolution geeinigt. Grund dafür sind auch die Interessen der Nachbarstaaten, kritisiert die liberale Tageszeitung Corriere del Ticino: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Montag, 1. August 2011

Westen muss Assad unter Druck setzen

Nach dem Massaker der syrischen Armee in Hama warnt die linksliberale Süddeutsche Zeitung den Westen davor, sich von Syrien abzuwenden: » mehr


Le Monde - Frankreich | Freitag, 29. Juli 2011

Mord schwächt libyschen Übergangsrat

Für den Tod des Militärchefs der libyschen Opposition, Abdel Fatah Junes, sind vermutlich Islamisten aus den Reihen der Aufständischen verantwortlich. Das wird den Übergangsrat der Rebellen schwächen, meint die linksliberale Tageszeitung Le Monde: » mehr


De Morgen - Belgien | Montag, 1. August 2011

Präsident gehört vor den Strafgerichtshof

Wegen des Angriffs auf sein Volk in der Rebellen-Hochburg Hama muss Syriens Präsident Baschar al-Assad vor den Internationalen Strafgerichtshof, fordert die linksliberale Tageszeitung De Morgen: » mehr


El País - Spanien | Montag, 1. August 2011

Welt lässt Regime gewähren

Die internationale Staatengemeinschaft reagiert kaum auf die Brutalität des syrischen Diktators Baschar al-Assad gegen sein eigenes Volk, bedauert die linksliberale Tageszeitung El País: » mehr


Corriere della Sera - Italien | Freitag, 29. Juli 2011

Waffen lösen Libyen-Konflikt nicht

Der Militärchef der libyschen Aufständischen, Abdel Fattah Junes, ist am Donnerstag unter noch ungeklärten Umständen getötet worden. Das zeigt einmal mehr, dass der Westen den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi militärisch nicht stürzen kann, meint die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: » mehr


Delo - Slowenien | Dienstag, 19. Juli 2011

EU droht Syrien nur

Angesichts der anhaltenden Gewalt in Syrien haben die EU-Außenminister mit weiteren Sanktionen gedroht, doch auf wenig ernst zu nehmende Weise, meint die linksliberale Tageszeitung Delo: » mehr


Hospodářské noviny - Tschechien | Montag, 11. Juli 2011

Merkels Panzer-Deal unmoralisch

Die deutsche Regierung weigert sich, Einzelheiten eines Panzergeschäfts mit Saudi-Arabien preiszugeben. Die Wirtschaftszeitung Hospodářské noviny bemerkt einen Paradigmenwechsel bei Kanzlerin Angela Merkel: » mehr


La Repubblica - Italien | Mittwoch, 6. Juli 2011

Der syrische Dichter Adonis fordert Einsicht von Präsident Assad

In Hama, der von syrischen Regierungs-Einheiten abgeriegelten Hochburg der Aufständischen, sollen nach Angaben von Menschenrechts-Aktivisten in der Nacht zu Dienstag elf Personen erschossen worden sein. Der syrische Dichter Adonis appelliert in der linksliberalen Tageszeitung La Repubblica an Präsident Baschar al-Assad, auf sein Volk zu hören: » mehr


Trud - Bulgarien | Samstag, 2. Juli 2011

Gaddafi, verschwinden Sie!

Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi hat mit Terroranschlägen in Europa gedroht, sollte die Nato ihre Luftangriffe auf Libyen fortsetzen. Europa hat aber schon mehrfach gezeigt, dass es sich nicht vor Gaddafi fürchtet, schreibt die Tageszeitung Trud und weist den Diktator zurecht: » mehr


El País - Spanien | Sonntag, 3. Juli 2011

Fortschrittliche Verfassung für Marokko

Bei dem Verfassungsreferendum in Marokko am Freitag haben offiziellen Angaben zufolge mehr als 98 Prozent der Wähler für die Reform zur Einschränkung des Einflusses von König Mohammed VI. gestimmt. Doch der Weg zur Demokratisierung des Landes ist noch weit, meint die linksliberale Tageszeitung El País: » mehr


The Irish Times - Irland | Dienstag, 28. Juni 2011

Druck aufrechterhalten

Der internationale Haftbefehl gegen Muammar al-Gaddafi, seinen Sohn Saif al-Islam und Geheimdienstchef Abdullah al-Senussi ist trotz allem ein gutes Druckmittel, findet die liberale Tageszeitung The Irish Times: » mehr


Corriere della Sera - Italien | Dienstag, 28. Juni 2011

Gaddafi im Fadenkreuz

Der Haftbefehl ist ein Freibrief für den geheimen Plan, kurzen Prozess mit Gaddafi zu machen, meint die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Dienstag, 28. Juni 2011

Siegerjustiz mit Verspätung

Weshalb wurde der internationale Haftbefehl gegen Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi gerade jetzt ausgestellt, fragt die konservative Tageszeitung Lidové noviny kritisch: » mehr


Polityka Online - Polen | Dienstag, 28. Juni 2011

Haftbefehl bringt wenig

Der internationale Haftbefehl gegen Gaddafi hat wenig Wert, meint die Onlineausgabe des Nachrichtenmagazins Polityka: » mehr


Libération - Frankreich | Montag, 27. Juni 2011

UN muss gegen Syrien entscheiden

In Syrien haben am Wochenende Sicherheitskräfte mehrere Menschen erschossen, die an Trauerzügen für getötete Demonstranten teilnahmen. Der in den UN-Sicherheitsrat eingereichte Resolutionsentwurf gegen Syrien muss angenommen werden, fordern Autoren und Künstler in einem Aufruf in der linksliberalen Tageszeitung Libération: » mehr


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Dienstag, 21. Juni 2011

Assad noch lange nicht am Ende

Syriens Präsident Baschar al-Assad hat in einer Rede am Montag erneut versprochen, gegen Korruption vorzugehen und mehr Demokratie zuzulassen. Danach forderten Demonstranten wieder den Rücktritt Assads. Doch bis zu seinem Sturz wird es noch lange dauern, meint die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung: » mehr


De Tijd - Belgien | Donnerstag, 23. Juni 2011

Nato muss Einsatz zu Ende führen

Ein vorzeitiger Abbruch der Nato-Intervention in Libyen ist keine Option, meint die Wirtschaftszeitung De Tijd: » mehr


Avvenire - Italien | Donnerstag, 23. Juni 2011

London und Paris brauchen den Krieg

Der Widerstand Großbritanniens und Frankreichs gegen die italienische Forderung nach einem Waffenstillstand hängt mit wahltaktischen Überlegungen und Wirtschaftsinteressen der beiden Länder zusammen, vermutet die katholische Tageszeitung Avvenire: » mehr


Trouw - Niederlande | Donnerstag, 23. Juni 2011

Libysche Bürger besser schützen

Angesichts der zivilen Opfer in Libyen muss die Nato endlich das Ziel des Einsatzes definieren, mahnt die christlich-soziale Tageszeitung Trouw: » mehr


El País - Spanien | Dienstag, 21. Juni 2011

Nato verantwortet zivile Opfer in Libyen

Die Nato hat am Montag zugegeben, bei einem Luftangriff in Libyens Hauptstadt Tripolis am Sonntag aus Versehen ein Wohnhaus getroffen zu haben. Der Fehler sollte aufgeklärt werden und die Verantwortlichen müssen die Konsequenzen ziehen, fordert die linksliberale Tageszeitung El País: » mehr


Turun Sanomat - Finnland | Freitag, 10. Juni 2011

Druck auf Syrien verstärken

In Syrien geht das Regime von Baschar al-Assad mit unverminderter Härte gegen Demonstranten vor. Die internationale Gemeinschaft darf dabei nicht tatenlos zusehen, fordert die liberale Tageszeitung Turun Sanomat: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Donnerstag, 9. Juni 2011

Russland und China nähern sich Rebellen an

Russland und China, die sich beim Libyen-Konflikt anfangs sehr zurückhaltend gezeigt haben, nehmen nach Einschätzung der konservativen Tageszeitung Lidové noviny eine zunehmend pragmatischere Haltung ein: » mehr


Avvenire - Italien | Donnerstag, 9. Juni 2011

Krieg der Ölkonzerne

Die Nato-Staaten haben den Wunsch von Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen nach einer breiteren Teilnahme der Bündnisländer am Libyen-Einsatz nicht erfüllt. Das liegt daran, dass der Krieg vor allem aus wirtschaftlichen Interessen geführt wird, meint die katholische Tageszeitung Avvenire: » mehr


Elsevier - Niederlande | Donnerstag, 9. Juni 2011

Niederlande müssen Bodenziele angreifen

Das niederländische Regierung lehnt es ab, ihre F-16 Kampfflugzeuge gegen strategisch wichtige Stellungen des Gaddafi-Regimes einzusetzen. Das rechts-konservative Nachrichtenmagazin Elsevier kritisiert diese Entscheidung und fordert mehr Engagement: » mehr


Blog Géopolitique - Frankreich | Mittwoch, 8. Juni 2011

Assad geriert sich wie Gaddafi

In Syrien sind vermutlich mehr als 120 Soldaten ums Leben gekommen unter bisher ungeklärten umständen. Es mehren sich Hinweise, dass regimetreue Truppen die Soldaten umgebracht haben wegen Befehlsverweigerung. Der syrische Präsident Baschar al-Assad setzt also auf Härte wie der libysche Diktator, meint Pierre Rousselin auf seinem Blog Géopolitique: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Mittwoch, 8. Juni 2011

Obama und Merkel brauchen einander

US-Präsident Barack Obama hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel in Washington empfangen und mit der Freiheitsmedaille geehrt. Dass der Empfang sehr herzlich war und Irritationen etwa über die zögerliche Haltung Deutschlands zu Libyen ausgespart wurden, dient beiden Spitzenpolitikern, meint die konservative Tageszeitung Lidové noviny: » mehr


Corriere del Ticino - Schweiz | Dienstag, 7. Juni 2011

Jemen am Rand des Bürgerkriegs

Nach der Ausreise des verletzten Präsidenten Ali Abdullah Saleh bleibt die Lage im Jemen extrem instabil. Vizepräsident Abed Rabbo Mansur Hadi versprach am Montag, die am Wochenende vereinbarte Waffenruhe durchzusetzen. Doch dem Land droht der Bürgerkrieg, befürchtet die liberale Tageszeitung Corriere del Ticino: » mehr


Tages-Anzeiger - Schweiz | Montag, 6. Juni 2011

Saudis gefährden Reformen im Jemen

Jemens Präsident Ali Abdullah Saleh ist am Freitag durch Granatsplitter verletzt worden und lässt sich nun in Saudi-Arabien behandeln. Er wird wohl kaum in den Jemen zurückkehren, vermutet der liberale Tages-Anzeiger, doch die Machtpolitik Saudi-Arabiens und der USA könnten demokratische Reformen im Jemen blockieren: » mehr


Público - Portugal | Samstag, 28. Mai 2011

Reformen in Arabien stärker fördern

Die G8-Staaten haben auf ihrem Gipfel in Deauville beschlossen, Tunesien und Ägypten mit 40 Milliarden Dollar auf ihrem Weg zur Demokratie zu unterstützen. Die Hilfe für die Vorreiter des Arabischen Frühlings bezeichnet die Tageszeitung Público als historisch, doch dürfen die G8-Länder die anderen arabischen reformorientierten Staaten nicht vergessen: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Freitag, 27. Mai 2011

Jemens Präsident schürt Gewalt

Jemens Präsident Ali Abdullah Saleh weigert sich zurückzutreten, und das Land steht nun kurz vor einem Bürgerkrieg. Bei Gefechten in der Hauptstadt Sanaa wurden am Donnerstag mehr als 40 Menschen getötet. Das Scheitern einer diplomatischen Lösung ist nur der starren Haltung von Saleh zuzuschreiben, meint die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore überzeugt: » mehr


La Repubblica - Italien | Donnerstag, 26. Mai 2011

Mit Diktatoren verhandelt es sich leichter

Die G8-Staats- und Regierungschefs treffen sich im französischen Badeort Deauville ab dem heutigen Donnerstag zu einem zweitägigen Gipfel und beraten auch über die Lage in der arabischen Welt. Der Westen muss sich auf Rückschritte der jungen Demokratien einstellen, vermutet die linksliberale Tageszeitung La Repubblica: » mehr


