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Widerstand gegen Ungarns Regierung


Die rechtskonservative Regierung Ungarns steht massiv unter Druck: Demonstranten werfen ihr die Verletzung demokratischer Prinzipien und eine unfähige Wirtschaftspolitik vor, die EU-Kommission hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen sie eingeleitet. Premier Orbán gibt nur scheinbar nach.



Sme - Slowakei | Montag, 11. März 2013

Verfassungsänderung soll Orbáns Macht sichern

Ungarns rechtskonservativer Premier Viktor Orbán stellt am heutigen Montag im Parlament eine Verfassungsänderung zur Abstimmung, die dem Verfassungsgericht Befugnisse nimmt. Der Vorstoß dient nur Orbáns Machterhalt, kommentiert die liberale Tageszeitung Sme: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Mittwoch, 2. Januar 2013

Ungarns Opposition muss Rechtsstaat retten

In Ungarn verhandeln die beiden wichtigsten Kräfte der linksliberalen Opposition, die Sozialisten und die von Ex-Premier Gordon Bajnai mitbegründete Wählerbewegung "Gemeinsam für 2014" seit Mittwoch über eine Wahlallianz. Die linksliberale Tageszeitung Népszabadság begrüßt dies und sieht die Wiederherstellung des Rechtsstaats als wichtigstes Ziel des Bündnisses: » mehr


Népszava - Ungarn | Donnerstag, 20. Dezember 2012

Ungarns Regierung buhlt um Rechtsextreme

In Ungarn organisiert sich eine breite linksliberale Wahlallianz, die der rechtskonservativen Regierungspartei Fidesz bei der Parlamentswahl 2014 den Rang ablaufen will. Der Publizist Tamás Beck befürchtet in der linken Tageszeitung Népszava, dass die Fidesz vor allem um die Wähler der rechtsradikalen Parlamentspartei Jobbik buhlen wird: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Donnerstag, 20. Dezember 2012

So feige wie Orbán ist auch die Gesellschaft

Der rechtskonservative ungarische Regierungschef Viktor Orbán ist feige und traut sich zum Beispiel nicht, kritischen Medien Interviews zu geben - zu diesem Schluss kommt die regierungskritische Tageszeitung Népszabadság. Feige sei allerdings auch die ungarische Gesellschaft, die Orbán gewähren ließ, als dieser seine Macht skrupellos ausbaute: » mehr


Népszava - Ungarn | Montag, 17. Dezember 2012

Orbán mischt in Ungarns Nationaltheater mit

Mitte 2013 wird der bisherige Direktor des ungarischen Nationaltheaters, Róbert Alföldi, vom regierungsnahen Direktor Attila Vidnyánszky abgelöst. Die linke Tageszeitung Népszava prangert an, dass die Vergabe von der rechtskonservativen Regierung von Viktor Orbán beeinflusst wurde: » mehr


Heti Világgazdaság - Ungarn | Montag, 3. Dezember 2012

Ungarns einzige Hoffnung ist der Weltuntergang

Besonders im Internet spekulieren viele über den angeblichen Weltuntergang am 21. Dezember 2012, basierend auf der Idee, dass an diesem Tag der Maya-Kalender endet. Der ungarischen Politik käme der Untergang ganz gelegen, findet der Publizist Miklós Stemler in der Online-Ausgabe der linksliberalen Wochenzeitung Heti Világgazdaság: » mehr


Heti Világgazdaság - Ungarn | Montag, 19. November 2012

Fidesz ändert Wahlrecht zu ihren Gunsten

Mehrere tausend Menschen haben am Montag in Budapest mit einer Menschenkette rund um das Parlament gegen das neue ungarische Wahlgesetz protestiert. Der Publizist László Seres vertritt in der Online-Ausgabe der linksliberalen Wochenzeitung Heti Világgazdaság die Ansicht, dass die Wahlrechtsreform die Regierungspartei Fidesz begünstigt und von freien Wahlen nicht mehr gesprochen werden kann: » mehr


Heti Válasz - Ungarn | Mittwoch, 24. Oktober 2012

Bajnai könnte wieder Ungarns Premier werden

Ungarns Ex-Premier Gordon Bajnai (2009-2010) ist am Dienstag nach mehr als zwei Jahren in die Politik zurückgekehrt. Er will sich an einer Allianz gegen die rechtskonservative Regierung von Viktor Orbán beteiligen. In den Augen der konservativen Wochenzeitung Heti Válasz hat Bajnai durchaus Chancen, noch einmal Regierungschef zu werden, sofern er das große Lager der unentschiedenen Wähler anspricht: » mehr


Tages-Anzeiger - Schweiz | Mittwoch, 17. Oktober 2012

Bernhard Odehnal über die Renaissance der osteuropäischen Kommunisten

In zwei tschechischen Regionen ist die kommunistische Partei bei den Regionalwahlen am Samstag stärkste Kraft geworden und hat damit erstmals seit der Wende die Chance, wieder an die Macht zu kommen. Auch in anderen Ländern Osteuropas sind die Kommunisten wieder da, schreibt Journalist Bernhard Odehnal im Tages-Anzeiger: » mehr


Népszava - Ungarn | Donnerstag, 27. September 2012

Orbán kontrolliert nun auch die Notenbank

Der ungarische Notenbankrat hat am Dienstag den Leitzins um 25 Basispunkte gesenkt. Notenbankchef András Simor und seine zwei Stellvertreter haben dagegen votiert, wurden jedoch von den vier Personen überstimmt, die der rechtskonservative Premier Viktor Orbán in das Gremium entsandt hatte. In den Augen der regierungskritischen linken Tageszeitung Népszava hat Orbán nun auch die Notenbank unter seine Kontrolle gebracht: » mehr


Heti Világgazdaság - Ungarn | Donnerstag, 13. September 2012

Zwang zu Wählerregistrierung undemokratisch

Ungarns nationalkonservative Regierung von Viktor Orbán plant, eine verpflichtende Wählerregistrierung einzuführen. Wähler, die sich nicht bis spätestens 15 Tage vor einer Wahl registrieren, dürfen nicht am jeweiligen Urnengang teilnehmen. Die Opposition sieht darin eine Beschneidung der Demokratie, Ex-Premier Ferenc Gyurcsány ist am Montag aus Protest in einen Hungerstreik getreten. Der Politologe Róbert László meint in der linksliberalen Wochenzeitung Heti Világgazdaság, dass die Regierung darauf sinnt, unentschiedene Wähler loszuwerden: » mehr


