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Atomenergie auf dem Prüfstand


Nach der Atomkatastrophe in Fukushima haben Deutschland, Italien und die Schweiz sich von der Kernkraft verabschiedet, andere Länder diskutieren ihren Nutzen. Wird Europa nun sicherer oder nur der Strom teurer?



Financial Times Deutschland - Deutschland | Freitag, 30. März 2012

Atomausstieg als Chance für Stromkonzerne

Nach dem politisch erzwungenen Atomausstieg in Deutschland haben die Stromkonzerne RWE und Eon auch ihre internationalen Pläne für AKW-Neubauten aufgegeben und verkaufen ihre gemeinsame britische ... » mehr


Tageswoche - Schweiz | Donnerstag, 8. März 2012

Schweiz kann auf unsicheres AKW verzichten

Das Schweizer Bundesverwaltungsgericht hat am Mittwoch dem Atomkraftwerk Mühleberg die unbefristete Betriebsbewilligung entzogen. Die Richter begründeten ihre Entscheidung mit der fehlenden Sicherheit der Anlage. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, meint die Wochenzeitung Tages-Woche: » mehr


taz - Deutschland | Mittwoch, 7. März 2012

Braunkohle trotz Emissionshandel zu billig

Die Stromerzeugung aus Braunkohle ist in Deutschland im vergangenen Jahr um fünf Prozent gestiegen. Die Kohle hat damit, laut der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen, neben den erneuerbaren Energien am meisten vom Ausstieg aus der Kernkraft profitiert. Doch der eigentliche Grund für diese Entwicklung ist der lahmende Emissionshandel, kritisiert die linke Tageszeitung taz: » mehr


Turun Sanomat - Finnland | Dienstag, 14. Februar 2012

Russisches Endlager überzeugt nicht

Russland will finnischen Medienberichten zufolge sein erstes Endlager für schwach und mittelradioaktive Abfälle bauen und dort auch geringe Mengen hochradioaktives Plutonium deponieren. Das Endlager soll neben dem Atomkraftwerk Sosnovyi Bor 80 Kilometer westlich von St. Petersburg entstehen. Die finnische Atomaufsicht begrüßt den Entschluss, doch es sind noch viele Fragen ungeklärt, mahnt die liberale Tageszeitung Turun Sanomat: » mehr


Hospodářské noviny - Tschechien | Mittwoch, 8. Februar 2012

Tschechien verabschiedet sich von 18 AKW

Tschechien verzichtet auf den Bau 18 neuer Kernreaktoren bis 2060 und will nur noch das Atomkraftwerk Temelín ausbauen. Das sagte Tschechiens neuer Wirtschaftsminister Martin Kuba am Dienstag auf seiner ersten Pressekonferenz und distanzierte sich damit von entsprechenden Plänen seines Vorgängers Martin Kocourek, der wegen zweifelhafter Finanzgeschäfte zurückgetreten war. Die Wirtschaftszeitung Hospodářské noviny tritt nach: » mehr


Eesti Päevaleht - Estland | Montag, 9. Januar 2012

Deutsche Energiewende Vorbild für Estland

Deutschland hat im vergangenen Jahr den Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen. Nach diesem Vorbild sollte auch Estland seine Energieversorgung neu ausrichten, empfiehlt die Tageszeitung Eesti Päevaleht: » mehr


Le Monde - Frankreich | Donnerstag, 5. Januar 2012

Frankreichs Atomdebatte neu aufrollen

Frankreichs Atomsicherheitsbehörde hat am Mittwoch ihren Abschlussbericht über die französischen Atomkraftwerke vorgelegt und fordert Sanierungsarbeiten im Wert von 10 bis 15 Milliarden Euro. Die Behörde hatte nach der Katastrophe in Fukushima die Kernkraftwerke des Landes überprüft. In diesem Licht muss die Frage nach der Atomkraft in Frankreich neu gestellt werden, meint die linksliberale Tageszeitung Le Monde: » mehr


Blog Del alfiler al elefante - Spanien | Mittwoch, 28. Dezember 2011

2011 übertrifft 1989

So wie man von den Menschen über die Geschichte hinweg nur wenige in Erinnerung behält, so ist es auch bei den Jahren, meint Lluís Bassets in seinem Blog Del Alfiler al Elefante, und findet das Jahr 2011 historischer als den Zusammenfall des Ostblocks: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Donnerstag, 10. November 2011