ABC - Spanien | Donnerstag, 26. Mai 2011

USA und Großbritannien üben Schulterschluss

US-Präsident Barack Obama hat in seiner Rede vor dem britischen Parlament am Mittwoch den Westen zum gemeinsamen Handeln in der Weltpolitik aufgefordert. Vor allem Großbritannien und die USA werden bald geschlossener auftreten, kommentiert die konservative Tageszeitung ABC: » mehr


NRC Handelsblad - Niederlande | Mittwoch, 25. Mai 2011

Russland und China rücken zusammen

Die Verstärkung der Nato-Luftangriffe in Libyen bietet Russland und China die Möglichkeit, sich gegenüber der Allianz zu profilieren, warnt die Tageszeitung NRC Handelsblad: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Mittwoch, 25. Mai 2011

Das Dilemma des Westens

Angesichts des Vorhabens von Frankreich und Großbritannien, Kampfhubschrauber nach Libyen zu verlegen, warnt die linksliberale Süddeutsche Zeitung vor den Risiken ihres Einsatzes: » mehr


Le Figaro - Frankreich | Mittwoch, 25. Mai 2011

Die neue Achse Paris-London

Frankreich und Großbritannien wollen Kampfhubschrauber nach Libyen verlegen, um die Angriffe auf das Gaddafi-Regime zu verstärken. Durch den Konflikt in Libyen haben sich Paris und London militärisch angenähert, hebt die konservative Tageszeitung Le Figaro hervor: » mehr


The Guardian - Großbritannien | Montag, 23. Mai 2011

Timothy Garton Ash über die neue Rolle des alten Westens in Nahost

US-Präsident Barack Obama tritt heute seine Europareise an. Der Zeithistoriker Timothy Garton Ash sieht in der linksliberalen Tageszeitung The Guardian den arabischen Frühling als zentrales transatlantisches Projekt: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Dienstag, 17. Mai 2011

Schwieriger Umgang mit Diktatoren-Vermögen

Eine Schweizer Delegation hat vergangene Woche mit ägyptischen Behörden darüber beraten, wie das in der Schweiz angelegte Vermögen des Mubarak-Clans an Ägypten zurückerstattet werden soll. Die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung mahnt zur Vorsicht beim Umgang mit Diktatoren-Vermögen: » mehr


taz - Deutschland | Dienstag, 17. Mai 2011

Haftbefehl gegen Gaddafi ändert nichts

Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, Luis Moreno-Ocampo, hat am Montag internationale Haftbefehle gegen den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi, seinen Sohn Saif al-Islam sowie Geheimdienstchef Abdullah Senussi beantragt. Die linke tageszeitung hält das für eine irrelevante Geste: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Sonntag, 15. Mai 2011

Moisés Naím über die Angst vor Syriens Waffenarsenal

Die Demonstrationen und Unruhen in Syrien halten unvermindert an. Mindestens sieben Menschen sind am Wochenende von Sicherheitskräften des Regimes erschossen worden. Doch der Westen greift aus Angst nicht ein wie in Libyen, analysiert der Schriftsteller Moisés Naím in der Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: » mehr


La Stampa - Italien | Mittwoch, 11. Mai 2011

Gaddafis Ende naht

Die Nato hat in der Nacht zum Dienstag schwere Luftangriffe gegen Kommandozentralen des Machthabers Muammar al-Gaddafi in Tripolis geflogen. Doch mehr noch als die Nato-Angriffe nähren Nachrichten von Stämmen, die zu den Rebellen überlaufen, die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Konflikts, meint die liberale Tageszeitung La Stampa: » mehr


Sme - Slowakei | Mittwoch, 11. Mai 2011

Verspätete EU-Sanktionen gegen Syrien

Die EU hat am Montag beschlossen, die Konten von 13 Verwandten des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu sperren, ein Einreiseverbot gegen sie zu erlassen und ein Waffenembargo gegen Syrien zu verhängen. Diese Sanktionen kommen zu spät, kritisiert die liberale Tageszeitung Sme: » mehr


La Stampa - Italien | Mittwoch, 11. Mai 2011

Gaddafis Ende naht

Die Nato hat in der Nacht zum Dienstag schwere Luftangriffe gegen Kommandozentralen des Machthabers Muammar al-Gaddafi in Tripolis geflogen. Doch mehr noch als die Nato-Angriffe nähren Nachrichten von Stämmen, die zu den Rebellen überlaufen, die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Konflikts, meint die liberale Tageszeitung La Stampa: » mehr


El País - Spanien | Montag, 9. Mai 2011

Welt schaut Massaker in Syrien hilflos zu

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat am Wochenende in mehreren Städten erneut versucht, die anhaltenden Demonstrationen gegen sein Regime mit Panzern zu unterdrücken. Die USA haben deshalb "scharfe Sanktionen" gegen Syrien angekündigt. Aber die Drohungen des Westens sind hohl und Europa sowie die USA haben kaum eine Chance effektiv einzugreifen, meint die linksliberale Tageszeitung El País: » mehr


Blog L'Hérétique - Frankreich | Freitag, 6. Mai 2011

Zeit spielt gegen Regime

Der Krieg in Libyen zieht sich auch deshalb solange hin, weil die Nato zivile Opfer vermeiden will. Diese Vorsicht wird den Rebellen zum Sieg verhelfen, lobt der Blogger L'Hérétique auf der Internetseite der Wochenzeitung Marianne : » mehr


Der Standard - Österreich | Freitag, 6. Mai 2011

Allianz muss Massaker verhindern

Finanzielle Hilfe für die Rebellen ist nötig, aber nicht ausreichend, meint die linksliberale Tageszeitung Der Standard und fordert die Allianz auf, entschlossener vorzugehen: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Freitag, 6. Mai 2011

Diktator soll Rebellen selbst bezahlen

Die Idee, die internationale Finanzhilfe für die Rebellen in Libyen von Gaddafi-Konten zu zahlen, findet die linksliberale Tageszeitung Süddeutsche Zeitung sehr gut: » mehr


Dagens Nyheter - Schweden | Freitag, 6. Mai 2011

Morde in Syrien stoppen

Seit Beginn der Proteste in Syrien haben die Sicherheitskräfte des Regimes mehr als 500 Demonstranten getötet, schätzen Menschenrechtler. Gegen das Regime von Baschar al-Assad muss die demokratische Welt unbedingt etwas unternehmen, fordert die liberale Tageszeitung Dagens Nyheter: » mehr


The Guardian - Großbritannien | Donnerstag, 5. Mai 2011

Ägypten spielt in Nahost wieder mit

Vertreter der bislang verfeindeten Palästinenser-Organisationen Hamas und Fatah haben am Mittwoch in Kairo ein Friedensabkommen unterzeichnet. Die linksliberale Tageszeitung The Guardian hält es für bemerkenswert, dass Ägypten nach seiner Revolution wieder als wichtiger Spieler im Nahost-Friedensprozess auftaucht: » mehr


La Repubblica - Italien | Donnerstag, 5. Mai 2011

Thomas Friedman über das Ende der Ideologie von al-Qaida

Die Ideologie des Terrornetzwerks al-Qaida könnte sich nach dem Tod Osama bin Ladens auflösen, meint der US-amerikanische Journalist Thomas L. Friedman in der linksliberalen Tageszeitung La Repubblica. Der arabische Frühling ist eine klare Gegenbewegung zur Ideologie des Terrors: » mehr


Le Monde - Frankreich | Mittwoch, 4. Mai 2011

Uno muss in Syrien einschreiten

Die blutige Niederschlagung der Demonstrationen in Syrien hat den Machtanspruch des Regimes des Alawiten Baschar al-Assad einmal mehr in Frage gestellt, meint die linksliberale Tageszeitung Le Monde und fordert eine Uno-Intervention: » mehr


De Telegraaf - Niederlande | Montag, 2. Mai 2011

Luftangriffe auf Gaddafi legitim

Angesichts der Verbrechen des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi sind Angriffe der Nato auf seinen Clan vollkommen gerechtfertigt, meint die Boulevardzeitung De Telegraaf: » mehr


Financial Times Deutschland - Deutschland | Montag, 2. Mai 2011

Auf militärische Ziele konzentrieren

Der Überlegung, auch Diktator Muammar al-Gaddafi selbst mit einem gezielten Nato-Angriff zu töten, erteilt die wirtschaftsliberale Financial Times Deutschland eine klare Absage: » mehr


Libération - Frankreich | Montag, 2. Mai 2011

Kritik an Nato gerechtfertigt

Das libysche Regime hat die mutmaßliche Tötung des Gaddafi-Sohns Saif für die eigene Propaganda instrumentalisiert und damit die Widersprüche des Nato-Einsatzes deutlich gemacht, meint die linksliberale Tageszeitung Libération: » mehr


The Independent - Großbritannien | Montag, 2. Mai 2011

Nato muss sich zurückhalten

Die Tötung eines Gaddafi-Sohnes durch eine Nato-Bombe war falsch, meint die liberale Tageszeitung The Independent, denn die Nato darf sich in Libyen nicht als Kriegsherr aufspielen: » mehr


The Times - Großbritannien | Freitag, 29. April 2011

Israels Chance auf Frieden

Israel sollte die Chance auf einen Frieden mit den Palästinensern ergreifen, da seine Gegner momentan schwach sind, findet die liberal-konservative Tageszeitung The Times: » mehr


Trouw - Niederlande | Donnerstag, 28. April 2011

Assad isolieren

Der Versuch von vier europäischen Staaten in einer UN-Resolution, die syrische Gewalt gegen Demonstranten zu verurteilen, ist gescheitert. Solch eine Resolution kann angesichts der Gewalt Assads gegen die eigene Bevölkerung ohnehin nichts ausrichten, meint die Tageszeitung Trouw: » mehr


To Ethnos - Griechenland | Mittwoch, 27. April 2011

Nützliches Regime

Die USA sind an einer innenpolitischen Schwächung Assads ohne militärische Mittel interessiert, schreibt die linksliberale Tageszeitung To Ethnos: » mehr


Wprost Online - Polen | Donnerstag, 28. April 2011

Schwierige Lage verhindert Intervention

Ein Militärschlag in Syrien birgt dem Nachrichtenmagazin Wprost zufolge zu viele Risiken: » mehr


Jyllands-Posten - Dänemark | Donnerstag, 28. April 2011

Westen muss glaubwürdig bleiben

Syriens Präsident Baschar al-Assad baut weiter darauf, dass der Westen ihn als unverzichtbaren Stabilitätsfaktor in der Region sieht, meint die liberal-konservative Tageszeitung Jyllands-Posten: » mehr


Avvenire - Italien | Mittwoch, 27. April 2011

Kompromiss mit Gaddafi ausgeschlossen

Die italienische Luftwaffe beteiligt sich nun doch aktiv am libyschen Bürgerkrieg. Zum Schutz der Zivilbevölkerung dürften militärische Ziele angegriffen werden, bestätigte Premier Silvio Berlusconi am Dienstag in Rom. Die katholische Tageszeitung Avvenire sieht den Einsatz kritisch: » mehr


Pravda - Slowakei | Mittwoch, 27. April 2011

Syrien komplizierter als Libyen

Syriens Präsident Baschar al-Assad hat Anfang der Woche Panzerangriffe auf die unzufriedene Bevölkerung befohlen. Der Westen ist angesichts der Gewalt ratlos, meint die linke Tageszeitung Pravda: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Dienstag, 26. April 2011

Nato muss härter in Libyen durchgreifen

Bei Kämpfen zwischen regimetreuen Truppen und Rebellen um die libysche Stadt Misurata sind in den vergangenen Tagen mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Die Nato und vor allem die USA müssen in Libyen nun entschlossener handeln, fordert die Tageszeitung De Volkskrant: » mehr


Der Standard - Österreich | Dienstag, 26. April 2011

Syrien ist nächstes Bürgerkriegsland

Nach Massenprotesten in der südsyrischen Stadt Daraa hat das Regime am Montag erstmals mit Panzern auf Demonstranten geschossen. Die linksliberale Tageszeitung Der Standard ist überzeugt, dass Syrien das nächste Bürgerkriegsland wird: » mehr


Jyllands-Posten - Dänemark | Donnerstag, 21. April 2011

Prüfstein für die Nato

Die humanitäre Situation in mehreren libyschen Städten macht es nach Ansicht der liberal-konservativen Tageszeitung Jyllands-Posten dringend notwendig, über die Intervention von Bodentruppen nachzudenken: » mehr


De Groene Amsterdammer - Niederlande | Donnerstag, 21. April 2011

Misrata ist libysches Sarajewo

Die hart umkämpfte Stadt Misrata verdeutlicht die schwierige Lage der Nato in Libyen, schreibt das Wochenblatt De Groene Amsterdammer: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Donnerstag, 21. April 2011