Blog Törökgáborelemez - Ungarn | Donnerstag, 17. Mai 2012

Orbán lässt Opposition ausbluten

Die rechtskonservative Regierung von Viktor Orbán plant, die staatliche Finanzierung der Parteien für die restlichen zwei Jahre der laufenden Legislaturperiode zu stoppen. Der Politologe Gábor Török hält diesen Plan in seinem Blog Törökgáborelemez für antidemokratisch: » mehr


Élet és Irodalom - Ungarn | Montag, 14. Mai 2012

Attila Ágh über die bolschewistische Regierung Orbán

Die rechtskonservative Regierung von Viktor Orbán hat die Hälfte der Legislaturperiode hinter sich gebracht. Der Politologe Attila Ágh zieht in der linksliberalen Wochenzeitung Élet és Irodalom eine Zwischenbilanz und vergleicht die Regierung Orbán mit den bolschewistischen Parteien vor der Wende: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Mittwoch, 25. April 2012

Orbán stopft Haushaltsloch mit neuen Steuern

Ungarns rechtskonservative Regierung hat am Montag ihre Pläne vorgestellt, um das Budgetdefizit des Landes unter den von der EU vorgeschriebenen drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu halten. Die Regierung hat die Steuerschraube massiv angezogen, meint die linksliberale Tageszeitung Népszabadság: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Dienstag, 3. April 2012

Rücktritt lenkt von Problemen ab

Der Rücktritt Pál Schmitts vom Amt des Präsidenten kommt Ungarns Premier Viktor Orbán sehr gelegen, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Dienstag, 3. April 2012

Präsident von Orbáns Gnaden

Eine Universitätskommission stellte in der vergangenen Woche fest, dass Pál Schmitt seine gesamte Dissertation aus dem Jahr 1992 von anderen Autoren abgekupfert hatte. Daraufhin wurde ihm der Doktortitel aberkannt. Nach Ansicht der linksliberalen Tageszeitung Népszabadság war Schmitt für das Präsidentenamt völlig ungeeignet: » mehr


Rzeczpospolita - Polen | Dienstag, 3. April 2012

Demokratische Spielregeln gelten doch

Der Rücktritt des ungarischen Staatsoberhauptes Pal Schmitt zeigt, dass in Ungarn entgegen der Vorwürfe der linken Presse doch demokratische Spielregeln gelten, meint die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: » mehr


Népszava - Ungarn | Freitag, 30. März 2012

Schmitts Doktor-Betrug ist symbolisch

Dem ungarischen Staatsoberhaupt Pál Schmitt ist am Donnerstag vom Senat der Budapester Semmelweis Universität wegen Plagiatsvorwürfen der Doktortitel aberkannt worden. Die linke Tageszeitung Népszava kritisiert Schmitt als Symbolfigur für das Funktionieren der rechtskonservativen Regierung unter Viktor Orbán: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Dienstag, 20. März 2012

Orbán konterkariert eigene Politik

Die rechtskonservative Regierung von Viktor Orbán hat in Ungarn eine Eigenbeteiligung bei staatlichen Krippen eingeführt, die seit Januar gilt. Damit widerspricht die Regierungspartei Fidesz ihren eigenen Forderungen, gibt die linksliberale Tageszeitung Népszabadság zu Bedenken: » mehr


Magyar Nemzet - Ungarn | Freitag, 16. März 2012

Ode an Ungarns Kommunismus

Französische Intellektuelle haben in der linksliberalen Tageszeitung Libération dazu aufgerufen, an der oppositionellen Kundgebung am ungarischen Nationalfeiertag teilzunehmen. Das erinnert Csaba Lukács in der konservativen Tageszeitung Magyar Nemzet an frühere Lobpreisungen des Kommunismus durch westliche Intellektuelle: » mehr


La Repubblica - Italien | Freitag, 16. März 2012

EU hilft Premier unfreiwillig

Mit seinem populistischen Tiraden gegen die EU am ungarischen Nationalfeiertag hat Ungarns Premier Orbán einen großen Sieg eingefahren, bedauert die linksliberale Tageszeitung La Repubblica: » mehr


Tages-Anzeiger - Schweiz | Freitag, 16. März 2012

Bürger büßen für Orbáns Selbstüberschätzung

Der Budapester Kossuth-Platz, auf dem sich die regierungsfreundlichen Demonstranten drängten, versinnbildlicht die rückwärtsgewandte Politik Orbáns, meint der liberale Tages-Anzeiger: » mehr


Magyar Nemzet - Ungarn | Freitag, 24. Februar 2012

EU stigmatisiert tausendjähriges Ungarn

Nachdem die EU drei Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn eingeleitet hat, das Europäischen Parlament eine Resolution gegen das Land angenommen hat und Brüssel nun das Budgetdefizit sanktionieren will, macht die rechtskonservative Tageszeitung Magyar Nemzet das zentrale Problem der EU aus: » mehr


Népszava - Ungarn | Montag, 20. Februar 2012

Der ungarische Film leidet unter Orbán

Der ungarische Film Nur der Wind von Benedek Fliegauf hat am Samstag den Silbernen Bären der Berlinale gewonnen. Doch dem ungarische Film geht es schlecht unter der Politik der rechtskonservativen Regierung von Viktor Orbán, meint die linke Tageszeitung Népszava: » mehr


Magyar Narancs - Ungarn | Freitag, 17. Februar 2012

Ungarn müssen Orbán selbst besiegen

Nach den Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission hat am Donnerstag nun auch das Europäische Parlament eine Resolution gegen Ungarn angenommen. Letztlich liegt es jedoch an den ungarischen Wählern, Regierungschef Viktor Orbán in die Schranken zu verweisen, meint die linksliberale Wochenzeitung Magyar Narancs: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Mittwoch, 8. Februar 2012

