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Les Echos - Frankreich | Montag, 18. Dezember 2006

Europa am toten Punkt?

Françoise Crouïgneau zieht eine negative Bilanz des Brüsseler EU-Gipfels vom 14. und 15. Dezember. "Die Staats- und Regierungschefs haben sehr viel guten Willen gezeigt bei dem Versuch, die Quadratur des Kreises zu finden: die Institutionen – die bei 25 Ländern zu erlahmen drohen – zu reformieren, indem man auf wesentliche Punkte des von den Franzosen und Niederländern abgelehnten Verfassungsentwurfs zurückgreift. Doch niemand gibt sich Illusionen hin... Nach dem Warten auf den deutschen EU-Vorsitz [, der zum 1. Januar 2007 beginnt,] werden wir wahrscheinlich auf den französischen Vorsitz warten müssen, um abschätzen zu können, wie es um die Konsolidierung der Basis des europäischen Hauses beschieden ist. Darf man wenigstens auf wirtschaftspolitische Fortschritte hoffen, wenn man schon nicht von einem internationalen strategischen Durchbruch träumt? Die Ergebnisse des Brüsseler Gipfels sind, was das anbelangt, geradezu besorgniserregend... Die Union hat sich keinen Deut bewegt."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 18. Dezember 2006

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