Vermeintliche Heilsbringer

Der Einsatz von Bodentruppen in Libyen würde großen politischen Schaden anrichten, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung: » mehr


La Repubblica - Italien | Donnerstag, 21. April 2011

Untentschlossenes Europa

Europas Unentschlossenheit in Libyen ist Folge der fehlenden Einigkeit, meint die linksliberale Tageszeitung La Repubblica: » mehr


Karjalainen - Finnland | Dienstag, 19. April 2011

Politische Lösung in Libyen unmöglich

In der von den libyschen Aufständischen gehaltenen Stadt Misurata sollen in den vergangenen Wochen bis zu tausend Menschen getötet worden sein. Davon sollen angeblich 80 Prozent von Gaddafis Truppen umgebrachte Zivilisten sein. Die liberale Tageszeitung Karjalainen glaubt nicht mehr an eine politische Lösung des Konflikts: » mehr


El País - Spanien | Montag, 18. April 2011

Sarkozys Flüchtlingspolitik stellt EU in Frage

Frankreich hat am Sonntag einen Zug aus Italien vorübergehend gestoppt, um die Einreise tunesischer Flüchtlinge zu verhindern, die von Italien befristete Schengen-Visa erhalten hatten. Damit macht Frankreichs Präsident Sarkozy billigen Wahlkampf, der die Grundlagen der EU in Frage stellt, kritisiert die linksliberale Tageszeitung El País: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Donnerstag, 14. April 2011

Geschlossenheit ist stärkste Waffe

Die Nato-Außenminister haben über Umfang und Ziel des Libyen-Einsatzes diskutiert. Weil die USA sich zum ersten Mal in der Bündnisgeschichte zurückhalten, sind die anderen Nato-Mitglieder zur Geschlossenheit gezwungen, beobachtet die linksliberale Süddeutsche Zeitung: » mehr


Le Jeudi - Luxemburg | Donnerstag, 14. April 2011

Ziele offenlegen

Der Nato-Militäreinsatz in Libyen hat ausgesprochene und unausgesprochene Ziele, meint die Wochenzeitung Le Jeudi und verlangt Transparenz: » mehr


El País - Spanien | Freitag, 15. April 2011

Nicht-militärische Strategien ausweiten

Frankreich und Großbritannien haben am Donnerstag beim Treffen der Nato-Außenminister in Berlin eine Ausweitung des Militäreinsatzes in Libyen gefordert. Die linksliberale Tageszeitung El País pocht eher auf Verstärkung der nicht-militärischen Strategien: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Donnerstag, 14. April 2011

Pechvogel Mubarak

Wenig begeistert von der Aussicht auf einen Prozess gegen den früheren ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak zeigt sich die konservative Tageszeitung Lidové noviny: » mehr


Diário de Notícias - Portugal | Donnerstag, 14. April 2011

Warnung für andere Diktatoren

Die Verhaftung des ägyptischen Ex-Präsidenten Hosni Mubarak ist auch eine Warnung an andere autoritäre Herrscher, meint die Tageszeitung Diário de Notícias: » mehr


Avvenire - Italien | Montag, 11. April 2011

Ägyptens Probleme mit Demokratie

Auf dem Tahrir-Platz in Kairo ist es am Wochenende zu den schwersten Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Husni Mubarak gekommen. Die Revolutionswelle in der arabischen Welt führt nicht automatisch zu demokratischen Strukturen, meint die katholische Tageszeitung Avvenire: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Dienstag, 12. April 2011

Friedensplan für Libyen konnte nur scheitern

Die Hoffnungen auf einen Frieden in Libyen haben sich vorerst zerschlagen, nachdem die Aufständischen am Montag einen von Gaddafi akzeptierten Plan der Afrikanischen Union als unzureichend abgelehnt haben. Der Plan war nach Meinung der konservativen Tageszeitung Lidové noviny von vornherein zum Scheitern verurteilt: » mehr


Salzburger Nachrichten - Österreich | Montag, 11. April 2011

Fehlende Solidarität

Bayern will notfalls mit Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze die Einwanderung von Flüchtlingen aus Tunesien verhindern. Die christlich-liberale Tageszeitung Salzburger Nachrichten kritisiert die fehlende Solidarität unter den EU-Mitgliedsstaaten, wenn es um Flüchtlinge geht: » mehr


Avvenire - Italien | Montag, 11. April 2011

Ägyptens Probleme mit Demokratie

Auf dem Tahrir-Platz in Kairo ist es am Wochenende zu den schwersten Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Husni Mubarak gekommen. Die Revolutionswelle in der arabischen Welt führt nicht automatisch zu demokratischen Strukturen, meint die katholische Tageszeitung Avvenire: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Freitag, 8. April 2011

Das libysche Dilemma der Nato

In Libyen gibt es keine Anzeichen, dass sich die Lage bald zugunsten der Regime-Gegner klären könnte, was die Nato in ein strategisches Dilemma bringt, schreibt die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: » mehr


Trouw - Niederlande | Donnerstag, 7. April 2011

Flüchtlingskrise erfordert Europas Einsatz

Ein überfülltes Flüchtlingsboot aus Libyen ist am Mittwoch vor der italienischen Insel Lampedusa gekentert. Bislang wurden 20 Leichen geborgen, bis zu 250 Menschen gelten als vermisst. Europa muss in dieser Flüchtlingskrise handeln, meint die Tageszeitung Trouw: » mehr


Die Welt - Deutschland | Freitag, 1. April 2011

Hoffnung für Gaddafi-Gegner

Die Flucht von Libyens Außenminister Mussa Kussa verdeutlicht nach Ansicht der konservativen Die Welt die schleichende Erosion des Systems und stärkt die Anti-Gaddafi-Koalition: » mehr


Aamulehti - Finnland | Freitag, 1. April 2011

Ein ermutigendes Zeichen

Die Flucht des libyschen Außenministers Mussa Kussa ist ein Zeichen dafür, dass Gaddafi den Rückhalt innerhalb seiner Regierung verliert, meint die liberale Tageszeitung Aamulehti: » mehr


The Daily Telegraph - Großbritannien | Freitag, 1. April 2011

Kussa nicht anklagen

Nach der Flucht des libyschen Außenministers Mussa Kussa nach Großbritannien plädiert die konservative Tageszeitung The Daily Telegraph dafür, ihm nicht den Prozess zu machen: » mehr


The Independent - Großbritannien | Donnerstag, 31. März 2011

Waffenlieferungen sind bedenklich

Eine Bewaffnung der libyschen Rebellen durch die internationale Gemeinschaft ist nach Meinung der liberalen Tageszeitung The Independent äußerst bedenklich: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Donnerstag, 31. März 2011

Riskante Hilfe für Opposition

Falls die internationale Allianz Waffen an libysche Aufständische liefert, würde sie gleich mehrere Risiken eingehen, warnt die linke Tageszeitung De Volkskrant: » mehr


Corriere della Sera - Italien | Donnerstag, 31. März 2011

Gefahr durch al-Qaida

Die libyschen Rebellen erhalten einem Bericht der New York Times zufolge Unterstützung durch Agenten des US-amerikanischen und des britischen Geheimdienstes. Sie könnten verhindern, dass die Waffen in falsche Hände geraten, meint die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: » mehr


Polityka Online - Polen | Donnerstag, 31. März 2011

Raketen machen Libyen nicht demokratischer

Weder eine militärische Intervention noch Waffenlieferungen werden die Demokratisierung Libyens vorantreiben, kritisiert Daniel Passent in der Onlineausgabe des Nachrichtenmagazins Polityka: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Freitag, 1. April 2011

Assad schürt Gewalt in Syrien

Als Reaktion auf die Unruhen hat Syriens Präsident Baschar al-Assad die Einrichtung einer Kommission angekündigt, die das Ende des seit 1963 dauernden Ausnahmezustand untersuchen soll. Das ist eine lächerliche Geste, die zu noch mehr Gewalt führen wird, meint die Tageszeitung De Volkskrant: » mehr


Financial Times Deutschland - Deutschland | Donnerstag, 31. März 2011

Assad zeigt sein wahres Gesicht

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat am Mittwoch eine als historisch angekündigte Rede gehalten. Doch statt sich zu dem seit 48 Jahren geltenden Ausnahmezustand zu äußern, machte er eine Verschwörung gegen Syrien aus. Immerhin sind die Fronten jetzt klar, stellt die wirtschaftsliberale Tageszeitung Financial Times Deutschland fest: » mehr


Der Standard - Österreich | Dienstag, 29. März 2011

Gemeinsame Visionen realisieren

Reformen in Syrien müssen vor allem von der EU und der Türkei unterstützt werden, fordert der Wiener Imam Tarafa Baghajati in einem Gastbeitrag für die linksliberale Tageszeitung Der Standard: » mehr


Berlingske - Dänemark | Mittwoch, 30. März 2011

Furcht vor Regimewechsel

Ein Regimewechsel in Syrien würde die Region destabilisieren, meint die konservative Tageszeitung Berlingske, weshalb der Westen eine Entmachtung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad scheut: » mehr


La Repubblica - Italien | Mittwoch, 30. März 2011

Volksbewegungen haben lange Tradition

Der Volksaufstand in Syrien lässt sich mit der langen Tradition der Volksbewegungen in Syrien erklären, die heute zudem von virtuellen Netzwerken unterstützt wird, meint die linksliberale Tageszeitung La Repubblica: » mehr


Le Monde - Frankreich | Dienstag, 29. März 2011

Damaskus zu Reformen bewegen

Ein Regimewechsel in Damaskus könnte die gesamte Region erschüttern, befürchtet die linksliberale Tageszeitung Le Monde angesichts des Rücktritts der syrischen Regierung und fordert die USA und Europa auf, den Präsidenten Baschar al-Assad zu Reformen zu bewegen: » mehr


Ta Nea - Griechenland | Mittwoch, 23. März 2011

Syrien wehrt sich brutal gegen Umsturz

Sicherheitskräfte in Syrien haben bereits mehrere Male auf Demonstranten geschossen, die Zahl der Toten seit Beginn der Proteste vor einer Woche liegt bei mindestens 25. Wegen der Brutalität des Regimes ist ein Umsturz wie in anderen arabischen Ländern unwahrscheinlich, meint die linksliberale Tageszeitung Ta Nea: » mehr


Les Dernières Nouvelles d'Alsace - Frankreich | Mittwoch, 30. März 2011

Teilung Libyens als Ausweg

Die Londoner Konferenz zur Libyen-Krise am Dienstag hat keine konkreten Lösungen hervorgebracht. Angesichts der historischen Rivalitäten zwischen dem Westteil des Landes und dem Osten sieht die Tageszeitung Les Dernières Nouvelles d'Alsace in der Teilung des Landes einen möglichen Ausweg, welcher der Militärintervention jedoch den Ruch eines Kampfes um das libysche Öl verleihen würde: » mehr


Rzeczpospolita - Polen | Dienstag, 29. März 2011

Gaddafi gibt nicht auf

Die Aufständischen sind am Montag in der Nähe von Sirte, der Geburtsstadt von Muammar al-Gaddafi, auf heftigen Widerstand gestoßen. Der Diktator wird nicht so schnell aufgeben, befürchtet die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Dienstag, 29. März 2011

Neue Ordnung für Libyen

In Libyen rücken die Aufständischen Richtung Westen vor. Die internationale Gemeinschaft muss den Menschen jetzt dabei helfen, neue Machtstrukturen zu schaffen, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung: » mehr


The Times - Großbritannien | Dienstag, 29. März 2011

Belastungstest für Allianz

Auf der Londoner Konferenz zur Libyen-Krise wird sich herausstellen, ob die internationale Allianz zusammenhalten kann, meint die konservative Tageszeitung The Times: » mehr


La Repubblica - Italien | Montag, 28. März 2011

Angst ist ein schlechter Ratgeber

Die Wahlschlappe der CDU im deutschen Bundesland Baden-Württemberg ist nach Ansicht der linksliberalen Tageszeitung La Repubblica die gerechte Strafe für Angela Merkels Politik, die von der ständigen Angst vor Stimmenverlust bestimmt ist: » mehr


Financial Times - Großbritannien | Montag, 28. März 2011

Nato muss Libyens Opposition helfen

Die Nato hat am heutigen Montag das vollständige Kommando über den Militäreinsatz in Libyen übernommen. Die liberal-konservative Tageszeitung Financial Times mahnt, dass der Konflikt nicht nur militärisch gelöst werden kann: » mehr