Ungarn auf Schmusekurs mit Deutschland

Die rechtskonservative Regierung von Viktor Orbán hat in den vergangenen Tagen gegenüber Deutschland eine Charme-Offensive gestartet. Die neuen Töne inklusive Selbstkritik sind aber nicht der Einsicht geschuldet, sondern dem Geldmangel, meint die linksliberale Tageszeitung Népszabadság: » mehr


Magyar Hírlap - Ungarn | Montag, 23. Januar 2012

Ungarn stehen hinter Viktor Orbán

Mindestens 100.000 Regierungsbefürworter haben am Samstag in Budapest an einem sogenannten "Friedensmarsch" teilgenommen, der sich vor allem gegen die Kritik der EU an Ungarns Innenpolitik richtete. In den Augen der rechtskonservativen Tageszeitung Magyar Hírlap, die zu den Initiatoren gehörte, war es eine deutliche Solidaritätsbekundung für die Regierung von Viktor Orbán: » mehr


Világgazdaság - Ungarn | Donnerstag, 19. Januar 2012

Orbán ohne Flat Tax vor politischem Aus

Ungarn soll seine 2011 eingeführte Einheits-Einkommenssteuer in Höhe von 16 Prozent abschaffen. Dazu drängt die EU-Kommission laut Medienberichten Premier Viktor Orbán. Die seit Anfang des Jahres auch in der neuen Verfassung festgeschriebene und dadurch nur per Zweidrittelmehrheit aufzuhebende Flat Tax ist ein Machtpfeiler von Orbán, analysiert die Wirtschaftszeitung Világgazdaság: » mehr


taz - Deutschland | Donnerstag, 19. Januar 2012

Orbán fühlt sich als Sieger über EU

Ungarns Premier Viktor Orbán hat am Mittwoch vor dem Europaparlament in Straßburg gesagt, dass die von der EU beanstandeten Gesetze "schnell und einfach" korrigiert werden können. Die linke Tageszeitung taz bleibt skeptisch: » mehr


Magyar Nemzet - Ungarn | Mittwoch, 18. Januar 2012

Brüssels Belehrungen stärken Rechtsradikale

Die drei Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn stärken vor allem die radikale Rechte, kritisiert die rechtskonservative Tageszeitung Magyar Nemzet: » mehr


La Repubblica - Italien | Mittwoch, 18. Januar 2012

Europa ist sich mal einig

Mit den drei Verfahren bemängelt Brüssel die Herabsetzung des Rentenalters von Richtern, das neue Notenbankgesetz sowie die fehlende Unabhängigkeit des Datenschutzbeauftragten. Ungarn bekommt nun einen Monat Zeit, um die Gesetze zu korrigieren. Wenigstens einmal ist sich die EU einig, freut sich die linksliberale Tageszeitung La Repubblica: » mehr


Die Presse - Österreich | Mittwoch, 18. Januar 2012

Orbáns Nationalismus ist keine Lösung

Ungarns Premier Viktor Orbán ist bereit, der EU-Kommission im Streit um die von Brüssel angestrengten Vertragsverletzungsverfahren entgegenzukommen. Etwas anderes bleibt ihm auch gar nicht übrig, meint die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse: » mehr


El País - Spanien | Mittwoch, 18. Januar 2012

Ungarn das Stimmrecht entziehen

Es reicht bei weitem nicht aus, dass die EU ein paar Verfahren gegen Ungarn eingeleitet hat, meint die linksliberale Tageszeitung El País und fordert, dem Land die Stimme im EU-Ministerrat zu entziehen: » mehr


Elsevier - Niederlande | Samstag, 14. Januar 2012

Ungarn ist demokratisch genug

Die EU-Kommission erwägt, am Dienstag mehrere Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn einzuleiten wegen Verstößen gegen das EU-Recht. Das geht zu weit, meint das rechtskonservative Wochenmagazin Elsevier, denn die Ungarn können die Regierung Orbán selbst abschütteln: » mehr


Corriere della Sera - Italien | Sonntag, 15. Januar 2012

Bernard-Henri Lévy erwartet harte EU-Strafe für Ungarn

Die EU-Kommission will am Dienstag darüber entscheiden, ob sie gegen Ungarn ein Verfahren wegen Verletzung der europäischen Verträge einleitet. Brüssel soll entschlossen handeln, damit Ungarns Verirrungen nicht Schule machen, fordert der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy in der liberal-konservativen Tageszeitung Corriere della Sera: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Donnerstag, 12. Januar 2012

Orbán ist in Europa zum Paria geworden

Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán hat am Donnerstag eine Begründung der EU-Kommission verlangt für ihr Vorhaben, am 17. Januar über drei Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn zu entscheiden. Jetzt steht Orbán endgültig im Abseits, analysiert die regierungskritische linksliberale Tageszeitung Népszabadság: » mehr


Blog Haza és Haladás - Ungarn | Montag, 9. Januar 2012

Gordon Bajnai über das totale Versagen der Regierung Orbán

Ungarns rechtskonservative Regierung will nicht nur ihre Macht zementieren, sondern macht zugleich schlechte Politik, meint der frühere parteilose Premier Gordon Bajnai im Blog Haza és Haladás der Stiftung Heimat und Fortschritt, die er vor rund einem Jahr mitbegründet hatte: » mehr


Der Standard - Österreich | Mittwoch, 11. Januar 2012

EU-Hilfe für Ungarn an Bedingungen knüpfen

Die EU-Kommission berät am heutigen Mittwoch in Kopenhagen über Finanzhilfen für Ungarn. Die EU sollte dem hochverschuldeten Land aber nur helfen, wenn der rechtskonservative Premier Viktor Orbán seine demokratiefeindlichen neuen Gesetze zurücknimmt, fordert die linksliberale Tageszeitung Der Standard: » mehr


Magyar Nemzet - Ungarn | Samstag, 7. Januar 2012

Ungarn im Kreuzfeuer ausländischer Medien

Internationale Medien haben in der vergangenen Woche heftige Kritik an Ungarns neuer Verfassung und dem rechtskonservativen Premier Viktor Orbán geübt. Ihre mutmaßlichen Informanten nimmt die rechtskonservative Tageszeitung Magyar Nemzet ins Visier: » mehr