Atomenergie bremst Klimawandel

Die Internationale Energie-Agentur der OECD hat am Mittwoch in London eine zügige Wende in der Energiepolitik verlangt, damit der Klimawandel nicht außer Kontrolle gerät. Insbesondere kritisierte die Energieagentur den deutschen Atomausstieg. Dem schließt sich die konservative Tageszeitung Lidové noviny an: » mehr


Le Soir - Belgien | Dienstag, 1. November 2011

Atomausstieg in Belgien fauler Kompromiss

Belgien will ab 2015 aus der Atomkraft aussteigen. Darauf einigte sich die künftige Regierungskoalition in Belgien unter dem wallonischen Sozialdemokraten Elio di Rupo am Sonntag bei ihren Verhandlungen und bestätigte damit ein Gesetz von 2003. Dafür wurde es auch Zeit, meint die Tageszeitung Le Soir, ist aber skeptisch, ob der Ausstieg wirklich kommt: » mehr


Les Echos - Frankreich | Mittwoch, 26. Oktober 2011

Frankreich braucht Atomstrom wie Deutschland

Die grüne Präsidentschaftskandidatin Eva Joly hat am Dienstag in einem Interview erklärt, eine Koalition mit den Sozialisten sei nur möglich, wenn sie einem Atomausstieg nach deutschem Vorbild zustimmen. Die Wirtschaftszeitung Les Echos hält einen Ausstieg für unmöglich: » mehr



Hospodářské noviny - Tschechien | Mittwoch, 14. September 2011

Deutscher Atom-Ausstieg Vorbild für Tschechen

Während Deutschland sich von der Atomenergie verabschiedet, plant Tschechien deren Ausbau. Bis 2060 sollen 80 Prozent des tschechischen Stroms aus Atomkraftwerken kommen. Die Wirtschaftszeitung Hospodářské noviny sieht Prag auf dem falschen Weg: » mehr


WOZ - Die Wochenzeitung - Schweiz | Donnerstag, 8. September 2011

Schweiz braucht Atomausstieg

Der Ständerat, die zweite Kammer des Schweizer Parlaments, hat am Montag den vom Nationalrat bereits beschlossenen Atomausstieg abgelehnt. Die linke Wochenzeitung WOZ hofft, dass der Ausstieg trotzdem noch kommt: » mehr


Expansión - Spanien | Dienstag, 13. September 2011

Atom-Unfall in Frankreich nicht missbrauchen

In der südfranzösischen Atomanlage Marcoule ist am Montag ein Ofen zum Einschmelzen schwach radioaktiver Abfälle explodiert, wobei ein Mensch umkam. Obwohl durch den Unfall laut Behörden keine radioaktive Strahlung austrat, werden Kernkraftgegner ihn als billiges Argument für den Ausstieg nutzen, fürchtet die Wirtschaftszeitung Expansión: » mehr


Bild - Deutschland | Donnerstag, 11. August 2011

Deutschland leidet unter Atomausstieg

Deutschlands größter Energiekonzern Eon prüft die Entlassung von bis zu 11.000 Mitarbeitern weltweit. Der deutsche Atomausstieg habe zu Gewinneinbußen geführt, sagte Vorstandschef Johannes Teyssen am Mittwoch, weshalb der Konzern jetzt sparen müsse. Die Boulevardzeitung Bild kritisiert, dass die Regierung den Bürgern die Folgen des abrupten Atomausstiegs nicht klar gemacht hat: » mehr


Blog A Europa desalinhada - Portugal | Donnerstag, 4. August 2011

Fukushima fördert Renaissance der Kohle

Die nukleare Katastrophe in Fukushima hat das Interesse an der Atomkraft in vielen Ländern gedämpft. Da die erneuerbaren Energien den Energiebedarf noch nicht decken können, wenden viele europäische Länder sich wieder stärker der Kohle zu, meint Marco Zatterin im Blog A Europa desalinhada in der Wochenzeitung Expresso: » mehr


The Irish Times - Irland | Donnerstag, 21. Juli 2011

Atomausstieg Japans zu kühn

Der japanische Premier Naoto Kan hat seinem Land den Atomausstieg empfohlen, was angesichts der starken Atomlobby seine Halbwertszeit als Premier verringern dürfte, vermutet die liberale Tageszeitung The Irish Times: » mehr