Evenimentul Zilei - Rumänien | Freitag, 25. März 2011

USA drängen Rumänien zum Libyen-Einsatz

Nach tagelangem Streit haben sich die Nato-Staaten am Donnerstag darauf geeinigt, die Führung beim Militäreinsatz in Libyen gegen Gaddafis Truppen zu übernehmen. Rumänien beteiligt sich mit einer Fregatte am Waffenembargo im Mittelmeer. Der Einsatz gegen Libyen ist aber im Gegensatz zum Militärschlag in Afghanistan kein Nato-Bündnisfall, meint die Tageszeitung Evenimentul Zilei: » mehr


La Repubblica - Italien | Donnerstag, 24. März 2011

Timothy Garton Ash über deutschen Dolchstoß für EU-Außenpolitik

Deutschland ist für die Uneinigkeit der EU im Libyen-Konflikt verantwortlich, weil es sich bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über die Flugverbotszone enthalten hat, meint der britische Historiker Timothy Garton Ash in der linksliberalen Tageszeitung La Repubblica und kritisiert, dass eine gemeinsame europäische Außenpolitik so unmöglich ist: » mehr


Ta Nea - Griechenland | Mittwoch, 23. März 2011

Syrien wehrt sich brutal gegen Umsturz

Sicherheitskräfte in Syrien haben bereits mehrere Male auf Demonstranten geschossen, die Zahl der Toten seit Beginn der Proteste vor einer Woche liegt bei mindestens 25. Wegen der Brutalität des Regimes ist ein Umsturz wie in anderen arabischen Ländern unwahrscheinlich, meint die linksliberale Tageszeitung Ta Nea: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Mittwoch, 23. März 2011

Gaddafi kauft sich Unterstützer

Fünf Tage nach Beginn der Militärschläge in Libyen hat die internationale Allianz laut eigenen Angaben die Luftwaffe des Landes zerstört. Doch Diktator Muammar al-Gaddafi hat noch genug Möglichkeiten, um den Krieg in die Länge zu ziehen, meint die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Mittwoch, 23. März 2011

Flüchtlingswelle rollt auf Europa zu

Rund 6.000 Flüchtlinge aus Nordafrika, vor allem aus Tunesien, befinden sich derzeit auf der kleinen italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa. Nun rächt sich, dass die Strategie gegen illegale Einwanderung vor allem auf Verträgen mit dem libyschen Diktator Gaddafi aufgebaut war, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Donnerstag, 24. März 2011

Deutsch-französisches Verhältnis gestört

Die EU-Staats- und Regierungschefs entscheiden ab dem heutigen Donnerstag in Brüssel über ihre Pläne zur Sicherung des Euro, den sogenannten Europäischen Stabilitätsfonds für den Finanzmarkt (EFSF). Die konservative Tageszeitung Lidové noviny erinnert daran, auf welche Skepsis Deutschland und Frankreich von Beginn an mit ihren Plänen gestoßen waren und wie viel Sand derzeit im Getriebe zwischen beiden Ländern ist: » mehr


Blog Del alfiler al elefante - Spanien | Mittwoch, 23. März 2011

Gerechter Krieg ist geringeres Übel

Am Dienstag hat der spanische Kongress einem Militäreinsatz in Libyen zugestimmt. Lluís Bassets meint in seinem Blog Del Alfiler al Elefante, dass es die beste unter den schlechten Entscheidung war: » mehr


Le Temps - Schweiz | Mittwoch, 23. März 2011

Luftangriffe allein zwecklos

Die Luftangriffe werden den Krieg in Libyen nicht entscheiden, meint der Politologe Hasni Abidi in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung Le Temps. Wichtiger ist, welche weiteren Ziele der Westen verfolgt: » mehr


Právo - Tschechien | Mittwoch, 23. März 2011

Medwedjew fordert Putin heraus

Russlands Präsident Dmitrij Medwedjew hat zum ersten Mal in einer wichtigen außenpolitischen Frage Premier Wladimir Putin widersprochen, als er dessen Wort vom "Kreuzzug" gegen Libyen zurückwies. Die linke Tageszeitung Právo mutmaßt, dass dahinter wahltaktisches Kalkül steht: » mehr


Berliner Zeitung - Deutschland | Mittwoch, 23. März 2011

Sarkozy vertieft Streit in der Nato

In der internationalen Koalition gegen den libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi ist Streit darüber entbrannt, ob die Nato die Führung übernehmen soll. Großbritannien befürwortet diesen Schritt, Frankreich ist dagegen. Ein Grund ist der französische Präsident Nicolas Sarkozy, der vom früheren US-Präsidenten Bush die Rolle des Dränglers übernommen hat, meint die linksliberale Berliner Zeitung: » mehr


Der Standard - Österreich | Mittwoch, 23. März 2011

Jeder Krieg hat seinen Preis

Der Militäreinsatz gegen den libyschen Diktator wird ein regelrechter Krieg, meint die linksliberale  Tageszeitung Der Standard, mit all seinen bitteren Folgen: » mehr


Correio da Manhã - Portugal | Mittwoch, 23. März 2011

Manuel Catarino über den Irren Gaddafi und seine Freunde im Westen

Bei vielen westlichen Politikern gilt Libyens Diktator Gaddafi als verrückt, meint Manuel Catarino in der Boulevardzeitung Correio da Manhã und analysiert Gaddafis Verhältnis zur Welt, die auf die libyschen Erdölvorkommen angewiesen ist: » mehr


Dagens Nyheter - Schweden | Mittwoch, 23. März 2011

Sturz Gaddafis ist Sache der Libyer

Die UN-Resolution zu Libyen ist grundsätzlich richtig, meint die Tageszeitung Dagens Nyheter, und es bleibt naturgemäß unklar, was daraus folgen wird: » mehr


Aamulehti - Finnland | Dienstag, 22. März 2011

Alliierten fehlen Ziele für Libyen-Einsatz

Seit dem Beginn der Luftangriffe auf Libyen streiten die Alliierten über den Fortgang des Einsatzes. Die liberale Tageszeitung Aamulehti vermisst eine klare Strategie, die aber Voraussetzung für eine finnische Beteiligung sein muss: » mehr


Europa quotidiano - Italien | Dienstag, 22. März 2011

Staatschef fehlt politische Strategie

Im ersten Durchgang der französischen Kantonalwahlen erzielten alle bürgerlichen Parteien zusammen 32 Prozent, doch das schlechte Abschneiden der regierenden UMP von Präsident Nicolas Sarkozy mit nur 17 Prozent lässt sich dadurch nicht kaschieren, kommentiert Europa quotidiano, Parteizeitung der Demokratischen Partei Italiens. Der Erfolgseffekt, den Sarkozy sich vom Militäreinsatz in Libyen erhoffte, blieb aus: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Dienstag, 22. März 2011

Kritik an Krieg gegen Gaddafi seltsam

Der Militäreinsatz zur Durchsetzung einer Flugverbotszone über Libyen stützt sich auf eine Entscheidung des UN-Sicherheitsrats. Doch nun spricht Russlands Premier Wladimir Putin von Kreuzzug und die Arabische Liga protestiert. Das findet die konservative Tageszeitung Lidové noviny seltsam: » mehr


L'Express - Frankreich | Sonntag, 20. März 2011

Angriff ohne Friedensstrategie

Die politischen Führer des Westens haben ihre Militäraktion gegen den libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi ohne eine klare Friedensstrategie gestartet, kritisiert Jacques Attali in seinem Blog bei der Wochenzeitung L'Express: » mehr


ABC - Spanien | Montag, 21. März 2011

Demokratische Absicht immer klarstellen

Der Militär-Einsatz in Libyen muss zu jeder Zeit deutlich machen, dass er eine Unterstützung der Demokratiebewegung in der arabischen Welt ist, meint die konservative Tageszeitung ABC: » mehr


Berlingske - Dänemark | Montag, 21. März 2011

Dieser Krieg ist richtig

Der Krieg gegen den libyschen Staatschef Muammar al-Gaddafi ist gerechtfertigt, stellt die konservative Tageszeitung Berlingske fest, trotz aller Kritik: » mehr


Delo - Slowenien | Montag, 21. März 2011

Doppeltes Spiel der USA im Nahen Osten

Angesichts des Angriffs der USA und weiterer Staaten auf Libyen erinnert die Tageszeitung Delo an die Unterdrückung der Demokratiebewegung in anderen arabischen Ländern und kritisiert die Doppelmoral der Vereinigten Staaten: » mehr


El Periódico de Catalunya - Spanien | Freitag, 18. März 2011

Weltgemeinschaft greift endlich ein

Die Einrichtung einer Flugverbotszone war noch das Mindeste, was von der internationalen Gemeinschaft zu erwarten war, zeigt sich die linksliberale Tageszeitung El Periódico de Catalunya erleichtert: » mehr


Expressen - Schweden | Freitag, 18. März 2011

Bahrain nicht im Stich lassen

Das sunnitische Regime in Bahrain geht mit Gewalt gegen die hauptsächlich schiitischen Demonstranten vor. Die liberale Tageszeitung Expressen mahnt, die Demonstranten in dem Land nicht zu vernachlässigen, weil es sonst so aussieht, als ob der Westen ihm nützliche Diktaturen stützt: » mehr


De Standaard - Belgien | Freitag, 18. März 2011

Intervention mit ungewissen Folgen

Die Entscheidung des UN-Sicherheitsrats für eine Flugverbotszone über Libyen ist gut, kann aber gefährliche werden, meint die Tageszeitung De Standaard: » mehr


Die Welt - Deutschland | Freitag, 18. März 2011

Peinlich für den Bremser Deutschland

Dass die Uno erst jetzt eine Flugverbotszone genehmigt hat, könnte sich rächen, meint die konservative Tageszeitung Die Welt und kritisiert besonders Berlin: » mehr


Rzeczpospolita - Polen | Freitag, 18. März 2011

Entschluss kommt zu spät

Die Entscheidung des UN-Sicherheitsrats, ein Flugverbot über Libyen zu verhängen, kommt laut der konservativen Tageszeitung Rzeczpospolita zu spät, denn der Diktator Muammar al-Gaddafi hat die Kontrolle über das Land längst wieder zurückgewonnen: » mehr


De Standaard - Belgien | Donnerstag, 17. März 2011

Gaddafis Methode erfolgreich

Die Methode des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi funktioniert, stellt die linksliberale Tageszeitung De Standaard resigniert fest: » mehr


La Repubblica - Italien | Donnerstag, 17. März 2011

Europa lässt sich absichtlich Zeit

Die zögerliche Haltung Europas in Bezug auf Libyen ist ein niederträchtiges Spiel mit der Zeit, empört sich die linksliberale Tageszeitung La Repubblica: » mehr


Aftonbladet - Schweden | Donnerstag, 17. März 2011

Uno muss endlich eingreifen

Angesichts der Vorstöße regimetreuer Truppen in Libyen fordert die Boulevardzeitung Aftonbladet endlich ein Eingreifen der Staatengemeinschaft: » mehr


Delfi - Lettland | Donnerstag, 17. März 2011

Zeit arbeitet für Gaddafi

Die internationale Gemeinschaft ist weiter uneins über den Umgang mit Libyen. Das spielt dem Diktator Muammar al-Gaddafi in die Hände, kritisiert das Portal Delfi: » mehr


Politiken - Dänemark | Mittwoch, 16. März 2011

EU muss Blutbad in Bengasi verhindern

Angesichts der Erfolge der Truppen des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi gegen die Aufständischen im Osten Libyens hat sich Dänemark bereit erklärt, für einen möglichen Einsatz über Libyen F-16-Kampfflugzeuge zu entsenden. Die gesamte EU sollte sich auf eine Flugverbotszone vorbereiten und sie notfalls ohne Zustimmung der Uno umsetzen, fordert die sozial-liberale Tageszeitung Politiken: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Dienstag, 15. März 2011

Welt muss Libyen jetzt helfen

Während die Truppen von des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi weiter in Richtung Osten vorrücken, zögert die internationale Gemeinschaft weiter einzugreifen. Doch die Zeit drängt, mahnt die linke Tageszeitung De Volkskrant: » mehr