Top-Thema vom Freitag, 6. Januar 2012

Ungarn droht Staatspleite

Infolge des Streits um die Unabhängigkeit der ungarischen Notenbank ist der Forint am Donnerstag auf ein Rekordtief gefallen, und die Zinsaufschläge für Staatsanleihen erreichten Höchststände. ... » mehr


168 óra - Ungarn | Freitag, 6. Januar 2012

Nur Orbáns Rücktritt hilft Ungarn

Um den wirtschaftlichen Kollaps Ungarns zu verhindern, muss Regierungschef Viktor Orbán schnellstmöglich abtreten, meint die linksliberale Wochenzeitung 168 óra: » mehr


Financial Times Deutschland - Deutschland | Freitag, 6. Januar 2012

Geld als Druckmittel einsetzen

EU und IWF sollten dem hochverschuldeten Ungarn nur dann das nötige Geld geben, wenn die Regierung Orbán ihre umstrittenen Staatsreformen revidiert, fordert die wirtschaftsliberale Financial Times Deutschland: » mehr


Il Sole 24 Ore - Italien | Freitag, 6. Januar 2012

EU und IWF müssen hart bleiben

Die Zinsaufschläge für ungarische Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit sind am Donnerstag auf über 10 Prozent gestiegen. Für Ungarn wird die Lage brenzlig, aber EU und IWF dürfen sich von Ungarns Premier Viktor Orbán nicht an der Nase herumführen lassen, fordert die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: » mehr


Gazeta Wyborcza - Polen | Freitag, 6. Januar 2012

Nur Experten-Regierung kann Land retten

Nur der Rücktritt der Regierung von Premier Viktor Orbán kann Ungarn vor dem Bankrott retten, meint die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza: » mehr



Magyar Nemzet - Ungarn | Donnerstag, 5. Januar 2012

Ungarn muss Fehler einsehen

Angesichts der internationalen Kritik an der ungarischen Innenpolitik, warnt die konservative Tageszeitung Magyar Nemzet die Regierung davor, sich in Verschwörungstheorien zu ergehen: » mehr


The Times - Großbritannien | Montag, 2. Januar 2012

Ungarns neue Verfassung verletzt EU-Werte

In Ungarn ist zu Jahresbeginn die international umstrittene neue Verfassung in Kraft getreten. Weil die Verfassung die Unabhängigkeit der Justiz bedroht, sollte die EU keinen Cent mehr an Budapest zahlen, fordert die liberal-konservative Tageszeitung The Times: » mehr


Élet és Irodalom - Ungarn | Mittwoch, 28. Dezember 2011

Ungarn fehlt demokratische Tradition

In Ungarn ist der Versuch einer dritten Modernisierung gescheitert, meint der Schriftsteller Péter Nádas in der linksliberalen Wochenzeitung Élet és Irodalom mit Blick auf die Politik von Premier Viktor Orbán im Jahr 2011: » mehr


Magyar Nemzet - Ungarn | Freitag, 23. Dezember 2011

Gottlose Rating-Agenturen ruinieren Ungarn

Nach der Rating-Agentur Moody's hat am Donnerstag auch Standard & Poor's Ungarns Kreditwürdigkeit auf Ramschniveau herabgestuft. Die Agenturen treiben Ungarn in den Ruin, wettert die konservative Tageszeitung Magyar Nemzet: » mehr


Wiener Zeitung - Österreich | Mittwoch, 21. Dezember 2011

Ungarns Demokratie lebt noch

Das Urteil zeigt, dass Ungarns Rechtsstaat noch funktioniert, meint die staatliche liberale Wiener Zeitung und lobt vor allem den Mut des Präsidenten des Verfassungsgerichts Peter Paczolay: » mehr


Népszava - Ungarn | Dienstag, 20. Dezember 2011

Verfassungshüter bald mundtot

Das Urteil zur Entschärfung des ungarischen Mediengesetzes ist nach Ansicht der linken Tageszeitung Népszava die letzte große Entscheidung des Verfassungsgerichts: » mehr


Adevărul - Rumänien | Mittwoch, 21. Dezember 2011

Rumänen brauchen ungarischen Nationalstolz

Beim Euro Ice Hockey Challenge haben vorigen Freitag die Spieler der rumänischen Mannschaft beim Erklingen der Nationalhymne ihres ungarischen Gegners mehrheitlich mitgesungen. Die Mannschaft besteht zum Großteil aus ungarischsprachigen Rumänen. Prominente rumänische Sportler fordern nun Sanktionen gegen die Mitsinger. Die Tageszeitung Adevărul meint hingegen, dass man sich am Stolz der Ungarn ein Beispiel nehmen sollte: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Mittwoch, 21. Dezember 2011

Urteil ohne Wirkung

Ungarns Verfassungsrichter haben unter anderem inhaltliche Eingriffe in Printmedien sowie die Verletzung des Quellenschutzes für verfassungswidrig erklärt. Das Urteil wird rechtlich aber wohl kaum Wirkung entfalten, fürchtet die linksliberale Süddeutsche Zeitung: » mehr


Mediapool.bg - Bulgarien | Freitag, 30. Dezember 2011

Krise wird Orbán entmachten

Die Folgen der Schuldenkrise werden Ungarns Premier Viktor Orbán und seine rechtskonservative Partei Fidesz von der politischen Bühne fegen, meint das Nachrichtenportal Mediapool und zählt die politischen Verfehlungen des Regierungschefs auf: » mehr


Magyar Nemzet - Ungarn | Samstag, 26. November 2011

Moody's greift Ungarn an

Die Rating-Agentur Moody's hat Ungarns Kreditwürdigkeit am Donnerstagabend auf Ramschniveau herabgestuft. Die Agentur unterwirft sich dem Willen der Spekulanten kritisiert die regierungsnahe konservative Tageszeitung Magyar Nemzet: » mehr