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Donnerstag, 14. Juli 2011

Japans Premier taktiert bei Atomausstieg

Rund vier Monate nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima hat Japans Premier Naoto Kan einen schrittweisen Atomausstieg in Aussicht gestellt. Das ist in erster Linie politisches Kalkül mit Blick auf die nächsten Wahlen, analysiert die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung: » mehr


e-vestnik - Bulgarien | Sonntag, 26. Juni 2011

Unsinnige Stresstests für abgeschaltete AKW

Bulgariens Premier Bojko Borisov hat Stresstests für zwei Reaktorblöcke des bulgarischen AKW Kosloduj angekündigt, die als Voraussetzung für den EU-Beitritt Bulgariens bereits 2007 abgeschaltet worden sind. Es soll ein verspäteter Sicherheitsbeweis werden. Doch das Verhalten des Premiers ist fahrlässig, empört sich das Onlineportal e-vestnik: » mehr


WOZ - Die Wochenzeitung - Schweiz | Donnerstag, 23. Juni 2011

Sozialdemokrat verrät Anti-Atom-Aktivisten

Der sozialdemokratische Bürgermeister von Bern hat in der Nacht zu Dienstag ein Protest-Zeltlager vor dem Firmensitz des Atomkonzerns BKW räumen lassen. Das ist Verrat, meint die linke Wochenzeitung WOZ: » mehr


El País - Spanien | Mittwoch, 22. Juni 2011

Ulrich Beck über den listigen Atomausstieg Deutschlands

Mit ihrem Atomausstieg sichern die Deutschen sich Vorteile auf dem Weltmarkt für Zukunftstechnologien, erläutert der Soziologe Ulrich Beck in der linksliberalen Tageszeitung El País: » mehr


Lietuvos rytas - Litauen | Montag, 20. Juni 2011

Neues AKW unwichtig für Litauen

Die litauische Regierung hat erneut Verhandlungen mit Investoren begonnen über den Bau eines geplanten Atomkraftwerks. Die Tageszeitung Lietuvos Rytas misstraut dem Großprojekt: » mehr


Berliner Zeitung - Deutschland | Freitag, 17. Juni 2011

Die deutsche Angst hat Gründe

Schuldenkrise in Griechenland, Atomkraft, Ehec - warum haben die Deutschen nur vor allem Angst, fragt der Trendforscher Matthias Horx in der linksliberalen Berliner Zeitung und nennt zwei Gründe: » mehr


Svobodata - Bulgarien | Mittwoch, 15. Juni 2011

AKW russischen Typs gefährdet Bulgarien

Ein aktueller Bericht russischer Wissenschaftler, der zurzeit im russischen Staatsrat diskutiert wird, beschreibt gravierende Mängel beim Erdbebenschutz russischer Atomkraftwerke. Edvin Sugarev findet das besorgniserregend, da Bulgarien auf bestem Weg ist, einen Meiler russischen Typs in einem Erdbebengebiet in der Nähe des Donauorts Belene zu bauen: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Donnerstag, 16. Juni 2011

Karl-Heinz Büschemann über die autoritären Züge der Atomkraft

Italien, Deutschland und die Schweiz haben sich von der Atomkraft abgewendet, in anderen westlichen Ländern wird der Ausstieg diskutiert und der Bau neuer AKW verzögert. In Demokratien und Marktwirtschaften hat die Kernkraft keine Zukunft, schlussfolgert der Kolumnist Karl-Heinz Büschemann in der linksliberalen Süddeutschen Zeitung: » mehr


El País - Spanien | Dienstag, 14. Juni 2011

Schlechter Werbeträger für Atomenergie

Der Volksentscheid gegen drei Projekte, hinter denen Premier Silvio Berlusconi stand, zeigt die enormen Diskrepanzen zwischen ihm und dem Volk, meint die linksliberale Tageszeitung El País: » mehr


La Repubblica - Italien | Freitag, 10. Juni 2011

Vernünftiger Papst verteufelt Atomenergie

Die Italiener stimmen am kommenden Sonntag und Montag in einem Referendum über den von Silvio Berlusconis Regierung geplanten Wiedereinstieg in die Atomenergie ab. Die linksliberale Tageszeitung La Repubblica ist deshalb erfreut, dass sich Papst Benedikt XVI. bei einer Audienz gegen Atomenergie ausgesprochen hat: » mehr


Tages-Anzeiger - Schweiz | Donnerstag, 9. Juni 2011

Schweizer Atomausstieg halbherzig

Der Schweizer Nationalrat hat am Mittwoch dem schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie zugestimmt. Der Beschluss beruht aber nicht auf wirklicher Überzeugung, kritisiert der liberale Tages-Anzeiger: » mehr


