Népszabadság - Ungarn | Freitag, 17. November 2006
Rumänisch-ungarischer Versöhnungsprozess
Zum zweiten Mal haben sich die Regierungen Ungarns und Rumäniens am Donnerstag zu einer gemeinsamen Sitzung getroffen. Tibor Kis ist begeistert, dass das Treffen überhaupt stattfand: "Wenn man bedenkt, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern von Anfang an von Misstrauen geprägt waren, ist auch ein noch so kleiner Schritt, der im Zeichen des Vertrauens steht, zu begrüßen. Nach dieser Sitzung ist aber auch klar: Die Zeit für ein konstruktives Gespräch über die Vergangenheit ist noch nicht gekommen. Erst wenn sich ausreichend Vertrauenskapital gebildet hat, kann die eigentliche Versöhnung zwischen Ungarn und Rumänen stattfinden. Anderen Völkern ist dies auch gelungen, das gibt Hoffnung."
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