Magyar Nemzet - Ungarn | Mittwoch, 23. November 2011

Zwangsvollstrecker treiben Ungarn in den Tod

Hunderttausende Menschen in Ungarn können ihre Kredite in Schweizer Franken wegen dessen Wertzuwachs nicht mehr tilgen. Vielen droht deshalb die Zwangsversteigerung ihrer Heime. Das treibt viele in den Tod, warnt die konservative Tageszeitung Magyar Nemzet: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Samstag, 19. November 2011

Premier Orbán scheitert an Krise

Unter dem Druck der europäischen Schuldenkrise hat Ungarn am Freitag mit dem Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Union Gespräche über Finanzhilfen aufgenommen. Es ist deshalb höchste Zeit, dass Premier Viktor Orbán seinen Hut nimmt, meint die linksliberale Tageszeitung Népszabadság: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Mittwoch, 16. November 2011

Ungarn steuert auf ökonomischen Abgrund zu

Mehrere Rating-Agenturen zweifeln an der Kreditwürdigkeit Ungarns und erwarten sogar, dass das Wirtschaftswachstum im nächsten Jahr schrumpft. Ein wesentlicher Grund dafür sind auch die schlechten Wachstumsprognosen für Deutschland, Ungarns wichtigsten Exportmarkt, meint die linksliberale Tageszeitung Népszabadság: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Montag, 14. November 2011

Orbán zerstört Ungarns Kreditwürdigkeit

Nachdem die US-Rating-Agentur Fitch Ungarns Bonität am Freitag auf eine Stufe über Ramschniveau gesenkt hat, hat am Samstag auch die Konkurrenzagentur Standard & Poors vor einer Herabstufung gewarnt. Die linksliberale Tageszeitung Népszabadság sieht deshalb die Wirtschaftspolitik von Premier Viktor Orbán gescheitert: » mehr


Blog Törökgáborelemez - Ungarn | Mittwoch, 2. November 2011

Gábor Török über Umwälzungen im ungarischen Parteiensystem

Das ungarische Parteiensystem galt nach der Wende lange als besonders stabil, doch jetzt befindet es sich im Umbruch, erläutert der Politologe Gábor Török in seinem Blog Törökgáborelemez: » mehr


Magyar Nemzet - Ungarn | Montag, 24. Oktober 2011

Orbán haut nicht ab

In Budapest haben mehrere linksorientierte Organisationen am Sonntag eine Großkundgebung mit rund 100.000 Teilnehmern abgehalten, um gegen die rechtskonservative Regierung von Viktor Orbán zu protestieren. In den Augen der regierungsnahen konservativen Tageszeitung Magyar Nemzet haben diese Panikmacher kein politisches Gewicht: » mehr


Népszava - Ungarn | Mittwoch, 12. Oktober 2011

Kaczyńskis Schicksal wird auch Orbán ereilen

Nach dem Sieg der liberal-konservativen Bürgerplattform (PO) bei den polnischen Parlamentswahlen sagte der Spitzenkandidat der unterlegenen national-konservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), Jarosław Kaczyński, trotzig, dass der Tag kommen werde, an dem Warschau so sein werde wie Budapest. Die linke Tageszeitung Népszava hofft hingegen, dass Budapest bald so sein wird wie Warschau: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Dienstag, 4. Oktober 2011

Fidesz stigmatisiert politische Gegner

Ungarns Ex-Premier Ferenc Gyurcsány ist wegen Machtmissbrauchs angeklagt worden im Zuge eines Skandals um den Bau eines Kasinos. Das teilte das Büro des Generalstaatsanwalts am Montag in Budapest mit. Die linksliberale Tageszeitung Népszabadság vermutet dahinter eine politisch motivierte Abrechnung seitens der Regierungspartei Fidesz: » mehr


Blog Törökgáborelemez - Ungarn | Dienstag, 27. September 2011

Ungarns radikale Rechte legt zu

Die rechtsradikale Parlamentspartei Jobbik in Ungarn liegt Wahlumfragen zufolge gleichauf mit der bisher stärksten Oppositionspartei, der sozialistischen MSZP. Der Politologe Gábor Török vermutet in seinem Blog Törökgáborelemez, dass Jobbik bereits viel stärker ist und weiter zulegen wird: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Mittwoch, 14. September 2011

Ungarns Premier greift seinen Vorgänger an

Das ungarische Parlament hat am Montag die Immunität des ehemaligen Premiers Ferenc Gyurcsány aufgehoben. Dem sozialistischen Abgeordneten wird Amtsmissbrauch vorgeworfen, er soll vor Jahren bei einem dubiosen Grundstückstausch als Regierungschef Einfluss genommen haben. Der rechtskonservative Premier Viktor Orbán zieht wieder in den Krieg, analysiert die linksliberale Tageszeitung Népszabadság: » mehr


Die Presse - Österreich | Dienstag, 13. September 2011

Despot Orbán führt Ungarn in Finanzkrieg

Ungarns Premier Viktor Orbán hat am Freitag einen teilweisen Schuldenerlass für ungarische Kreditnehmer angekündigt, dessen Kosten die Banken tragen sollen. Viele Ungarn können ihre Hypotheken bei ausländischen Banken wegen der Frankenstärke derzeit nicht begleichen. Die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse ist empört: » mehr


Magyar Nemzet - Ungarn | Freitag, 9. September 2011

Ungarn braucht Luxussteuer

Angesichts des großen Haushaltslochs will Ungarns Wirtschaftsminister György Matolcsy eine 35-prozentige Mehrwertsteuer auf Luxuswaren einführen. Die rechtskonservative Tageszeitung Magyar Nemzet begrüßt den Plan und verweist auf mögliche Hürden: » mehr


Pravda - Slowakei | Freitag, 9. September 2011

Wahlrecht für Auslandsungarn inakzeptabel

Ungarns rechtskonservativer Premier Viktor Orbán hat am Donnerstag angekündigt, dass die Auslandsungarn künftig an den Wahlen zum ungarischen Parlament teilnehmen können. Dieser Schritt der Regierungspartei Fidesz belastet die Beziehungen zur Slowakei enorm, meint die linke Tageszeitung Pravda: » mehr