Ekonomika - Litauen | Donnerstag, 9. Juni 2011

Litauens Atomprojekt vernünftig angehen

Die litauische Regierung hat angekündigt, erneut nach Investoren für den Bau eines neuen Atomkraftwerks zu suchen. Die Wirtschaftszeitung Ekonomika warnt vor allzu großer Euphorie: » mehr


Le Figaro - Frankreich | Dienstag, 7. Juni 2011

Deutscher Atomausstieg ist falsch

Am Montag hat die deutsche Regierung das Gesetz zum Atomausstieg im Jahr 2022 unterzeichnet. Das wird sich bald als Fehler herausstellen, meint die konservative Tageszeitung Le Figaro: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Mittwoch, 1. Juni 2011

Merkel wird nach Atom-Ausstieg grüner

Die konservativ-liberale Regierung in Deutschland hat sich auf einen Atomausstieg bis 2022 geeinigt. Durch den Beschluss zeichnet sich in Deutschland eine mögliche Koalition von Konservativen und Grünen ab, meint die linksliberale Tageszeitung Népszabadság: » mehr


Svobodata - Bulgarien | Dienstag, 31. Mai 2011

Bulgariens AKW-Pläne nicht zeitgemäß

Während Deutschland und andere europäische Länder aus der Atomkraft aussteigen, will Bulgarien ein Atomkraftwerk russischen Typs in Belene bauen, das es nicht einmal braucht, kritisiert Edvin Sugarev im Meinungsportal Svobodata: » mehr


Blog Géopolitique - Frankreich | Dienstag, 31. Mai 2011

Deutsche Ökos importieren Atomstrom

Der Atomausstieg Deutschlands ist wahlkampfbedingt, scheinheilig und wird Europa schwächen, meint Pierre Rousselin in seinem Blog Géopolitique: » mehr


Aftonbladet - Schweden | Dienstag, 31. Mai 2011

Berlin weist den Weg

Mit dem Atomausstieg übernimmt Deutschland wenigstens in der Energiefrage die Vorreiterposition, die dem Land in Europa zukommt, lobt die linke Boulevardzeitung Aftonbladet: » mehr


De Tijd - Belgien | Dienstag, 31. Mai 2011

Wirtschaft kann von Ausstieg profitieren

Die Entscheidung Deutschlands für den Atomausstieg ist legitim, bedeutet aber auch eine Herausforderung für die Wirtschaft, meint die Wirtschaftszeitung De Tijd: » mehr


Polityka - Polen | Dienstag, 31. Mai 2011

Grüne Energie ersetzt Kernkraft

Der Atomausstieg Deutschlands bis zum Jahr 2022 ist durchaus mutig, aber aufgrund seiner innovativen Wirtschaft machbar, findet die Onlineausgabe des Nachrichtenmagazins Polityka: » mehr


Corriere del Ticino - Schweiz | Donnerstag, 26. Mai 2011

Schweiz verzichtet voreilig auf Atomkraft

Die Schweizer Regierung hat am Mittwoch den schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen. Die fünf bestehenden Atomkraftwerke sollen nach dem Ende ihrer Laufzeit ersatzlos vom Netz genommen werden, das letzte etwa 2034. Eine vorschnelle Entscheidung, kritisiert die liberale Tageszeitung Corriere del Ticinio: » mehr


Mladá fronta Dnes - Tschechien | Donnerstag, 26. Mai 2011

Europa zahlt für Deutschlands Atomausstieg

In Deutschland mehren sich die politischen Anzeichen für einen baldigen Atomausstieg. Doch dieser kommt die Nachbarn teuer zu stehen, klagt die liberale Tageszeitung Mladá fronta dnes: » mehr


Hospodářské noviny - Tschechien | Montag, 23. Mai 2011

Atomausstieg erfordert sinnvolle Alternativen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Wochenende bestätigt, dass Deutschland in zehn Jahren ohne Atomstrom auskommen will. Gleichzeitig ist immer noch unklar, wie die nach dem Unfall in Fukushima angedachten Stresstests für die europäischen AKW aussehen sollen. Die Wirtschaftszeitung Hospodářské noviny hält beides für fragwürdig: » mehr


taz - Deutschland | Mittwoch, 18. Mai 2011

AKW-Stresstest nutzt nur Atomlobby

Keines der 17 deutschen AKW erfüllt laut des Berichts der Reaktorsicherheitskommission (RSK) die höchsten Anforderungen. Der Bericht nutzt nach Ansicht der linken tageszeitung in erster Linie der Atom-Lobby: » mehr


