žinių radijas - Litauen | Freitag, 6. Oktober 2006
Fehlende westliche Solidarität mit Georgien
Russland beschuldigt Georgien des Staatsterrors und hat Sanktionen gegen den Kaukasus-Staat verhängt. Ceslovas Iskauskas sieht darin einen ersten Schritt zu einem kriegerischen Konflikt und fordert mehr Solidarität Europas mit Georgien. "Georgiens Präsident Saakaschwili versucht um jeden Preis, westliche Standards nach Georgien zu importieren, und dafür hat er Lob verdient. Er setzt sich in vielen Ländern energisch dafür ein, sein kleines Land bekannt zu machen, obwohl ihm Separatisten schwer zusetzen. Diese werden von Moskau unterstützt. Wenn sich das Kosovo von Serbien abspalten darf so sieht es Putin, dann stehe das auch Abchasien und Südossetien zu. In der westlichen Presse heißt es aber oft, es sei Georgien, das dem Westen Kopfzerbrechen bereite, weil es Russland erzürne. Sind dann etwa auch die litauischen, polnischen und ukrainischen Führer schuldig, weil sie Saakaschwili empfangen haben?"
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