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Corriere della Sera - Italien | Donnerstag, 3. Mai 2007

Trauriger Tourismus in Italien

Der Schriftsteller Beppe Severgnini fragt, was Italien Touristen heute noch bieten kann. "Die Landschaft hat sich verändert. Maulbeerbäume, Flachs, Roggen und Hanf verschwinden, die Obstbäume werden weniger, Mais, Soja und Reis nehmen zu. Die Ebenen sind trocken und ausgeplündert, ähnlich wie in den Vereinigten Staaten. Es gibt weniger Sümpfe, Anbaugebiete, Bäume, Farben... Ausgerechnet dieses herunter gekommene Italien will sich als touristische Großmacht behaupten... Nur 41 Prozent der Unterbringungen bieten Internetanschluss. Nur eins von fünf Hotelzimmern. Und das im 21. Jahrhundert, in einem Land, das keine Rohstoffe und so gut wie keine Schwerindustrie besitzt, aber touristisch Weltklasse sein will. Ist das wichtig? Aber nein. Der Sommer kommt, denken wir an das Vergnügen."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 3. Mai 2007

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