Corriere del Ticino - Schweiz | Freitag, 6. Mai 2011

Schweizer Atomausstieg bringt nichts

die Schweizer Atomaufsichtsbehörde hat am Donnerstag die Ergebnisse seiner AKW-Überprüfungen präsentiert und fordert nun zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. Das ist kein Grund für einen Ausstieg aus der Kernenergie, meint die liberale Tageszeitung Corriere del Ticino, der der Schweiz sowieso nichts brächte: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Dienstag, 26. April 2011

Autos gefährlicher als Atommeiler

Ungeachtet der Katastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren und des jüngsten Atomunfalls in Fukushima warnt die konservative Tagszeitung Lidové noviny vor Hysterie: » mehr


Karjalainen - Finnland | Dienstag, 26. April 2011

Problematische Abhängigkeit von Kernkraft

Zum 25. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl beklagt die liberale Tageszeitung Karjalainen die weiterhin große Abhängigkeit von der Kernkraft und fordert die Entwicklung alternativer Energiequellen: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Mittwoch, 20. April 2011

Italien fehlt Energiepolitik

Italiens Regierung hat am Dienstag entschieden, die Pläne für einen Wiedereinstieg in die Atomenergie vorerst aufzugeben. Ende März war bereits ein Planungsmoratorium verkündet worden. Dem Land fehlt eine klare Energiepolitik, meint die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: » mehr


Libération - Frankreich | Montag, 18. April 2011

Langer Countdown zum Atomausstieg

Am Wochenende hat der Konzernchef des Unglückskernkraftwerks in Fukushima angekündigt, dass es noch drei Monate dauern wird, bis die Kühlung der Reaktoren und des Abklingbeckens in Fukushima sichergestellt sein werden. Die linksliberale Tageszeitung Libération meint, dass es noch lange dauern wird, bis die Welt vollständig auf Kernenergie verzichten kann: » mehr


Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung - Deutschland | Sonntag, 17. April 2011

Energiewende nur langsam

Vergangenen Woche hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer getroffen, um über einen möglichen Atomausstieg in Deutschland zu reden. Die konservative Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vergleicht die Ausstiegsdebatte mit der Diskussion über die von Merkels Vorgänger Gerhard Schröder durchgesetzten Sozialreformen: » mehr


Kansan Uutiset - Finnland | Mittwoch, 13. April 2011

Fukushima so schlimm wie Tschernobyl

Die japanische Atomaufsichtsbehörde hat die Havarie im Atomkraftwerk Fukushima 1 auf die gleiche Stufe wie die Katastrophe in Tschernobyl gesetzt. Und noch immer ist das tatsächliche Ausmaß des Unglücks unklar, beklagt die linke Wochenzeitung Kansan Uutiset in ihrer Internetausgabe: » mehr


Le Quotidien - Luxemburg | Mittwoch, 6. April 2011

Luxemburgs Umweltschützer voll im Trend

Die Atomkatastrophe in Japan hat der Ökologie-Bewegung in Luxemburg neuen Auftrieb verliehen, meint die Tageszeitung Le Quotidien, denn auch die Unternehmen erkennen nun die Vorteile einer nachhaltigen Entwicklung: » mehr


Eesti Päevaleht - Estland | Mittwoch, 6. April 2011

Super-GAU wäre Estlands Tod

Angesichts der Atomkatastrophe in Japan fordert die Tageszeitung Eesti Päevaleht, auf den zur Diskussion stehenden Bau eines Kernkraftwerks in Estland zu verzichten: » mehr


Delo - Slowenien | Mittwoch, 6. April 2011

Benjamin Sovacool über das Ende der Atomkraft nach Fukushima

Die Katastrophe von Japan bietet die Chance, die Welt endgültig von den gefahren der Kernenergie zu überzeugen, meint der Politologe und Autor des Buchs Contesting the Future of Nuclear Power, Benjamin K. Sovacool, in einem Gastkommentar für die Tageszeitung Delo: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Mittwoch, 6. April 2011

