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Corriere della Sera - Italien | Dienstag, 21. November 2006

Napolitanos Treffen mit dem Papst

Gestern fand zum ersten Mal nach mehr als zwanzig Jahren der Entfremdung zwischen dem italienischen Staat und der Kirche ein offizielles Treffen zwischen Giorgio Napolitano, dem Ex-Kommunisten und heutigen Staatsoberhaupt Italiens, und Papst Benedikt XVI. statt. Der Journalist und Autor Massimo Franco kommentiert: "Sagen wir es frei heraus: Napolitano bittet den Papst um Hilfe. Eine Geste, die wahrscheinlich nur ein nicht-katholischer Präsident machen konnte, ohne des Klerikalismus verdächtigt zu werden... Das kurze Treffen gestern scheint von der Gegenwart geprägt und bestimmt worden zu sein: die Situation ist ernst und unsicher, die heraufziehende Krise - nicht der Regierung aber des Systems - zwingt Italien zu einer Annäherung an den Heiligen Stuhl."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 21. November 2006

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