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La Repubblica - Italien | Montag, 20. November 2006

Ségolène Royal steuert die Präsidentschaft an

"Veni, vidi, vici - jetzt darf sich Ségolène Royal die Worte von Julius Cäsar zu eigen machen", findet der Politologe Marc Lazar. "Innerhalb eines Jahres hat sie die Umfragen für sich entschieden, den Apparat der Sozialistischen Partei erobert und die Vorwahlen gleich im ersten Anlauf gewonnen... Es wäre ein Fehler zu glauben, ihr Sieg zeuge vom Triumph eines reinen Marketings ohne Ideen. Royal ist eine echte politische Führerin, die das politische System, das immer mehr auf das Amt des Präsidenten und auf die Personalisierung der politischen Auseinandersetzung ausgerichtet ist, perfekt verstanden hat. Es ist ihr gelungen, viele Sozialisten für sich zu gewinnen, weil sie die Einzige ist, der man zutraut, die Rechte zu besiegen... Ségolène steht nicht im Dienste der Sozialistischen Partei. Vielmehr nutzt sie die Partei, um sich in den Präsidentschaftswahlkampf zu werfen, und lässt durchblicken, dass sich ihr Sieg auch positiv auf die Partei auswirken würde."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 20. November 2006

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