Energiewende erfordert politische Phantasie

Laut Bundesnetzagentur müsste Deutschland durch das endgültige Abschalten von sieben Kernkraftwerken Atomstrom aus Nachbarländern wie Frankreich und Tschechien importieren. Die Menge soll der Kapazität von drei Kernkraftwerken entsprechen. Nun muss die Politik der Industrie Innovationsanreize geben, um die Energiewende schnell zu bewältigen, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung: » mehr


De Standaard - Belgien | Dienstag, 5. April 2011

Fernsehen tabuisiert Scherze mit AKW

Mehrere Fernsehsender in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben mit dem Hinweis auf das Reaktorunglück in Japan darauf verzichtet, Folgen der satirischen Zeichentrickserie The Simpsons über eine Nuklearkatastrophe auszustrahlen. Das ist eine falsche Entscheidung, meint der Vorsitzende der flämischen Nationalisten, Bart de Wever, in seiner festen Kolumne in der Tageszeitung De Standaard: » mehr


Vilniaus diena - Litauen | Dienstag, 5. April 2011

Litauer fürchten jetzt doch Atomkraft

In Litauen wächst die Skepsis gegenüber der Kernenergie und die Tageszeitung Vilniaus Diena findet das wenig erstaunlich: » mehr


Financial Times Deutschland - Deutschland | Dienstag, 5. April 2011

Internationale Atomaufsicht stärken

Die Betreiberfirma Tepco des havarierten AKW Fukushima-1 hat rund 10.000 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik geleitet. Da ein Atomunfall immer internationale Auswirkungen hat, muss die Atomaufsichtsbehörde IAEA mehr Kompetenzen erhalten als bisher, fordert die wirtschaftsliberale Financial Times Deutschland, denn "sie darf nur aktiv werden, wenn die Nationalstaaten es ausdrücklich zulassen, zudem sind ihre Sicherheitsvorgaben unverbindlich. Dieser Mangel an Aufsicht steht in keinem Verhältnis zu dem Schaden, den ein Reaktorunfall global anrichten kann - wie die Verseuchung der Umwelt oder die Störung der Weltwirtschaft durch unterbrochene Lieferketten. Die G20-Staaten und die EU sollten deshalb mit gutem Beispiel vorangehen und Sicherheitsvorgaben verbindlich machen. Zudem sollte die IAEO mehr Rechte bekommen: » mehr


Welt am Sonntag - Deutschland | Sonntag, 27. März 2011

Anti-Atom-Protest verbindet Generationen

Mehr als 200.000 Menschen haben am Samstag in Berlin, Hamburg, Köln und München gegen Atomkraft protestiert. Nirgendwo in Europa ist diese Bewegung so stark wie in Deutschland, meint die konservative Welt am Sonntag und zeigt Verständnis für die Motive der Demonstranten: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Donnerstag, 24. März 2011

Der Preis erneuerbarer Energien

Infolge der Atomkatastrophe in Japan hat in verschiedenen europäischen Ländern eine Debatte über die Zukunft der Energieversorgung begonnen. Die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung weist darauf hin, dass auch erneuerbare Energien ihren Preis haben, selbst wenn der nicht immer in Zahlen zu fassen ist: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Mittwoch, 23. März 2011

Rom schiebt Rückkehr zur Atomkraft auf

Italien wird seinen Plan, wieder in die Atomenergie einzusteigen, für ein Jahr aussetzen. Das gab das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung am Dienstag bekannt. Eine Denkpause ist durchaus akzeptabel, birgt in Italien jedoch die Gefahr, dass sie nicht zu einer Entscheidung führt, sondern zu endlosem Aufschieben, beklagt die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: » mehr


The Daily Telegraph - Großbritannien | Mittwoch, 23. März 2011

Panikmache gegen Atomenergie

Als Reaktion auf die Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi hat Deutschland entschieden, sieben alte Reaktoren vorerst abzuschalten, und der Energiebeauftragte der Europäischen Union fordert den Ausstieg aus der Atomenergie. Die konservative Tageszeitung The Daily Telegraph hält das für Panikmache: » mehr


Les Echos - Frankreich | Dienstag, 22. März 2011

Der wahre Preis der Atomenergie

Die Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima I hat weltweit die Frage nach dem Atomausstieg neu aufgeworfen, auch in Frankreich, das rund 70 Prozent seines Stroms aus Kernenergie bezieht. Für die Wirtschaftszeitung Les Echos sollten gegen solche Unfälle Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, deren Kosten den Strompreis allerdings enorm erhöhen: » mehr


