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Correio da Manhã - Portugal | Dienstag, 13. Februar 2007

Unwägbarkeiten nach dem Referendum in Portugal

Für Manuel Queiroz sollte die Legalisierung der Abtreibung mit einem Appell an die Verantwortung einhergehen. Am 11. Februar "haben die Portugiesen auf das Referendum zur Straffreiheit der Abtreibung bis zur zehnten Schwangerschaftswoche mit 'Ja' geantwortet. Es ist richtig, dass sich die Demokratie dieses Themas annimmt - selbst wenn die 50 Prozent der Wähler, die nötig wären, um das Referendum verbindlich zu machen, nicht abgestimmt haben. Das 'Ja' ist verbunden mit der Idee der Entkriminalisierung der Frauen. Um es abzukürzen: Die Antwort ist unanfechtbar. Jetzt muss das Gesetz gemacht werden, was kompliziert werden könnte, und Regeln aufgestellt werden. Das bedeutet, alle Probleme, die während der Kampagne ohne Antwort blieben, zu lösen: Wer bezahlt, wie funktioniert das Krankenhaussystem und, vor allem, welches Signal will man der Jugend senden, die Verantwortung für ihr Sexualleben übernehmen soll. Wohlgemerkt nachdem wir ihnen Toleranz signalisiert haben."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 13. Februar 2007

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