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Corriere della Sera - Italien | Donnerstag, 24. Mai 2012

Italien kämpft gemeinsam gegen Mafia

Mit zahlreichen Gedenkfeiern hat Italien am Mittwoch der Ermordung des Anti-Mafia-Richters Giovanni Falcone vor 20 Jahren gedacht. Premier Mario Monti sagte in Palermo auf Sizilien, das ganze Land müsse sich am Kampf gegen die Mafia beteiligen. Ein Aufruf, der nicht mehr auf taube Ohren trifft, meint die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera hoffnungsvoll: "In diesen 20 Jahren ist etwas geschehen. Nicht nur die Mafia-Bosse wurden festgenommen und verurteilt, ihre Güter beschlagnahmt und ihre Ländereien an soziale Organisationen übergeben, sondern die gesamte italienische Gesellschaft hat Anti-Körper gegen die Mafia-Krankheit entwickelt. ... In diesen 20 Jahren hat sich die entscheidende Überzeugung durchgesetzt, dass die Mafia nicht nur ein Problem Süditaliens ist. Sie ist ein Problem ganz Italiens, und zwar nicht nur, weil die Mafia auch im Norden tätig ist, sondern weil es in unser Bewusstsein gedrungen ist, das der Kampf gegen die Mafia ein gemeinsamer ist, der sowohl geografische Grenzen als auch die der politischen Zugehörigkeit überschreitet."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 24. Mai 2012

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