Gândul - Rumänien | Mittwoch, 14. Februar 2007
Ungarische Szekler fordern autonome Region in Rumänien
In drei Kreisen in Ost-Siebenbürgen hat die ungarischsprachige Minderheit der Szekler in einem Referendum für Autonomie gestimmt. Autonomiebestrebungen gab es bereits in den 1990er Jahren, schreibt Bogdan Chiereac. Dass sie jetzt wieder aufkommen, liege am politisch geschwächten Staat: "Die Dinge nehmen eine schwerwiegende Wendung. Im vergangenen Jahrzehnt haben Autonomiebestrebungen Jugoslawien auseinander gerissen. In der Republik Moldau und im gesamten Kaukasus gibt es Gruppen bewaffneter Separatisten. Es ist absurd, dass in Rumänien, das in einem Europa ohne Grenzen liegt, innere Grenzen gezogen werden... Die anhaltenden politischen Skandale in Bukarest schwächen die Autorität des Staates, Ultranationalisten nutzen das aus. Die Folge werden zunehmende interethnische Spannungen in Siebenbürgen und in ganz Rumänien sein."
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