Magyar Hírlap - Ungarn | Donnerstag, 25. August 2011

Ungarn wie gelähmt

Ungarns Wirtschaft stagniert, voraussichtlich auch im nächsten Jahr. Die Menschen sind desillusioniert und haben jeglichen Glauben an sich und die Zukunft verloren, konstatiert die regierungsnahe konservative Tageszeitung Magyar Hírlap: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Donnerstag, 18. August 2011

Ungarn leidet unter deutscher Stagnation

Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts stagniert die deutsche Volkswirtschaft im zweiten Quartal des laufenden Jahres. Das ist eine denkbar schlechte Nachricht, meint die linksliberale Tageszeitung Népszabadság, denn Ungarn hängt sehr stark von der deutschen Wirtschaftsleistung ab: » mehr


Magyar Nemzet - Ungarn | Freitag, 5. August 2011

Keine Gnade für Ungarns linke Regierungen

Ungarns rechtskonservative Regierung hat am Dienstag angekündigt, ihre Vorgängerregierungen von 2002 bis 2010 wegen deren "verantwortungsloser" Wirtschaftspolitik vor Gericht bringen zu wollen. Die regierungsnahe konservative Tageszeitung Magyar Nemzet erklärt, warum dies notwendig ist: » mehr


Index - Ungarn | Donnerstag, 4. August 2011

Starker Franken schröpft Ungarns Kreditnehmer

Der starke Wertzuwachs des Schweizer Franken führt dazu, dass Haushalte in Europa ihre Kredite in Franken nicht mehr bedienen können. Der ungarische Journalist Albert Gazda berichtet auf dem Nachichtenportal Index über seine persönlichen Erfahrungen als Franken-Kreditnehmer: » mehr


Der Standard - Österreich | Mittwoch, 3. August 2011

Ungarn kopiert russisch-chinesisches Modell

Viktor Orbán will seine Amtsvorgänger wegen ihrer Verschuldungspolitik nachträglich verklagen. Die EU darf das autoritäre Verhalten des ungarischen Premiers nicht länger ignorieren, fordert die linksliberale Tageszeitung Der Standard: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Mittwoch, 3. August 2011

Rache der Rechtskonservativen

Der ungarische Regierungssprecher Péter Szijjártó hat angekündigt, Politiker der früheren sozialliberalen Koalition wegen des Anstiegs der Staatsverschuldung im Zeitraum 2002 bis 2010 von 53 auf 80 Prozent des BIP zur Rechenschaft zu ziehen. Das ist ein fadenscheiniger Versuch, Rache am politischen Gegner zu nehmen, kritisiert die linksliberale Tageszeitung Népszabadság: » mehr


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Mittwoch, 3. August 2011

Premier handelt undemokratisch

Ungarn ist zwar hoch verschuldet, aber trotzdem darf Premier Viktor Orbán seine Vorgänger deshalb nicht verklagen, meint die die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung: » mehr


Komment - Ungarn | Mittwoch, 20. Juli 2011

Gábor Megadja erklärt, warum Politiker stets lügen

Politik und Wahrheit stehen von jeher im Konflikt miteinander, meint der Historiker Gábor Megadja auf dem Meinungsportal Komment.hu und geht der Frage nach, warum Politiker stets lügen: » mehr


Hospodárske noviny - Slowakei | Dienstag, 19. Juli 2011

Arpád Soltész über die Popularität der Rechtsextremen in Ungarn

Ein ungarisches Gericht hat den mutmaßlichen Kriegsverbrecher Sándor Képíró in erster Instanz aus Mangel an Beweisen freigesprochen, was im Sitzungssaal Freudenausbrüche bei Rechtsextremen auslöste. Der Publizist Arpád Soltész konstatiert in diesem Zusammenhang in der slowakischen Wirtschaftszeitung Hospodárske noviny eine zunehmende Popularität der radikalen Rechten: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Samstag, 9. Juli 2011

Ungarns Staatsfernsehen feuert Mitarbeiter

Der staatliche Rundfunk in Ungarn hat angekündigt, aus Sparzwängen rund 1.000 Mitarbeiter zu entlassen. Sparen muss auch die britische BBC, doch mit einem entscheidenden Unterschied, meint die linksliberale Tageszeitung Népszabadság: » mehr


Helsingin Sanomat - Finnland | Freitag, 8. Juli 2011

Urpo Kivikari sorgt sich um die Demokratie in Ungarn

In den vergangenen Monaten stand die rechtskonservative Regierung Ungarns wiederholt in der Kritik. Wenn sich die innenpolitischen Strukturen und Denkmuster nicht radikal ändern, sieht der emeritierte Wirtschaftsprofessor Urpo Kivikari in der liberalen Tageszeitung Helsingin Sanomat die ungarische Demokratie ernsthaft in Gefahr: » mehr


Népszava - Ungarn | Donnerstag, 7. Juli 2011

Premier Tusk ist Vorbild für Orbán

Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán ist am Freitag vom polnischen Premier Donald Tusk als EU-Ratspräsident abgelöst worden. Für die regierungskritische linke Tageszeitung Népszava könnte der Kontrast zwischen Orbán und Tusk nicht größer sein: » mehr


Magyar Narancs - Ungarn | Freitag, 1. Juli 2011

Flat Tax belastet Mehrheit der Ungarn

Die rechtskonservative Regierung in Ungarn hat zum Jahresbeginn eine Einheitssteuer in Höhe von 16 Prozent eingeführt. Die Pauschalsteuer belastet einen Großteil der Bevölkerung, kritisiert die linksliberale Wochenzeitung Magyar Narancs in einer Zwischenbilanz: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Donnerstag, 30. Juni 2011

Ungarn gleicht Jekyll und Hyde

Für eine Bilanz der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft, die am heutigen Donnerstag endet, greift die linksliberale Süddeutsche Zeitung auf die Novelle von Dr. Jekyll und Mr. Hyde zurück. Innenpolitisch sieht es schaurig aus, doch die Arbeit für die EU ist hervorragend: » mehr