El País - Spanien | Montag, 14. März 2011

Flugverbot über Libyen nötig

Die Arabische Liga hat den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, ein Flugverbot über Libyen zu verhängen, um die Zivilbevölkerung vor Luftangriffen des Diktators Muammar al-Gaddafi zu schützen. Der libysch-britischen Schriftstellers Alaa al Ameri schließt sich diesem Wunsch in der linksliberalen Tageszeitung El País an: » mehr


Der Standard - Österreich | Freitag, 11. März 2011

Frankreich erweist Rebellen Bärendienst

Mit der Anerkennung des Rebellenrats in Libyen und dem Vorlegen von Angriffsplänen handelt der französische Präsident Nicolas Sarkozy zu hastig, findet die linksliberale Tageszeitung Der Standard: » mehr


Tages-Anzeiger - Schweiz | Freitag, 11. März 2011

Alte Großmacht drängt auf Weltbühne

Die plötzliche Kursänderung des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy im Libyen-Konflikt wirkt verkrampft und hilflos, meint der linksliberale Tages-Anzeiger. Deshalb werde Sarkozy sein eigentliches Ziel auch nicht erreichen: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Freitag, 11. März 2011

Paris schadet Brüssel

Die Anerkennung des Nationalen Übergangsrats der libyschen Rebellen durch Paris ist voreilig und schadet der EU, meint die linksliberale Tageszeitung De Volkskrant: » mehr


El País - Spanien | Freitag, 11. März 2011

Marokko nähert sich Europa an

Der marokkanische König Mohammed VI. hat seinem Volk in einer Fernsehansprache am Mittwoch umfassende demokratische Reformen versprochen. Die linksliberale Tageszeitung El País ist verhalten optimistisch: » mehr


The Malta Independent - Malta | Freitag, 11. März 2011

Malta kein Bollwerk gegen Islam

Medienberichten zufolge wird Malta im Falle einer westlichen Intervention in Libyen ein militärischer Stützpunkt sein. Das ist nicht in Maltas Interesse, meint die liberale Tageszeitung The Malta Independent: » mehr


Dagens Nyheter - Schweden | Donnerstag, 10. März 2011

Geeint gegen Diktator vorgehen

Die internationale Gemeinschaft muss geschlossen gegen das Gaddafi-Regime vorgehen, meint die liberale Tageszeitung Dagens Nyheter, angefangen mit der notwendigen Einrichtung einer Flugverbotszone: » mehr


De Standaard - Belgien | Donnerstag, 10. März 2011

Libyer müssen sich selbst helfen

Im UN-Sicherheitsrat herrscht Uneinigkeit über eine militärische Intervention in Libyen. Einmischung ist schädlich, meint der Politologe Tom Sauer in der Tageszeitung De Standaard: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Donnerstag, 10. März 2011

Aufständische sind unbekannte Partner

Da sich der Konflikt in Libyen zum Bürgerkrieg ausgewachsen hat, wird eine Intervention des Westens immer schwieriger, meint die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung. Ein Eingreifen auf Seiten der Aufständischen wäre nun die Unterstützung einer Kriegspartei: » mehr


Blog Del alfiler al elefante - Spanien | Donnerstag, 10. März 2011

Krieg gegen Gaddafi ist gerecht

Die internationale Gemeinschaft muss die Aufständischen in Libyen mit allen Kräften unterstützten, fordert Lluís Bassets in seinem Blog Del Alfiler al Elefante und vergleicht den libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi mit dem irakischen Saddam Hussein: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Donnerstag, 10. März 2011

Gewalt gegen Kopten zeigt Demokratiemangel

Bei Ausschreitungen zwischen Muslimen und Christen sind in der Nacht zum Mittwoch in der Kairoer Vorstadt Mokattam elf Menschen getötet worden. Der Konflikt entbrannte wegen der Beziehung zwischen einer Muslima und einem Kopten. Das zeigt nach Ansicht der Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore die Probleme islamischer Gesellschaften, individuelle Rechte anzuerkennen: » mehr


Delfi - Litauen | Sonntag, 6. März 2011

Militärisches Eingreifen bald nötig

Die bisherigen Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime reichen nicht aus, meint das Nachrichtenportal Delfi und erörtert die Frage nach einem Eingreifen der Nato unter bestimmten Voraussetzungen: » mehr


Financial Times Deutschland - Deutschland | Montag, 7. März 2011

Flugverbot bedeutet Krieg

Eine Flugverbotszone über Libyen könnte Luftangriffe auf das Volk und auf Ölterminals verhindern. Doch ein solcher Beschluss würde einen Krieg auslösen, meint die liberale Wirtschaftszeitung Financial Times Deutschland: » mehr


Der Standard - Österreich | Montag, 7. März 2011

Völkerrecht vereitelt Intervention

Die internationale Gemeinschaft kann in Libyen nicht militärisch eingreifen, da sie das Völkerrecht noch immer nicht an solche Situationen angepasst hat, bemängelt die linksliberale Tageszeitung Der Standard: » mehr


El País - Spanien | Montag, 7. März 2011

Nationalrat der Opposition anerkennen

Die Truppen des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi gehen weiter mit aller Gewalt gegen die Aufständischen im Land vor. Die internationale Staatengemeinschaft darf dabei nicht tatenlos zusehen, meint die linksliberale Tageszeitung El País, auch wenn sie nicht militärisch eingreifen kann: » mehr


Delo - Slowenien | Montag, 7. März 2011

Naomi Wolf fordert mehr Beachtung für protestierende Araberinnen

Der Rolle der Frauen bei den Protesbewegungen in der arabischen Welt wurde bislang zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, kritisiert die Autorin und politische Aktivistin Naomi Wolf in einem Gastkommentar für die Tageszeitung Delo: » mehr


Corriere del Ticino - Schweiz | Freitag, 4. März 2011

Ägyptische Revolte hält an

Wegen anhaltender Proteste der Demokratiebewegung hat Ägyptens Premier Ahmed Shafiq am Donnerstag sein Amt niedergelegt. Das ist ein Erfolg für die jugendliche Protestbewegung, die nach Ansicht der liberalen Tageszeitung Corriere del Ticino weiter für ihren Traum einer demokratischen Gesellschaft kämpft: » mehr


Die Presse - Österreich | Freitag, 4. März 2011

USA scheut weiteren Krieg

In der Diskussion um einen internationalen Militäreinsatz in Libyen hat sich US-Verteidigungsminister Robert Gates am Donnerstag zurückhaltend geäußert. Die liberal-konservative Die Presse versteht das: » mehr


Le Monde - Frankreich | Donnerstag, 3. März 2011

Zapatero spielt Vorreiter in Nordafrika

Spaniens Premier Jose Luis Rodriguez Zapatero hat am Mittwoch als erster EU-Regierungschef nach dem Sturz des alten Regimes Tunesien besucht. Die Tageszeitung Le Monde begrüßt diesen Schritt: » mehr


Delo - Slowenien | Donnerstag, 3. März 2011

Gaddafi ist willkommener Feind

Libyens Diktator Muammar al-Gaddafi ist ein willkommener Feind für den Westen, um von den befreundeten Diktatoren abzulenken, meint die Tageszeitung Delo: » mehr


Eesti Päevaleht - Estland | Donnerstag, 3. März 2011

Intervention in Libyen problematisch

Die Gewalt des libyschen Regimes gegen Demonstranten stellt die übrige Welt vor ein Dilemma, meint die Tageszeitung Eesti Päevaleht: » mehr


Svenska Dagbladet - Schweden | Mittwoch, 2. März 2011

Zu viele Diktaturen im UN-Menschenrechtsrat

Der UN-Menschenrechtsrat hat zwar Libyen am Dienstag ausgeschlossen, wird aber immer noch von Diktaturen dominiert, beklagt die konservative Tageszeitung Svenska Dagbladet. Schweden gehört dem Rat zum Glück nicht an: » mehr


Respekt - Tschechien | Dienstag, 1. März 2011

Lösung für Flüchtlinge fraglich

Auf der Sitzung des UN-Menschenrechtsrats am Montag in Genf haben zahlreiche Außenminister über die aus Libyen fliehenden Arbeitsmigranten debattiert, aber noch keine Lösung gefunden, bemerkt die liberale Wochenzeitung Respekt: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Dienstag, 1. März 2011

Flugverbot birgt Gefahren

Die USA und Verbündete in Europa erwägen ein Flugverbot über Libyen, um Luftangriffe des libyschen Militärs gegen das eigene Volk zu verhindern. Dieser Eingriff ginge aber zu weit, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung: » mehr


Le Temps - Schweiz | Dienstag, 1. März 2011

UN-Menschenrechtsrat rückt zusammen

Innerhalb weniger Tage hat der UN-Menschenrechtsrat einstimmig die Gewalttaten des libyschen Machthabers Muammar al-Gadhafi gegen die Bevölkerung verurteilt und die Suspendierung Libyens aus dem Gremium empfohlen. Die neue Einigkeit erfreut die Tageszeitung Le Temps: » mehr


Times of Malta - Malta | Dienstag, 1. März 2011

Malta ist Brücke zwischen den Völkern

Angesichts der aus Libyen fliehenden Ausländer hat Malta schnell und großzügig Hilfe geleistet, meint die liberal-konservative Tageszeitung Times of Malta: » mehr


Helsingin Sanomat - Finnland | Dienstag, 1. März 2011

Militärischer Eingriff nur mit Mandat

Zeitungsberichten zufolge erwägen die USA ein militärisches Eingreifen in Libyen, sollte Staatschef Muammar al-Gaddafi das eigene Volk weiterhin blutig unterdrücken. Noch sind aber nicht alle diplomatischen Möglichkeiten ausgeschöpft, meint die liberale Tageszeitung Helsingin Sanomat: » mehr


Le Monde - Frankreich | Dienstag, 1. März 2011

Abdennour Bidar über die neue Selbstbestimmtheit der Araber

Die Revolutionen in Ägypten und Tunesien haben gezeigt, dass die Menschen mit ihrer bisherigen Ergebenheit in das Schicksal gebrochen haben und die Dinge von nun an selbst in die Hand nehmen, analysiert der Philosoph und Schriftsteller Abdennour Bidar in der linksliberalen Tageszeitung Le Monde: » mehr


Helsingin Sanomat - Finnland | Dienstag, 1. März 2011

Militärischer Eingriff nur mit Mandat

Zeitungsberichten zufolge erwägen die USA ein militärisches Eingreifen in Libyen, sollte Staatschef Muammar al-Gaddafi das eigene Volk weiterhin blutig unterdrücken. Noch sind aber nicht alle diplomatischen Möglichkeiten ausgeschöpft, meint die liberale Tageszeitung Helsingin Sanomat: » mehr


Respekt - Tschechien | Dienstag, 1. März 2011

Lösung für Flüchtlinge fraglich

Auf der Sitzung des UN-Menschenrechtsrats am Montag in Genf haben zahlreiche Außenminister über die aus Libyen fliehenden Arbeitsmigranten debattiert, aber noch keine Lösung gefunden, bemerkt die liberale Wochenzeitung Respekt: » mehr


Público - Spanien | Dienstag, 1. März 2011

Spanien fehlt Geld zum Spritsparen

Wegen der steigenden Erdölpreise will Spaniens Regierung Sprit sparen. Dazu senkt sie die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen vorübergehend von 120 auf 110 Kilometer pro Stunde und macht Zugtickets preiswerter. Die linke Tageszeitung Público geht davon aus, dass die Regierung einen Versorgungsengpass befürchtet: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Dienstag, 1. März 2011

Flugverbot birgt Gefahren

Die USA und Verbündete in Europa erwägen ein Flugverbot über Libyen, um Luftangriffe des libyschen Militärs gegen das eigene Volk zu verhindern. Dieser Eingriff ginge aber zu weit, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung: » mehr


Tabu - Portugal | Montag, 28. Februar 2011

Weibliche Kriegsreporter wichtig

Während der Feiern zur Abdankung von Hosni Mubarak am 11. Februar auf dem Tahrir-Platz in Kairo ist die Korrespondentin des US-Fernsehsenders CBS, Lara Logan, von 200 Menschen geschlagen und sexuell genötigt worden. Doch als Journalistin nicht an diesen Orten zu arbeiten, ist keine Lösung, meint das Magazin Tabu der Wochenzeitung Sol: » mehr


Le Temps - Schweiz | Dienstag, 1. März 2011

UN-Menschenrechtsrat rückt zusammen

Innerhalb weniger Tage hat der UN-Menschenrechtsrat einstimmig die Gewalttaten des libyschen Machthabers Muammar al-Gadhafi gegen die Bevölkerung verurteilt und die Suspendierung Libyens aus dem Gremium empfohlen. Die neue Einigkeit erfreut die Tageszeitung Le Temps: » mehr


