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The Scotsman
The Scotsman is vying with the Herald for dominance of the Scottish quality newspaper segment but has seen its circulation drop by almost 50 percent since the 1980s.
Medium: Tageszeitung
Politische Ausrichtung: Neutral
Auflage: 45.000 (2010)
Erscheinungsweise Montag bis Samstag
Standort der Redaktion: Edinburgh, Großbritannien
Herausgeber / Verlag: Johnston Press
Verbreitungsgebiet: Scotland
Gründungsjahr: 1817
Barclay House, 108 Holyrood Road
EH8 8AS Edinburgh
Telefon: 0044-(0)131 620 8620
E-Mail: www.scotsman.com/contactus.aspx
Internet: http://thescotsman.scotsman.com/
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In der europäischen Presseschau von euro|topics wurden bisher 5 Artikel aus diesem Medium zitiert.
Unabhängiges Schottland braucht Pfund nicht
Großbritanniens Schatzkanzler George Osborne hat am Dienstag gesagt, dass Schottland im Vereinigten Königreich bleiben soll, wenn es das Pfund behalten will. Eine Währungsunion mit einem unabhängigen Schottland, wie die schottischen Nationalisten sie anstreben, halte er für unwahrscheinlich. Die politisch neutrale Tageszeitung The Scotsman warnt vor Zuständen wie in Irland, das 1979, rund 60 Jahre nach der Unabhängigkeit, die Währungsparität mit Großbritannien aufgab: "Die Scottish National Party muss sich nun Vorwürfen stellen, Schottland in die gleiche Situation zu führen, aus der die Republik Irland vor 30 Jahren entkommen wollte. Damals beschlossen die Iren, dass es sinnlos wäre, wenn sie als eigenständiger Staat mit einer völlig anderen Volkswirtschaft weiter an das Pfund Sterling gebunden wären. Sie führten also eine eigene Währung ein (erinnern Sie sich noch an das Punt?), nur um dann mit einem Seufzer der Erleichterung dem Euro beizutreten. ... Warum sollten die Schotten also auch diesen Weg beschreiten, wohl wissend, wohin er geführt hat?"
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Währung, » Großbritannien
Alle verfügbaren Texte von » Brian Wilson
Debatten verfolgen » Separatisten auf dem Vormarsch
Britischer Premier spielt mit dem Feuer
Ein EU-Austritt Großbritanniens wäre das politische Ende für David Cameron, prognostiziert die politisch neutrale Tageszeitung The Scotsman mit Blick auf die Europa-Rede des britischen Premiers: "Cameron und [sein Schatzkanzler] Osborne versuchen, einen Kurs einzuschlagen, der so viele politische Lager wie möglich vereint. Ihr Ziel scheint die lang erwartete Rede am Freitag zu sein, in der der Premier den Euroskeptikern wohl ein Referendum für die nächste Legislaturperiode gewähren wird. In dieser wird er dafür werben, in der EU zu bleiben - aber nur sofern Brüssel neuen Vertragsbestimmungen für Großbritannien zustimmt. Klingt kompliziert? Ist es auch. Es bedeutet, dass für Cameron unglaublich viel davon abhängt, dass er ein passendes Abkommen mit der EU aushandelt. Ohne ein solches Abkommen würden sich die Konservativen vor dem Referendum sicher noch weiter aufspalten. Osborne hat bereits klargestellt, dass Großbritannien die EU verlassen könnte. Für Cameron und Osborne als Urheber dieses Fiaskos würde das das Ende bedeuten."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Innenpolitik, » Großbritannien
Alle verfügbaren Texte von » Eddie Barnes
Debatten verfolgen » Separatisten auf dem Vormarsch
USA fürchten britischen EU-Austritt
