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Der Standard - Österreich | Montag, 22. Januar 2007

Die Türkei nach dem Mord am Journalisten Hrant Dink

Für Jürgen Gottschlich ist der Mord an Hrant Dink eine "Katastrophe ... für die demokratische, auf die EU ausgerichtete türkische Zivilgesellschaft allgemein, aber insbesondere für die armenische Minderheit und ihre Zukunft... Nach dem Attentat werden sich wohl weder aus den Reihen der Armenier in der Türkei noch aus der Demokratiebewegung insgesamt noch Leute finden, die den Mut aufbringen, die vielfach ideologisch verblendete und historisch uninformierte türkische Bevölkerung mit unbequemen Wahrheiten zu konfrontieren. Es steht zu befürchten, dass die Killer ihr Ziel, die innertürkische Debatte über den Völkermord, die trotz justizieller Verfolgung immer breitere Kreise gezogen hatte, zu beenden, nun zumindest vorläufig erreichen werden."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 22. Januar 2007

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