De Telegraaf - Niederlande | Dienstag, 1. März 2011

Königin Beatrix soll Besuch in Oman absagen

Auch im Golfstaat Oman sind Unruhen ausgebrochen, sie richten sich gegen das autoritäre Regime von Sultan Quaboos bin Said. Der für nächste Woche geplante Staatsbesuch in Oman von Königin Beatrix, Kronprinz Willem Alexander und dessen Frau Máxima muss deshalb abgesagt werden, meint die Boulevardzeitung De Telegraaf: » mehr


Hospodárske noviny - Slowakei | Montag, 28. Februar 2011

Maßnahmen gegen Libyen lächerlich

Die 15 Mitglieder des Uno-Sicherheitsrates haben am Samstag einstimmig für Sanktionen gegen Libyen gestimmt. Die slowakische Wirtschaftszeitung Hospodárske noviny ist von deren Wirkung jedoch nicht überzeugt: » mehr


Delo - Slowenien | Montag, 28. Februar 2011

Gaddafi verdient Sanktionen

Der UN-Sicherheitsrat hat am Samstag einstimmig Sanktionen gegen Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi und sein Umfeld beschlossen. Grund ist die blutige Niederschlagung der libyschen Proteste. Die Sanktionen sind absolut gerechtfertigt, meint die Tageszeitung Delo, bezweifelt aber, dass die Vereinten Nationen angesichts der zahlreichen Geschäftsverbindungen Libyens mit europäischen Ländern auch auf den Sanktionen beharren werden: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Montag, 28. Februar 2011

Ölindustrie treibt Benzinpreise hoch

Der Benzinpreis in Deutschland ist in den vergangenen Tagen auf über 1,50 Euro pro Liter geklettert. Während die Ölkonzerne die Libyen-Krise dafür verantwortlich machen, ist tatsächlich das Oligopol der Mineralölunternehmen daran Schuld, kritisiert die linksliberale Süddeutsche Zeitung: » mehr


La Stampa - Italien | Montag, 28. Februar 2011

Bill Emmott über den EU-Beitritt nordafrikanischer Länder

Der Umbruch in Arabien ähnelt dem in Osteuropa vor 20 Jahren. Der  frühere Economist-Chefredakteur Bill Emmott meint deshalb in der liberalen Tageszeitung La Stampa, dass einige nordafrikanische Länder in die EU gehören: » mehr


Diário Económico - Portugal | Freitag, 25. Februar 2011

Revolutionen haben ihren Preis

Der Freiheitskampf in den arabischen Ländern erntet in der ganzen Welt Beifall, doch er hat eine unangenehme Nebenwirkung, stellt die Wirtschaftszeitung Diário Económico fest: » mehr


Die Presse - Österreich | Freitag, 25. Februar 2011

Wirtschaft vom Erdöl abkoppeln

Da Libyen weniger oder gar kein Erdöl mehr ausführt, steigen die Preise für Rohöl sowie für Benzin, Diesel und Heizöl. Das ist aber kein Grund zur Panik, findet die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse, sondern zum Umbau der Wirtschaft: » mehr


Evenimentul Zilei - Rumänien | Freitag, 25. Februar 2011

Mircea Cărtărescu vergleicht 1989 mit den Aufständen in Arabien

Zwischen den Revolutionen im früheren Ostblock und den derzeitigen Aufständen in der arabischen Welt gibt es einen großen Unterschied, meint der rumänische Schriftsteller Mircea Cărtărescu in der Tageszeitung Evenimentul Zilei: » mehr


Delo - Slowenien | Freitag, 25. Februar 2011

Russland am längeren Hebel beim Gas

Beim Spitzentreffen der EU-Kommission mit der russischen Regierung am Donnerstag ging es auch um das dritte Energiebinnenmarktpaket, das im März in Kraft tritt. Danach sollen Unternehmen wie der russische Staatskonzern Gazprom in der EU keine Pipelines mehr kontrollieren dürfen, was Russland nicht akzeptiert. Muss es wohl auch nicht, meint die Tageszeitung Delo: » mehr


Les Echos - Frankreich | Freitag, 25. Februar 2011

Erneuerbare Energien fördern

Im Zuge der Unruhen in Libyen sind die Ölpreise an den Rohstoffmärkten innerhalb einer Woche um 20 Prozent gestiegen. Die Wirtschaftszeitung Les Echos hätte es besser gefunden, wenn der Aufschlag auf den Ölpreis in die Förderung erneuerbarer Energien geflossen wären: » mehr


NRC Handelsblad - Niederlande | Donnerstag, 24. Februar 2011

Sanktionen jetzt verhängen

Um Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu stoppen, muss der Westen jetzt Sanktionen gegen Libyen verhängen, meint die liberale Tageszeitung NRC Handelsblad: » mehr


Zeit Online - Deutschland | Donnerstag, 24. Februar 2011

Jörg Faust über den Islam und autokratische Regime

Dass die islamische Kultur autokratische Systeme begünstigt, ist falsch, meint der Politologe Jörg Faust in der liberalen Wochenzeitung Die Zeit vor dem Hintergrund des aktuellen Umbruchs in Arabien: » mehr


Avvenire - Italien | Donnerstag, 24. Februar 2011

EU braucht endlich eine Außenpolitik

Die USA und Europa verurteilen zwar die Gewalt in Libyen, doch scheuen sie noch Sanktionen. Die internationale Gemeinschaft darf aber nicht tatenlos zusehen, warnt die katholische Tageszeitung Avvenire: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Mittwoch, 23. Februar 2011

Sofortiges Eingreifen Europas nötig

Europa muss in Libyen sofort eingreifen, rät die linksliberale Süddeutsche Zeitung und fordert Europa zu zwei konkreten Maßnahmen auf: » mehr


Die Presse - Österreich | Donnerstag, 24. Februar 2011

Probleme mit Migranten selbst verschuldet

Angesichts des Zerfalls der öffentlichen Ordnung in Libyen geht in Europa die Angst vor neuen Flüchtlingsströmen aus Afrika um. Italiens Außenminister Franco Frattini rechnet gar mit 200.000 bis 300.000 zusätzlichen Migranten. Dabei trägt Europa die Mitschuld an diesem Szenario, meint die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse: » mehr


Público - Portugal | Dienstag, 22. Februar 2011

Europa unterstützt immer die Gewinner

Die engsten Freundschaften pflegte Staatschef Muammar al-Gaddafi in den vergangenen Jahren mit EU-Ländern, konstatiert die Tageszeitung Público und ist beschämt über diese Freunde: » mehr


Aftonbladet - Schweden | Mittwoch, 23. Februar 2011

Zurückhaltung ist feige und dumm

Die EU und Schweden unterstützen die Demokratiebewegung im Nahen Osten viel zu wenig, kritisiert die Boulevardzeitung Aftonbladet: » mehr


Trouw - Niederlande | Mittwoch, 23. Februar 2011

Geert Somsen über das Ende des Kampfs der Kulturen

Während die Bürger in der arabischen Welt in Massen für Demokratie und Freiheit auf die Straße gehen, schweigen die Islamkritiker des Westens wie etwa der Rechtspopulist Geert Wilders. Das liegt daran, dass ihr Weltbild zerstört ist, meint der Historiker Geert Somsen in der Tageszeitung Trouw: » mehr


Dnevnik - Bulgarien | Dienstag, 22. Februar 2011

Westen mitschuldig an Blutbad

Die internationale Gemeinschaft trägt Verantwortung für die blutigen Ausschreitungen in Libyen, meint die Tageszeitung Dnevnik. Denn jahrzehntelang hat die Welt einen Tyrannen geduldet, obwohl sie wusste, wozu er fähig ist: » mehr


El País - Spanien | Mittwoch, 23. Februar 2011

Brüssels peinliche Nabelschau

Europa unterstützt nicht die nach Freiheit strebenden Demonstranten in Libyen, sondern ergeht sich in der angstvollen Erörterung möglicher Migrationswellen, kritisiert die linksliberale Tageszeitung El País: » mehr


De Morgen - Belgien | Dienstag, 22. Februar 2011

Libyen tötet mit belgischen Waffen

Nach der massiven Gewaltanwendung des Gaddafi-Regimes gegen die Demonstranten mit vermutlich mehreren Hundert Toten gibt es in Belgien Kritik an den Waffenexporten des Landes an Libyen. Die Tageszeitung De Morgen hält die Waffenfabrikanten und die Politiker für scheinheilig: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Dienstag, 22. Februar 2011

Knappes Öl fördert Innovationen

Der Ölpreis hat durch die Unruhen in Libyen den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich auf rund 107 Dollar pro Fass (159 Liter). Statt Märkte zu regulieren, sollte die Politik sich über den Innovationsimpuls der Ölverknappung freuen, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung. Denn die Märkte "stark zu regulieren oder Termingeschäfte selektiv gleich ganz einzustellen, wie es einige Politiker für Energie- und vor allem auch für Agrarrohstoffe immer wieder fordern, ist ... keine zielführende Lösung, solange die Wetten dem grundlegenden Trend entsprechen. Und der ist bei den meisten Rohstoffen intakt. Die Weltbevölkerung steigt, die Erde ist bereits stark ausgebeutet. Die Nachfrage nach vielen Rohstoffen steigt folglich und das Angebot kann nicht immer mithalten. ... Die Erfahrung zeigt: » mehr


Blog Ivo Indjev - Bulgarien | Dienstag, 22. Februar 2011

Sicherheitsrat schweigt aus Eigeninteresse

Der Uno-Sicherheitsrat will sich am heutigen Dienstag wegen der Ereignisse in Libyen treffen, hinter verschlossenen Türen. Wie es da zugehen wird, malt sich Ivo Indjev in seinem Blog aus: » mehr


Der Standard - Österreich | Dienstag, 22. Februar 2011

Bußgeld für Europas Unfähigkeit

Europa schafft es einfach nicht, in Nordafrika Einfluss zu nehmen oder eine Strategie für die nahe Zukunft zu formulieren, bemängelt die linksliberale Tageszeitung Der Standard: » mehr


De Telegraaf - Niederlande | Montag, 21. Februar 2011

Regime Libyens und Bahrains bestrafen

In Libyen und Bahrain haben die Regime das Feuer auf die Demonstranten eröffnet, wobei in Libyen mehr als 200 Menschen starben, in Bahrain etwa vier. Der Westen darf dazu nicht schweigen, meint die konservative Boulevardzeitung De Telegraaf: » mehr


Avvenire - Italien | Montag, 21. Februar 2011

Jordaniens Weg macht Hoffnung

Erstmals seit Beginn der Proteste in Jordanien hat König Abdullah II. bin al-Hussein in einer Ansprache zu "raschen und wirksamen" politischen Reformen aufgerufen. Er will mehr Mitsprache gewähren sowie Korruption und Vetternwirtschaft bekämpfen. Diese Offenheit kann Schule machen, hofft die katholische Tageszeitung Avvenire: » mehr


Le Monde - Frankreich | Samstag, 19. Februar 2011

Irans Regierung hat Angst

Die Proteste in weiten Teilen der arabischen Welt für bessere Lebensbedingungen und gegen autoritäre Regime machen auch den Führern im Iran Angst, analysiert die linksliberale Tageszeitung Le Monde: » mehr


Pravda - Slowakei | Montag, 21. Februar 2011

Eduard Chmelár über Europas Versagen in Nordafrika

Der Umgang Europas mit der derzeitigen Krise in mehreren nordafrikanischen und arabischen Ländern ist nach Meinung des Historikers und Politologen Eduard Chmelár in der linken Tageszeitung Pravda ein diplomatisches Fiasko: » mehr


Público - Portugal | Samstag, 19. Februar 2011

Unterschiede im arabischen Domino

Auf dem Tahrir-Platz in Kairo sind nach dem Freitagsgebet rund eine Viertelmillion Menschen zu einem "Siegesmarsch" zusammengekommen - genau eine Woche, nachdem die protestierenden Massen in Ägypten Hosni Mubarak zum Rücktritt gezwungen haben. Auch wenn die Zukunft des Landes noch offen ist, hat Ägypten bereits eine Vorbildfunktion, meint die Tageszeitung Público: » mehr


