Polityka - Polen | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Barroso sieht Osteuropa nicht auf einem Sonderweg
EU-Kommisionspräsident José Manuel Barroso macht sich über die politische Situation in Osteuropa keine großen Sorgen. Im Interview mit der Wochenzeitschrift sagt er: "Von einer gewissen politischen Instabilität oder gar einer Krise sind nicht nur die neuen Mitgliedsstaaten betroffen. Das wiederholt sich in ganz Europa. Ein klassisches Beispiel ist Italien. Hier in Polen sehe ich eine blühende Gesellschaft mit einer sich rasch entwickelnden Wirtschaft. Natürlich kann es immer noch besser werden. Aber ob man wirklich sagen kann, dass euer Land in einer Krise steckt? Außerdem wäre mir ein Land in einer politischen Krise lieber als eins mit wirtschaftlicher Stagnation."
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