Komment - Ungarn | Mittwoch, 29. Juni 2011

Ungarn schottet sich gegen EU ab

Ungarns Außenminister János Martonyi hat in Brüssel eine insgesamt positive Bilanz der EU-Ratspräsidentschaft gezogen, die am morgigen Donnerstag zu Ende geht. Der Publizist Miklós Tallián hingegen kritisiert auf dem Meinungsportal Komment die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Regierung Orbán: » mehr


Magyar Nemzet - Ungarn | Dienstag, 28. Juni 2011

Freudentränen über eingebürgerte Ungarn

Rund 100.000 Auslandsungarn haben seit dem vergangenen Jahr die ungarische Staatsbürgerschaft erhalten, hat ein Sprecher der rechtskonservativen Regierung von Viktor Orbán am Montag mitgeteilt. Die regierungsnahe konservative Tageszeitung Magyar Nemzet frohlockt, dass die ungarische Bevölkerung durch das vor einem Jahr verabschiedete neue Staatsbürgerschaftsgesetz endlich wieder wächst: » mehr


Népszava - Ungarn | Mittwoch, 22. Juni 2011

Ungarns Regierung stellt Verfassungsrichter

Die rechtskonservative Regierung in Ungarn hat fünf neue Verfassungsrichter ernannt, zu denen auch der Regierungspolitiker István Balsai gehört. Voraussetzung für Verfassungsrichter ist allerdings ist Parteilosigkeit und 20 Jahre juristischer Praxis. Beides erfüllt Balsai nicht, mokiert sich die linke Tageszeitung Népszava: » mehr


Népszava - Ungarn | Mittwoch, 15. Juni 2011

Ungarns Verfassungsgericht jetzt abhängig

Am Dienstag hat Ungarns rechtskonservative Regierung die Namen der fünf neuen Verfassungsrichter veröffentlicht. Bisher gab es elf Stellen, von denen eine vakant war, jetzt sind es fünfzehn. Die linke Tageszeitung Népszava hält angesichts der Namen die Unabhängigkeit des Verfassungsgerichts für beendet: » mehr


Komment - Ungarn | Sonntag, 1. Mai 2011

Ungarns Schwäche erzeugt rechte Milizen

Das ungarische Parlament hat am Montag die Aktionsmöglichkeiten rechtsradikaler Milizen eingeschränkt, die aggressiv gegen Roma auftreten. Der Aufmarsch paramilitärischer Organisationen ist eine Konsequenz aus Fehlern des Staats, meint der Publizist Miklós Tallián auf dem Meinungsportal Komment: » mehr


Blog A Europa desalinhada - Portugal | Dienstag, 19. April 2011

Róbert Friss über den Anachronismus in Ungarns neuer Verfassung

Die am Montag verabschiedete neue Verfassung Ungarns ist der vorläufige Höhepunkt der von Ministerpräsident Viktor Orbán ausgerufenen "nationalen Revolution". Róbert Friss sieht im Blog A Europa desalinhada der Wochenzeitung Expresso diese Neuauflage von Ideen aus dem 19. Jahrhundert als Gefahr für das Land: » mehr


Sme - Slowakei | Dienstag, 19. April 2011

Revolution ohne Mehrheit

Die neue ungarische Verfassung hat nach Meinung der liberalen Tageszeitung Sme keine gesellschaftliche Mehrheit: » mehr


Magyar Nemzet - Ungarn | Dienstag, 19. April 2011

Demokratisch legitimiert

Ungarns neue Verfassung hat einen breiten gesellschaftlichen Rückhalt, meint die regierungsnahe konservative Tageszeitung Magyar Nemzet: » mehr


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Dienstag, 19. April 2011

Gute Regierungsgrundlage

Die von Ungarns konservativer Regierung ausgearbeitete Verfassung wird die Grundlage für eine effiziente Politik sein, lobt die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung: » mehr


La Repubblica - Italien | Dienstag, 19. April 2011

Europa schaut weg

Europa schert sich nicht um Ungarns neue Verfassung und ignoriert damit die Verletzung rechtsstaatlicher Prinzipien, kritisiert die linksliberale Tageszeitung La Repubblica: » mehr


168 óra - Ungarn | Freitag, 15. April 2011

Ungarns neue Verfassung ist stümperhaft

Die rechtskonservative Parlamentsmehrheit in Ungarn will am Montag eine umstrittene neue Verfassung verabschieden. Der Verfassungsentwurf spiegelt Dilettantentum und Machtgier wider, meint der Publizist Tamás Mészáros in der linksliberalen Wochenzeitung 168 óra: » mehr


Galamus - Ungarn | Mittwoch, 13. April 2011

Ferenc Krémer über Häme als politisches Instrument

In Ungarn verfügt die rechtskonservative Regierung von Viktor Orbán angesichts ihrer parlamentarischen Zweidrittelmehrheit über eine große Machtfülle. Der Soziologe Ferenc Krémer meint auf dem linksliberalen Meinungsportal Galamus, dass gegen die Übermacht der Regierung Orbán womöglich nur noch Häme hilft: » mehr


Heti Világgazdaság - Ungarn | Donnerstag, 7. April 2011

Rechtsradikale Milizen in Ungarn aufhalten

Die rechtsradikale Partei Jobbik und ihre paramilitärischen Bürgerwehren machen der Polizei in den rückständigen Regionen Ostungarns das Gewaltmonopol streitig. Der Publizist Balázs Stépán warnt vor dieser Entwicklung in der linksliberalen Wochenzeitung Heti Világgazdaság: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Donnerstag, 31. März 2011

Ungarns neue Verfassung ist verlogen

Die Debatte um die neue ungarische Verfassung reißt nicht ab. Schon die Präambel ist rückwärtsgewandt und verlogen, meint die linksliberale Tageszeitung Népszabadság: » mehr


Blog Törökgáborelemez - Ungarn | Mittwoch, 30. März 2011

Der Stern Viktor Orbáns sinkt

Die ungarische Regierungspartei Fidesz hat deutlich an Wählerzuspruch verloren. Konnten die Rechtskonservativen vor knapp einem Jahr bei den Parlamentswahlen noch eine Zwei-Drittel-Mehrheit erringen, kommen sie laut aktuellen Meinungsumfragen nur noch auf 30 Prozent Zuspruch. Die Politik der Regierung von Viktor Orbán war zu symbolisch und ideologisch, schreibt der Politologe Gábor Török in seinem Blog: » mehr