El País - Spanien | Montag, 21. Februar 2011

Marokko als vorbildlicher Reformstaat

Die Protestwelle aus Tunesien und Ägypten hat am Wochenende auch Marokko erreicht. Allerdings waren sowohl die Demonstrationen als auch die Reaktionen der Ordnungskräfte viel gemäßigter. Wenn sich die marokkanische Regierung zu echten Reformen durchringt, könnte sie zum Vorbild für die Regime in der Region werden, meint die linksliberale Tageszeitung El País: » mehr


Blog Linda Curika - Lettland | Freitag, 18. Februar 2011

Demokratie führt nicht sofort zu Wohlstand

Die ägyptischen Bürger können nach dem Sturz des Regimes kaum mit sofortigem Wohlstand rechnen, meint Linda Curika in ihrem Blog bei dem Portal Politika und vergleicht die Situation mit der Lettlands nach der Sowjetherschaft: » mehr


Die Zeit - Deutschland | Freitag, 18. Februar 2011

Jugend fühlt sich betrogen

Der verschwenderische Umgang mit den Rohstofferlösen Libyens hat die Proteste vor allem junger Menschen gegen Staatschef Muammar al-Gaddafi angeheizt, kommentiert die liberale Wochenzeitung Die Zeit: » mehr


Turun Sanomat - Finnland | Freitag, 18. Februar 2011

Umschwung in Nordafrika

Die Entwicklungen in Tunesien und Ägypten haben der libyschen Protestbewegung Hoffnung gegeben, meint die liberale Tageszeitung Turun Sanomat und begrüßt die Unterstützung der Demokratieprozesse durch die EU: » mehr


La Stampa - Italien | Freitag, 18. Februar 2011

Unruhen treffen Europa unvorbereitet

Ein möglicher Sturz des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi könnte einen gigantischen Flüchtlingsstrom zur Folge haben, der Europa unvorbereitet treffen würde, vermutet die liberale Tageszeitung La Stampa: » mehr


Phileleftheros - Zypern | Donnerstag, 17. Februar 2011

Internet ist Werkzeug für Freiheitskampf

Mobiltelefone oder soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter haben bislang bei den politischen Umbrüchen in der arabischen Welt eine wichtige Rolle gespielt. Das Internet ist zwar kein Wundermittel, aber ein gutes Werkzeug für Demokratisierungsprozesse, meint die linksliberale Tageszeitung Phileleftheros: » mehr


Corriere della Sera - Italien | Donnerstag, 17. Februar 2011

Gaddafis Geheimwaffe gegen Aufruhr

Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in der libyschen Stadt Bengasi am Dienstag haben Oppositionelle für den heutigen Donnerstag im ganzen Land zu Protesten gegen die Regierung von Muammar Abu Minyar al-Gaddafi aufgerufen. Libyens Staatschef besitzt jedoch eine mächtige Waffe gegen Unruhen, warnt die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera, nämlich Geld: » mehr


De Groene Amsterdammer - Niederlande | Donnerstag, 17. Februar 2011

Henk A. Hofland warnt vor Untätigkeit gegenüber Arabien

Nach dem Sturz der Präsidenten Tunesiens und Ägyptens gibt es in anderen arabischen Ländern verstärkt Proteste gegen autoritäre Regierungen. Der Westen darf deshalb nicht länger passiv bleiben, warnt der Kolumnist Henk A. Hofland in der linken Wochenzeitung De Groene Amsterdammer: » mehr


Die Presse - Österreich | Mittwoch, 16. Februar 2011

Iran kein Vorbild für Ägypten

Der iranische Präsident Mahmud Achmadinedschad hat den Mut der Demonstranten in Kairo gelobt. Sie seien dem Vorbild der islamischen Revolution im Iran 1979 gefolgt. Doch das gegenwärtige Regime in Teheran steht kaum für Fortschritt, meint die Tageszeitung Die Presse: » mehr


Le Quotidien - Luxemburg | Montag, 14. Februar 2011

Schlimmes Schweigen zu Algerien

Rund 30.000 Polizisten haben am Wochenende in Algeriens Hauptstadt Algier eine Demonstration von rund 2.000 Menschen gegen das Regime von Präsident Abdelaziz Bouteflika unterdrückt. Die Weltgemeinschaft hat tatenlos zugeschaut, prangert die linksliberale Tageszeitung Le Quotidien an: » mehr


Večer - Slowenien | Dienstag, 15. Februar 2011

Arabische Revolution bedroht Ölstaaten

Wenn die arabischen Revolutionen die Erdöl-Staaten des Nahen Ostens erreichen, werden die Erschütterungen in der ganzen Welt zu spüren sein, meint die Tageszeitung Večer: » mehr


Trouw - Niederlande | Montag, 14. Februar 2011

Auf die Armee achtgeben

Nach dem Rücktritt des ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak am Freitag hat die Armee die Zügel in der Hand, schreibt die Tageszeitung Trouw und fordert, dass sie die Macht schnell wieder abgibt: » mehr


Público - Portugal | Samstag, 12. Februar 2011

Glaube an Demokratie und Freiheit

Mit dem Rücktritt des ägyptischen Husni Mubarak am 11. Februar 2011 endete eine Periode, die am 11. September 2001 begann, schreibt die Tageszeitung Público. Der ... » mehr


Libération - Frankreich | Montag, 14. Februar 2011

Algerier kämpfen für Demokratie

Nach dem Sturz der Präsidenten Ägyptens und Tunesiens wollen sich nun auch die Algerier von der Diktatur befreien. Die Versuche des algerischen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika, die Demonstrationen mit großem Polizeiaufgebot zu unterdrücken, werden dem Freiheitswillen der jungen Menschen nicht standhalten können, meint die linksliberale Tageszeitung Libération: » mehr


Der Standard - Österreich | Montag, 14. Februar 2011

Wachstum ist Schlüssel zu Demokratie

Für eine demokratische Zukunft nach dem Sturz von Präsident Hosni Mubarak braucht Ägypten vor allem wirtschaftliches Wachstum, meint die linksliberale Tageszeitung der Standard: » mehr


Die Zeit - Deutschland | Donnerstag, 10. Februar 2011

David Hugendick über Sprachwandel durch Revolution

Der rasante Bedeutungswandel politischer Begriffe, der durch den Sturz des ägyptischen Staatspräsidenten Hosni Mubarak eingesetzt hat, irritiert David Hugendick in der der liberalen Wochenzeitung Die Zeit: » mehr


Hospodářské noviny - Tschechien | Montag, 14. Februar 2011

Vor ungewisser Zukunft

Die Ägypter erwarten in ihrer Euphorie nach dem Abgang von Ägyptens Präsident Hosni Mubarak grundlegende politische und ökonomische Reformen, schreibt die Wirtschaftszeitung Hospodářské noviny, bezweifelt aber, dass es die mit dem starken Einfluss der Armee geben wird: » mehr


El País - Spanien | Freitag, 11. Februar 2011

Aufbruch in Marokko nicht verpassen

In Marokko haben Tausende Menschen für Demokratie und gegen Armut demonstriert. Für den 20. Februar sind landesweite Proteste für demokratische Reformen geplant. Spanien sollte sich von dem Aufbruch nicht überraschen lassen, meint die linksliberale Tageszeitung El País: » mehr


Delo - Slowenien | Freitag, 11. Februar 2011

Ein sehr eleganter Putsch

Ägyptens Staatschef Hosni Mubarak bleibt entgegen den Erwartungen der Regierungsgegner im Amt und will die Macht an Vizepräsident Omar Suleiman übergeben. Dahinter stecken eindeutig die Militärs, meint die Tageszeitung Delo: » mehr


Der Standard - Österreich | Freitag, 11. Februar 2011

Wut der Demonstranten wächst

Der Wille des ägyptischen Präsidenten im Amt zu bleiben, ist eine große Enttäuschung für die Demonstranten am Tahrir-Platz, schreibt die linksliberale Tageszeitung der Standard: » mehr


Berliner Zeitung - Deutschland | Freitag, 11. Februar 2011

Hinhaltetaktik ist brandgefährlich

In seiner jüngsten Rede hat Ägyptens Präsident Mubarak von Harmonie, Dialog und Sicherheit gesprochen, dabei versucht er nur seine Macht zu retten, meint die linksliberale Berliner Zeitung und warnt vor explosiven Folgen: » mehr


The Irish Times - Irland | Freitag, 11. Februar 2011

USA müssen Druck machen

Wenn Ägyptens Präsident Hosni Mubarak nicht zurücktreten will, müssen die USA mehr Druck ausüben, fordert die liberale Tageszeitung The Irish Times: » mehr


Helsingin Sanomat - Finnland | Donnerstag, 10. Februar 2011

Tunesien wandelt sich zu langsam

Tunesien hat seit der Flucht des Präsidenten Zine el Abidine Ben Ali im Januar zahlreiche Reformen durchgeführt. Doch der Machtwechsel ist nicht vollzogen, weil noch immer die alten Kader an den Schaltstellen sitzen, beklagt die liberale Tageszeitung Helsingin Sanomat: » mehr


Der Standard - Österreich | Donnerstag, 10. Februar 2011

Pariser Heuchler schaden EU

Kurz vor den Protesten in Tunesien und Ägypten haben sich Frankreichs Premier François Fillon und Außenministerin Michèle Alliot-Marie von den Machthabern Ägyptens und Tunesiens zu Privatreisen einladen lassen. Dieser Skandal wirft auch ein schlechtes Licht auf die EU, schreibt Paul Lendvai in der linksliberalen Tageszeitung Der Standard: » mehr


Financial Times - Großbritannien | Mittwoch, 9. Februar 2011

Ägyptens Muslimbrüder einbinden

Ägyptens Vizepräsident Omar Suleiman hat diese Woche erstmals Vertreter der verbotenen Muslimbrüder zu Gesprächen über die Zukunft des Landes eingeladen. Mit dieser Öffnung kann dem Extremismus begegnet werden, meint die Tageszeitung Financial Times: » mehr


De Morgen - Belgien | Mittwoch, 9. Februar 2011

Europas historischer Irrtum in Nahost

Frankreichs Premier François Fillon hat zugegeben, auf Kosten von Präsident Hosni Mubarak die Weihnachtsferien in Ägypten verbracht zu haben. Die Affäre ist kein Einzelfall, meint die Tageszeitung De Morgen: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Dienstag, 8. Februar 2011

Türkei ist Vorbild für Arabien

Im Gegensatz zu westlichen Politikern hat der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan von Beginn an die ägyptischen Proteste unterstützt. Seine Partei AKP kann bei der Demokratisierung der arabischen Länder Vorbild sein, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung: » mehr


Le Soir - Belgien | Dienstag, 8. Februar 2011

Französische Außenministerin muss zurücktreten

Frankreichs Opposition fordert den Rücktritt von Außenministerin Michèle Alliot-Marie, weil sie während der Weihnachtsferien die Privatflugzeuge eines Freundes und eines Verwandten des damaligen tunesischen Diktators Zine el Abidine Ben Ali genutzt hat. Die Tageszeitung Le Soir unterstützt die Rücktrittsforderungen: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Montag, 7. Februar 2011

Mubarak setzt auf Kosmetik

Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak hat nach anhaltenden Protesten die Regierung ausgewechselt und Vizepräsident Omar Suleiman beauftragt, Gespräche mit der Opposition zu führen. Mubarak selbst bleibt im Amt. Aber Europa darf sich nicht mit kosmetischen Veränderungen zufrieden geben, warnt die linksliberale Tageszeitung De Volkskrant: » mehr


Berlingske - Dänemark | Freitag, 4. Februar 2011

Israel bangt um Ägyptens Zukunft

Israel ist von der Entwicklung in Ägypten direkter betroffen als andere Länder, weil der ägyptische Diktator Hosni Mubarak ein Garant für den Frieden im Nahen Osten war, stellt die liberal-konservative Tageszeitung Berlingske heraus: » mehr


Delo - Slowenien | Donnerstag, 3. Februar 2011

Ende des friedlichen Wandels

Ägyptens Präsident Hosni Mubarak hat blutige Auseinandersetzungen zwischen Regierungsanhängern und der Opposition initiiert und damit einen friedlichen Wandel verhindert, meint die Tageszeitung Delo: » mehr


Dagens Nyheter - Schweden | Donnerstag, 3. Februar 2011

EU und USA haben versagt

Angesichts der Gewalt auf den Straßen Kairos meint die liberale Tageszeitung Dagens Nyheter, dass die EU und die USA die ägyptische Demokratiebewegung zu wenig unterstützt haben: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Donnerstag, 3. Februar 2011