Dagens Nyheter - Schweden | Montag, 21. März 2011

Lehren aus Fukushima ziehen

Die Lage im japanischen Kernkraftwerk Fukushima hat sich stabilisiert. Ingenieure konnten bis zum heutigen Montag alle Reaktorblöcke wieder ans Stromnetz anschließen. Auch wenn Kernkraft noch benötigt wird, müssen die Lehren aus Fukushima gezogen werden, fordert die Tageszeitung Dagens Nyheter: » mehr


Lietuvos rytas - Litauen | Montag, 21. März 2011

Auch Litauen braucht eine Atomdebatte

Das Reaktorunglück im japanischen Fukushima hat die Atomdebatte in Europa neu entfacht. Litauen will sein Kernkraftwerk in Ignalina durch ein neues ersetzen und muss deshalb erneut über Atomkraft debattieren, verlangt die Tageszeitung Lietuvos Rytas: » mehr


Der Standard - Österreich | Freitag, 18. März 2011

Volksbegehren zu Atom-Ausstieg unsinnig

Infolge der Atomkatastrophe in Japan wollen die deutschen und österreichischen Sozialdemokraten gemeinsam ein EU-weites Bürgerbegehren zum endgültigen Atomausstieg auf den Weg bringen. Wenn eine Million Bürgerinnen und Bürger aus mindestens sieben Mitgliedstaaten sich dafür aussprechen, muss die EU-Kommission dazu begründet Stellung nehmen. Doch diese Initiative ist sinnlos, meint die linksliberale Tageszeitung Der Standard: » mehr


Finance - Slowenien | Freitag, 18. März 2011

Atom-Strom billiger als grüne Energie

Seit der Atom-Katastrophe in Japan kündigen die Umweltschützer das Ende der Kernenergie an und preisen grüne Energiequellen. Doch erneuerbare Energien allein sind noch nicht die Lösung, findet die Wirtschaftszeitung Finance: » mehr


Kauppalehti - Finnland | Freitag, 18. März 2011

Merkels Anti-Atom-Aktionismus

Als Reaktion auf das Atomunglück in Japan hat Deutschland die Laufzeitverlängerung seiner Atomkraftwerke auf Eis gelegt und beschlossen, die sieben ältesten Meiler zur Sicherheitsüberprüfung vorübergehend vom Netz zu nehmen. Für die Wirtschaftszeitung Kauppalehti ist das lediglich Aktionismus vor den Landtagswahlen: » mehr


Sega - Bulgarien | Mittwoch, 16. März 2011

EU-Stresstests für AKW sind Heuchelei

Als Reaktion auf die Atomkatastrophe in Japan hat EU-Energiekommissar Günther Oettinger am Dienstag Stresstests für alle Kernkraftwerke in Europa angekündigt. Das ist pure Heuchelei, kritisiert die Tageszeitung Sega: » mehr


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Mittwoch, 16. März 2011

Neues Energie-Zeitalter bricht an

Mit der Ankündigung, sieben Atommeiler vom Netz zu nehmen und die Sicherheit aller Kernkraftwerke zu überprüfen, hat die bisher atomfreundliche deutsche Regierung die Energiewende eingeleitet, kommentiert die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung: » mehr


Tages-Anzeiger - Schweiz | Mittwoch, 16. März 2011

Auf Anti-Atom-Zug aufspringen

Wenn sich Deutschland von der Atomenergie abwendet, werden auch andere europäische Länder mitziehen, ist der linksliberale Tages-Anzeiger überzeugt: » mehr


Delo - Slowenien | Mittwoch, 16. März 2011

Berlins erstaunliche Kehrtwende

Der Entschluss der deutschen Regierung, sieben alte Kernkraftwerke vorübergehend vom Netz zu nehmen, kam extrem schnell, wundert sich die Tageszeitung Delo: » mehr


La Repubblica - Italien | Mittwoch, 16. März 2011

Angst ist ein guter Ratgeber

Die vorübergehende Stilllegung von sieben Atomkraftwerken ist eine Sicherheitsmaßnahme, die Deutschland aus berechtigter Angst ergreift, findet die linksliberale Tageszeitung La Repubblica: » mehr


Rzeczpospolita - Polen | Mittwoch, 16. März 2011

Politisches Machtgefüge im Umbruch

Die Ankündigung der deutschen Regierung, sieben Atomkraftwerke vorübergehend abzuschalten, wird sich auf die politischen Kräfteverhältnisse in Deutschland auswirken, meint die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: » mehr


