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Die Welt - Deutschland | Mittwoch, 14. März 2007

Andrzej Stasiuk über die Vereinsamung der Polen

In einem Interview mit Gerhard Gnauck erklärt der polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk das Verhältnis der Polen zu Russen und Deutschen: "Ich fürchte die Deutschen und die Russen, ich verachte die einen wie die anderen, ich bewundere beide. Vielleicht ist es das polnische Schicksal, unentwegt über den eigenen Ort in Europa und der Welt zu meditieren. Pole sein, heißt in völliger Vereinsamung leben. Pole sein, heißt, der letzte Mensch östlich des Rheins zu sein. Denn für einen Polen sind die Deutschen so etwas wie gut konstruierte Maschinen, Roboter; die Russen dagegen sind schon ein wenig wie Tiere. Die Nachbarschaft zur Slowakei im Süden spendet da wenig Trost."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 14. März 2007

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