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Le Temps - Schweiz | Donnerstag, 1. März 2007

Gefährdet die Politik das Unternehmen Airbus?

Yves Petignat vertritt die Meinung, die Regierungen sollten sich künftig nicht mehr in das Management von Airbus einmischen. "Airbus ist angeschlagen wegen der unerwartet hohen Kosten des Langstreckenflugzeugs A350 und des Wechselkurses des Euro. Es ist geschwächt, weil es zu viele Produktionsstätten hat und weil ihm der Wirtschaftspatriotismus zusetzt. Wenn das Flugzeug dennoch ein technologischer und wirtschaftlicher Erfolg ist, dann verdankt es das vor allem dem guten Willen in der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Aber nun hat diese direkte Beteiligung der beiden Staaten das Unternehmen beinahe ruiniert... Die Politiker müssen sich aus dem Airbus-Unternehmen zurückziehen. Denn die Krise bezeichnet das Ende des Modells der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit doppelter Führung. Die Wirtschaftsphilosophie der beiden Staaten ist grundlegend verschieden: interventionistisch die eine Seite, liberal die andere. Darum sollte man ein neues Partnerschaftsmodell auf europäischer Ebene entwickeln, das das deutsch-französische ablöst."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 1. März 2007

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