De Standaard - Belgien | Dienstag, 15. März 2011

Atommüll ist das größte Risiko

Die Katastrophe in Japan hat weltweit die Debatte um die Kernenergie angefacht. Dabei darf es aber nicht nur um die Sicherheit der Kraftwerke gehen, warnt die Tageszeitung De Standaard: » mehr


Hospodářské noviny - Tschechien | Dienstag, 15. März 2011

Kettenreaktion der Angst

Wegen der atomaren Katastrophe in Japan beginnen weltweit Politiker auf die Angst der Menschen vor der Kerntechnik zu reagieren, konstatiert die Wirtschaftszeitung Hospodářské noviny: » mehr


Berliner Zeitung - Deutschland | Dienstag, 15. März 2011

Atomausstieg jetzt

Angesichts der Atomkatastrophe in Japan hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel die bereits beschlossene Laufzeitverlängerung der deutschen Atommeiler erst einmal für drei Monate ausgesetzt. Doch es ist nun endgültig an der Zeit, den Atomausstieg umzusetzen, meint die linksliberale Berliner Zeitung: » mehr


La Repubblica - Italien | Dienstag, 15. März 2011

Rom handelt unverantwortlich

Das deutsche Moratorium für die Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken sollte sich Italien zum Vorbild nehmen, empfiehlt die linksliberale Tageszeitung La Repubblica, doch die italienische Atomdebatte geht in die völlig falsche Richtung: » mehr


Õhtuleht - Estland | Montag, 14. März 2011

Restrisiko bleibt

In Estland wird seit längerem der Bau eines Atomkraftwerks erwogen. Durch das Unglück im japanischen Fukushima müssen diese Pläne überdacht werden, da immer ein Restrisiko bleibt, meint die Boulevardzeitung Õhtuleht: » mehr


Welt am Sonntag - Deutschland | Sonntag, 13. März 2011

Atomkraft muss auf den Prüfstand

Angesichts der nuklearen Katastrophe in Japan muss die Frage nach der Sicherheit von Atomkraft auch in Deutschland neu diskutiert werden, meint die konservative Welt am Sonntag: » mehr


The Observer - Großbritannien | Montag, 14. März 2011

Atom-Ausstieg vermeiden

Die drohende Kernschmelze im japanischen Atomkraftwerk Fukushima wird das Vertrauen in die Kernenergie endgültig erschüttern, prophezeit die Sonntagszeitung The Observer, warnt aber vor einem Atom-Ausstieg Großbritanniens: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Montag, 14. März 2011

AKW-Renaissance in Frage gestellt

Die Atomkatastrophe stellt die zukünftige Nutzung von Kernenergie grundsätzlich in Frage, schreibt die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: » mehr


Hospodářské noviny - Tschechien | Montag, 14. März 2011

Kernenergie ist unverzichtbar

Es wäre ein Fehler, unter dem Eindruck der Atomkatastrophe in Japan, die friedliche Nutzung von Kernenergie kategorisch auszuschließen, meint die Wirtschaftszeitung Hospodářské noviny: » mehr


Salzburger Nachrichten - Österreich | Mittwoch, 9. März 2011

Euratom-Gegner haben Recht

In Österreich ist das Volksbegehren "Raus aus Euratom", mit dem Ziel aus der Europäischen Atomgemeinschaft auszusteigen, gescheitert. Gerade jetzt ist es wichtig, über die Zukunft der europäischen Energieversorgung zu diskutieren, meint die christlich-liberale Tageszeitung Salzburger Nachrichten: » mehr


Berlingske - Dänemark | Freitag, 25. Februar 2011

Dänemark übergeht Atomkraft

Dänemarks konservative Regierung hat am Donnerstag die neue Energiestrategie vorgelegt. Bis zum Jahr 2050 soll das Land nicht mehr von fossilen Energieträgern abhängig sein und zugleich die die Umweltbelastung stark senken. Die liberal-konservative Tageszeitung Berlingske kritisiert das Konzept: » mehr


Expansión - Spanien | Donnerstag, 17. Februar 2011

Zapatero erkennt Vorteile der Atomkraft

Die Laufzeiten von Kernkraftwerken in Spanien können nun leichter verlängert werden. Die sozialistische Regierung hat entgegen ihrer bisherigen Politik einer entsprechenden Gesetzesänderung zugestimmt. Die Wirtschaftszeitung Expansión freut sich über den Sinneswandel: » mehr


 

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