Der für Europa zuständige Staatssekretär der US-Regierung Philip Gordon hat am Donnerstag vor einem EU-Austritt Großbritanniens gewarnt. Die Tageszeitung The Scotsman versteht die Haltung der USA, die von der EU-Mitgliedschaft Großbritanniens profitieren: "Es ist eigentlich keine Überraschung, dass die USA vor einem EU-Austritt Großbritanniens warnen. Das betonen die USA schon seit 30 Jahren, ganz gleich, ob die Republikaner oder die Demokraten an der Macht waren. Doch das Weiße Haus fürchtet nicht nur Brüche zwischen seinen europäischen Mitstreitern: Die USA brauchen Großbritannien, damit es als Stellvertreter der US-Interessen in der EU handelt und dabei die Tendenzen Frankreichs und (immer mehr auch die) Deutschlands unterdrückt, die eine eigene diplomatische Linie verfolgen. ... In absehbarer Zeit wird Großbritannien seine Beziehung zum Rest Europas mithilfe eines Referendums nach den landesweiten Wahlen 2015 ändern. Dabei wird es sich eher um eine juristische Abspaltung als um eine richtige Scheidung handeln. Doch der Status quo kann nicht aufrechterhalten werden. Das muss auch Washington bewusst sein."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Innenpolitik, » Großbritannien, » Europa
Alle verfügbaren Texte von » George Kerevan
Debatten verfolgen » Separatisten auf dem Vormarsch
Cameron muss zu seinem Wort stehen
Der britische Premier David Cameron hat allen Grund, auf dem Brüsseler Gipfel zu seinem Versprechen gegenüber den britischen Parlamentariern zu stehen und die Interessen seines Landes hart zu verteidigen, argumentiert die linksliberale Tageszeitung The Scotsman: "Was soll der Premier tun? Zunächst einmal sollte er hinsichtlich des Budgets hart bleiben - nicht nur aus Prinzip, sondern weil er innerhalb Europas Verbündete finden könnte, die seinem Beispiel folgen, auch, wenn sie bisher nicht mutig genug waren, ihn öffentlich zu unterstützen. Außerdem sollte er seine Stellung nutzen, um seinen Euro-skeptischen Abgeordneten seine Entschlossenheit zu demonstrieren, und klarstellen, dass es im langfristigen wirtschaftlichen Interesse Großbritanniens ist, Teil des europäischen Binnenmarkts zu sein. ... Das wird die Debatte der Tories über Europa nicht beenden. Auch wird Cameron damit in der EU keine Freunde machen. Doch er hat bei den Haushaltsverhandlungen am Donnerstag auch mit schlechten Karten die Chance zu gewinnen."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Finanzpolitik, » Großbritannien, » Europa
Debatten verfolgen » Separatisten auf dem Vormarsch, » Zankapfel EU-Haushalt
Historischer Tag für Schottland
Das Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien ist für 2014 geplant, es soll eine eindeutige Ja-Nein-Frage gestellt werden. Beim Zeitpunkt konnte sich somit der schottische Ministerpräsident Alex Salmond durchsetzen, bei der Fragestellung Großbritanniens Premier David Cameron. Die Tageszeitung The Scotsman begrüßt die "historische Übereinkunft" und hofft auf eine weise Entscheidung der schottischen Bürger: "Nun haben wir die Aussicht auf eine klare, faire und eindeutige Abstimmung. Schottlands Politikern und Wissenschaftlern, zivilgesellschaftlichen und wirtschaftlichen Eliten bleiben zwei Jahre, um die Auswirkungen des Referendums zur Unabhängigkeit in allen Einzelheiten zu durchdenken. Dieses Ergebnis der Verhandlungen - und der damit einhergehende lange Zeitraum für gründliche Analysen - ist sicherlich zu begrüßen. Daher haben wir guten Grund zu feiern. ... Nun können wir mit der Debatte über die substanziellen Themen beginnen. Entscheidend ist jetzt, dass Schottland an einen Punkt gelangt, an dem es eine fundierte Entscheidung treffen kann."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Föderalismus, » Separatismus, » Großbritannien
Debatten verfolgen » Separatisten auf dem Vormarsch, » Zankapfel EU-Haushalt