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Hospodářské noviny - Tschechien | Freitag, 19. Januar 2007

Freier Eintritt in die Prager Nationalgalerie?

Der Chef der Prager Nationalgalerie, Milan Knizak, hat vorgeschlagen, nach ausländischem Vorbild kostenlosen Zugang zu den Schätzen seines Hauses zu gewähren. Feuilleton-Chef Petr Fischer begrüßt das mit Nachdruck: "Kaum hatte Knizak seinen Vorschlag öffentlich gemacht, wurde er des Populismus geziehen. Dabei geht Knizak ganz pragmatisch vor. Die zehn Millionen Kronen, die er im Jahr an Eintrittsgeldern bekommt, sind in seinem Budget zu vernachlässigen. Wenn sie wegfielen, würden sie zumindest teilweise dadurch gedeckt, dass mehr Menschen kommen und Geld für Kataloge oder andere Dinge ausgeben. Genau nach diesem Prinzip funktionieren schon seit Jahren die Galerien in Großbritannien. Sie sind voll, wann immer man kommt. Die Briten gehören zu den fleißigsten Museumsbesuchern der EU. Es gibt keinen Grund, warum dieses Prinzip nicht auch in Tschechien funktionieren sollte."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 22. Januar 2007

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