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Kurier - Österreich | Dienstag, 24. April 2012

EuGH-Urteil fördert Parallelgesellschaften

Nach einem jüngsten Urteil des Europäischen Gerichtshofs müssen Migranten vor dem Zuzug nach Österreich bereits Basiskenntnisse des Deutschen vorweisen. Dies gilt aufgrund eines Assoziierungs-Abkommens der EU mit der Türkei jedoch nicht für türkische Bürger. So werden bestehende Missstände noch gefördert, meint die liberale Tageszeitung Kurier: "Die Austro-Türken stammen mehrheitlich nicht aus der modernen Oberschicht, sondern aus ländlichen Gebieten mit niedrigem Bildungsstand. In vielen Wiener Bezirken haben sie quasi ihr Dorf wiedererrichtet: mit eigenen Geschäften, Medien, Lokalen und sogar mit (von der Stadt geförderten) Kindergärten, in denen man nicht deutsch spricht, dafür islamische Bräuche hochhält. Muss die Mutter ins Spital, ist ein Dolmetscher nötig. (Und wenn an solch einem Migranten-Hotspot wie Wien-Favoriten auch noch ein Flüchtlingsheim errichtet wird, dann macht einen diese Stadt-Politik einfach nur fassungslos.) Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs gegen die Verschärfungen im Fremdenrecht ist ein weiteres Mosaiksteinchen am Weg zur Parallelgesellschaft."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 26. April 2012

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