La Repubblica - Italien | Freitag, 18. März 2011

Ágnes Heller über den Kampf gegen Intellektuelle in Ungarn

Die nationalkonservative Regierung Ungarns wirft der international renommierten Philosophin Ágnes Heller vor, Forschungsgelder zweckentfremdet zu haben. Aber das ist nur ein Vorwand, um sie und andere Kritiker zum Schweigen zu bringen, verteidigt sich die 81-jährige Philosophin in der linksliberale Tageszeitung La Repubblica: » mehr


Blog Törökgáborelemez - Ungarn | Dienstag, 15. März 2011

Ungarns Verfassungsprozess unwürdig

Die von der rechtskonservativen Regierung Ungarns veränderte Verfassung liegt vor und soll ab kommender Woche im Parlament verhandelt werden. An den Verhandlungen wird die Opposition nicht teilnehmen, abgesehen von der extremen Rechten. Somit steht die Annahme der neuen Verfassung unter schlechten Vorzeichen, meint der Politologe Gábor Török in seinem Blog Törökgáborelemez: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Samstag, 12. März 2011

Regierung Orbán bald am Ende

In Ungarn ist die rechtskonservative Regierung von Viktor Orbán seit knapp einem Jahr an der Macht. Doch ihre Tage sind wegen ihrer unersättlichen Machtgier und Dummheit gezählt, meint der Publizist József Debreczeni in der linksliberalen Tageszeitung Népszabadság: » mehr


Népszabadság - Ungarn | Montag, 21. Februar 2011

Ungarn übergeht Volk bei neuer Verfassung

Die rechtskonservative Regierung Ungarns unter Viktor Orbán will kraft ihrer parlamentarischen Zweidrittelmehrheit im April eine neue Verfassung verabschieden. Zu diesem Zweck verschickt sie an alle ungarischen Haushalte einen Fragebogen. Von einer Konsultation des Volkes kann aber keine Rede sein, meint die linksliberale Tageszeitung Népszabadság: » mehr


Die Presse - Österreich | Donnerstag, 17. Februar 2011

Sieg der Grundrechte

Die EU-Kommission hat bei der Beilegung des Streits um das ungarische Mediengesetz richtig gehandelt, meint die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Donnerstag, 17. Februar 2011

Nur kosmetische Eingriffe

Ungarn hat auf Drängen der EU-Kommission nur kosmetische Korrekturen am umstrittenen Mediengesetz gemacht, kritisiert die linksliberale Süddeutsche Zeitung und weist auf die Gefahren hin: » mehr


Sme - Slowakei | Donnerstag, 17. Februar 2011

Fauler Kompromiss

Die EU hat sich mit dem Kompromiss über das umstrittene ungarische Mediengesetz nach Ansicht der liberalen Tageszeitung Sme an der Nase herumführen lassen, denn die angekündigten Änderungen sind sehr schwammig: » mehr


Világgazdaság - Ungarn | Dienstag, 15. Februar 2011

Ungarns Wirtschaftspolitik wirkt ziellos

Ungarns rechtskonservativer Regierungschef Viktor Orbán hat große Reformen für die Wirtschaft seines Landes angekündigt, doch die Umsetzung sieht bisher noch recht improvisiert aus, meint die Wirtschaftszeitung Világgazdaság: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Freitag, 11. Februar 2011

Mehr Gelassenheit gegenüber Ungarn

Die Kritik innerhalb der EU an dem neuen ungarischen Mediengesetz der konservativen Regierung Viktor Orbáns ist viel zu heftig ausgefallen, findet die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: » mehr


Élet és Irodalom - Ungarn | Mittwoch, 2. Februar 2011

Ende der Pressefreiheit in Ungarn besiegelt

Die Soziologin und Medienexpertin Mária Vásárhelyi meint in der liberalen Wochenzeitung Élet és Irodalom, dass die Pressefreiheit in Ungarn schon lange vor dem international umstrittenen Mediengesetz erodiert war: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Dienstag, 1. Februar 2011

EU vermeidet Konfrontation mit Ungarn

Wenige Tage vor Ablauf der Frist am Freitag, in der Ungarn mit der EU über das umstrittene Mediengesetz diskutieren muss, willigt Budapest in Gespräche ein, macht aber deutlich, dass es nicht zu wesentlichen Änderungen kommen wird. Dass die EU den Schritt trotzdem begrüßt, hält die linksliberale Süddeutsche Zeitung für unangemessen: » mehr


Galamus - Ungarn | Mittwoch, 2. Februar 2011

Orbáns Wirtschaftspolitik schadet Ungarn

Ungarns rechtskonservative Regierung unter Premier Viktor Orbán hat am 1. Januar eine sogenannte Flat Tax eingeführt und seit dem Amtsantritt im vergangenen Mai immer wieder eine neue Wirtschaftspolitik angekündigt. Der Wirtschaftsexperte Péter Bauer ist auf dem linken Meinungsportal Galamus der Ansicht, dass Orbáns Wirtschaftspolitik dem Land schadet: » mehr


Népszava - Ungarn | Donnerstag, 20. Januar 2011

Ungarn weit entfernt von Europa

Der Auftritt des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán vor dem Europaparlament hat Ungarn in Misskredit gebracht, schreibt die linke Tageszeitung Népszava: » mehr


Sme - Slowakei | Donnerstag, 20. Januar 2011

Orbáns Kritiker unglaubwürdig

Ungarns Premier Viktor Orbán hat sich bei seiner Antrittsrede als EU-Ratsvorsitzender gegenüber seinen Kritikern zwar nicht sonderlich geschickt angestellt, urteilt die liberale Tageszeitung Sme, bezeichnet die Kritiker aber als unglaubwürdig: » mehr


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Donnerstag, 20. Januar 2011

EU hat noch andere Sorgen

Der Eklat im Straßburger Parlament hat zwei Schuldige, den Kritisierten und die Kritiker, meint die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung. Und beide müssen sich im Interesse Europas mäßigen: » mehr


 

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