Mubarak diskreditiert sich selbst

Mit dem Einsatz von Gewalt gegen seine Gegner hat Ägyptens Präsident endgültig seine Legitimität verspielt, kritisiert die linksliberale Süddeutsche Zeitung: » mehr


The Times - Großbritannien | Mittwoch, 2. Februar 2011

Internet-Firmen helfen Ägyptern

Google hat sich mit Twitter verbündet und die Internetsperren in Ägypten umgangen. Dass Firmen Partei ergreifen, ist eine positive Entwicklung, die aber auch Probleme aufzeigt, meint die liberal-konservative Tageszeitung The Times: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Mittwoch, 2. Februar 2011

Jordanien will Dominoeffekt verhindern

Unter dem Druck anhaltender Proteste in Jordanien hat König Abdullah II. bin al-Hussein am Dienstag seinen Ministerpräsidenten Samir Rifai entlassen und Reformen angekündigt. Damit will er eine Revolte wie in Ägypten vermeiden, meint die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: » mehr


De Tijd - Belgien | Mittwoch, 2. Februar 2011

Ägypten am Wendepunkt

Der für September angekündigte Rückzug von Ägyptens Präsident Hosni Mubarak markiert den Beginn einer schwierigen Übergangsphase, meint die Wirtschaftszeitung De Tijd: » mehr


Nasz Dziennik - Polen | Mittwoch, 2. Februar 2011

Kämpfer gegen Islamismus geht

Der angekündigte Rückzug von Hosni Mubarak als ägyptischer Staatspräsident ist gefährlich, weil er ein prowestlicher Politiker ist, der den radikalen Islamisten Paroli geboten hat, kritisiert die nationalkatholische Tageszeitung Nasz Dziennik: » mehr


Der Standard - Österreich | Mittwoch, 2. Februar 2011

Der Anfang vom Ende

Mit dem Verzicht des ägyptische Präsidenten Hosni Mubarak auf eine weitere Präsidentschaftskandidatur beginnt der langsame Rückzug des 82-jährigen, vermutet die linksliberale Tageszeitung Der Standard: » mehr


El País - Spanien | Mittwoch, 2. Februar 2011

EU muss an Demokratisierung festhalten

Nach dem Verzicht Mubaraks, bei den kommenden Wahlen zu kandidieren, steht Ägypten ein großer Wandel bevor, meint die linksliberale Tageszeitung El País und fordert die EU auf, an ihrer Forderung nach einer Demokratisierung des Lands festzuhalten: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Dienstag, 1. Februar 2011

Arabische Unruhen lassen Erdölpreis steigen

Infolge der Unruhen in Ägypten ist der Ölpreis am Montag auf 101,01 Dollar pro Barrel gestiegen. Da keine Schließung des Suez-Kanals droht, ist das ein psychologischer Effekt, meint die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: » mehr


Turun Sanomat - Finnland | Dienstag, 1. Februar 2011

Riskante Hilfe

Die Massenunruhen in Ägypten stellen auch eine Herausforderung für die Europäische Union dar, meint die Tageszeitung Turun Sanomat und fordert Hilfe beim Aufbau eines ägyptischen Rechtsstaats: » mehr


NRC Handelsblad - Niederlande | Dienstag, 1. Februar 2011

Demokratie unterstützen

Die EU hat sich noch nicht auf eine einheitliche Linie zu den Protesten in Ägypten geeinigt. Für die Zurückhaltung gibt es zwar gute Gründe, doch Europa muss den Demokratisierungsprozess unbedingt unterstützen, meint die liberale Tageszeitung NRC Handelsblad: » mehr


Le Monde - Frankreich | Montag, 31. Januar 2011

Jordanien gängelt seine Opposition

Die tunesische Jasmin-Revolution hat auch die Opposition in Jordanien teilweise zu Protesten motiviert. Die Soziologin Pénélope Larzillière beschreibt in der linksliberalen Tageszeitung Le Monde die Schwierigkeiten der oppositioneller Aktivisten in Jordanien: » mehr


Világgazdaság - Ungarn | Dienstag, 1. Februar 2011

Beschleunigter EU-Beitritt der Türkei

Politische Umwälzungen in der arabischen Welt können nach Ansicht der Wirtschaftszeitung Világgazdaság auch Auswirkungen auf die Türkei-Politik der EU haben: » mehr


La Stampa - Italien | Montag, 31. Januar 2011

Mehr auf das Volk hören

US-Präsident Barack Obama hat sich einen "geordneten Übergang" in Kairo gewünscht. Bislang hat er die Bedürfnisse der Bevölkerung jedoch außer Acht gelassen, schreibt die liberale Tageszeitung La Stampa: » mehr


Salzburger Nachrichten - Österreich | Montag, 31. Januar 2011

Obama muss Islamisten aufhalten

Die US-Regierung muss angesichts der kritischen Lage in Ägypten ihren verbliebenen Einfluss nutzen, um die Islamisten in Schach zu halten, meint die christlich-liberale Tageszeitung Salzburger Nachrichten: » mehr


De Standaard - Belgien | Montag, 31. Januar 2011

Säkulare Ägypter nicht im Stich lassen

Europa und die USA reagieren viel zu zurückhaltend auf die Ereignisse in Ägypten, kritisiert die Tageszeitung De Standaard: » mehr


Jyllands-Posten - Dänemark | Freitag, 28. Januar 2011

Echte Chance auf Demokratie

Nach der Jasmin-Revolution in Tunesien, den Aufständen in Ägypten und seit Donnerstag auch im Jemen hat die arabische Welt eine echte Chance auf Demokratisierung, befindet die liberal-konservative Tageszeitung Jyllands-Posten, damit müsse sich auch der Westen anfreunden: » mehr


Eesti Päevaleht - Estland | Freitag, 28. Januar 2011

Unterstützung für Mubarak schadet Westen

Im Umgang mit Ägyptens umstrittenen Herrscher Hosni Mubarak muss der Westen sich unbedingt auf seine freiheitlichen Werte besinnen, meint die Tageszeitung Eesti Päevaleht: » mehr


Diário de Notícias - Portugal | Freitag, 28. Januar 2011

Umsturz als Vorbild

Massenproteste in Tunesien, Ägypten, Jemen - was geschieht gerade in der arabischen Welt, fragt die Tageszeitung Diário de Notícias: » mehr


De Volkskrant - Niederlande | Freitag, 28. Januar 2011

Gefahr durch Islamisten

Die Unruhen in Ägypten zeigen deutliche Parallelen zu denen in Tunesien, doch das Land am Nil weist einige bedrohliche Unterschiede auf, meint die Tageszeitung De Volkskrant: » mehr


Dnevnik - Slowenien | Donnerstag, 27. Januar 2011

Moderne Araber zeigen Gesicht

Nach dem Sturz des tunesischen Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali und den Demonstrationen gegen Ägyptens Präsident Hosni Mubarak werden die Kräfteverhältnisse in der arabischen Welt neu gemischt, meint die Tageszeitung Dnevnik: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Mittwoch, 19. Januar 2011

Internet als Katalysator für Revolutionen

Die wesentlichen Ursachen für einen Volksaufstand wie in Tunesien sind immer noch soziale und politische Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Doch die moderne Kommunikationstechnik und neue Medien spielen eine wichtige Rolle als Katalysator, schreibt die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: » mehr


Le Courrier - Schweiz | Dienstag, 18. Januar 2011

Ziele der Revolution bedroht

Das vom tunesischen Premier Mohamed Ghannouchi gebildete Übergangskabinett wackelt bereits am Tag seiner Vereidigung. Die Unruhe im Land ist so groß, dass die Revolution in Tunesien ihre Ziele nicht erreichen könnte, fürchtet die linke Tageszeitung Le Courrier: » mehr


Mladá fronta Dnes - Tschechien | Mittwoch, 19. Januar 2011

Der Westen spielt falsch

Mit dem Ende des tunesischen Regimes unter Präsident Zine el-Abidine Ben Ali hat einmal mehr die Vertrauenswürdigkeit des Westens gelitten, der Herrschern vom Schlage Ben Alis aus pragmatischen Gründen viel zu oft schmeichelt, kritisiert die liberale Tageszeitung Mladá fronta Dnes: » mehr


La Repubblica - Italien | Mittwoch, 19. Januar 2011

Premier hat sich verschätzt

Die Rechung von Premier Mohamed Ghannouchi, Kabinettsmitglieder aus der Partei des geflohenen Diktators Zine el-Abidine Ben Ali in die Übergangsregierung zu übernehmen, geht nicht auf, schreibt die linksliberale Tageszeitung La Repubblica: » mehr


Sme - Slowakei | Dienstag, 18. Januar 2011

Der Sonderfall Tunesien

Wenige Tage nach dem Sturz des tunesischen Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali hat Regierungschef Mohammed Ghannouchi am Montag eine Übergangsregierung vorgestellt. Dem Kabinett gehören neben Ministern der alten Regierung erstmals auch mehrere Oppositionspolitiker an. Die liberale Tageszeitung Sme ist verhalten optimistisch: » mehr


El País - Spanien | Montag, 17. Januar 2011

Europäer verstehen Dimension nicht

Der Sturz des tunesischen Diktators Zine el-Abidine Ben Ali ist von größter politischer Bedeutung, doch Europa schweigt, kritisiert die linksliberale Tageszeitung El País: » mehr


Der Standard - Österreich | Montag, 17. Januar 2011

Ägypten und Iran werden schwieriger

Die Diktatur des geflohenen tunesischen Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali war leicht zu stürzen, schreibt die linksliberale Tageszeitung Der Standard, im Gegensatz zu denen in Iran und Ägypten: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Montag, 17. Januar 2011

Petrodollars stützen Dominosteine

Der Sturz des tunesischen Machthabers Zine el-Abidine Ben Ali müsste einen Dominoeffekt in der arabischen Welt auslösen, meint die konservative Tageszeitung Lidové noviny, wenn da nicht die Petrodollars wären: » mehr


Público - Portugal | Sonntag, 16. Januar 2011

Neue Diktatoren lauern schon

Tunesien steht am Scheideweg und mit ihm die gesamte arabische Welt, meint die Tageszeitung Público. Doch die Gefahren sind groß: » mehr


Salzburger Nachrichten - Österreich | Freitag, 14. Januar 2011

Europa lernt bittere Lektion in Tunesien

Seit Dezember 2010 halten in Tunesien die blutigen Proteste gegen Präsidenten Zine el Abidine Ben Ali an. Die Unruhen sind auch eine bittere Lektion für Europa, meint die christlich-liberale Tageszeitung Salzburger Nachrichten, weil die EU zu lange nichts gegen den autokratischen Präsidenten unternommen hat: » mehr


taz - Deutschland | Dienstag, 11. Januar 2011

EU darf Regime nicht weiter stützen

Bei den Protesten gegen die tunesische Regierung sind seit vergangener Woche bis zu 30 Menschen umgekommen, auch durch eine Selbstverbrennung. Wenn junge Akademiker sich anzünden, um auf sich aufmerksam zu machen, zeigt das vor allem, dass sie und ihre Wünsche ignoriert werden, meint die linke tageszeitung, auch von der EU: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Dienstag, 11. Januar 2011

Ende der Scheindemokratie naht

Der tunesische Präsident Zine El Abidine Ben Ali versucht die aufgebrachte Bevölkerung zu beruhigen, indem er 300.000 Arbeitsplätze binnen zwei Jahren verspricht. Gleichzeitig bezeichnet er die Demonstranten als "Terroristen". Seine Scheindemokratie gerät ins Wanken, meint die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: » mehr


Les Echos - Frankreich | Dienstag, 11. Januar 2011

Wohlstand ungerecht verteilt

Bei erneuten Ausschreitungen in Tunesien sind am Montag mehr als zehn Menschen ums Leben gekommen, berichten Augenzeugen. Die schreiende soziale Ungerechtigkeit treibt die Demonstranten auf die Straße, meint die Wirtschaftszeitung Les Echos: » mehr


Les Echos - Frankreich | Montag, 10. Januar 2011

Tunesier und Algerier wehren sich gegen Obrigkeit

In Algerien und Tunesien ist es in der vergangenen Woche wiederholt zu Ausschreitungen gekommen zwischen der Polizei und Demonstranten, die gegen gestiegene Lebensmittelpreise und Arbeitslosigkeit protestierten. In Algerien wurden dabei fünf Menschen getötet, die tunesische Regierung meldete 14 Tote. Die Tageszeitung Les Echos macht großen Unmut bei der jungen Bevölkerung aus: » mehr

 

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