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Le Temps - Schweiz | Donnerstag, 21. Juni 2007

Investmentfonds und Haifischkapitalismus

Die Schweizer Tageszeitung widmet sich auf der Titelseite privaten Investmentfonds, die sie wegen ihres Einflusses auf die Kapitalmärkte für die "stärkste Industrie der Finanzwelt" hält. "Diese Fonds agieren oft in der absoluten Anonymität und werden von erfahrenen Industriellen oder Finanziers geleitet - ohne dass diese Transaktionen öffentlich einsehbar oder kontrollierbar sind", erklärt Pierre Veya. "Wirtschaftlich gesehen verdanken wir das Wiederaufleben von Unternehmen, die vom traditionellen Kapitalmarkt bereits verurteilt worden waren, dem Haifischinstinkt der Kapitalisten. Und niemand wagt es, sich den Visionären der Umstrukturierungen, der spektakulären Fusionen zu widersetzen. Die Raubtierkapitalisten sind es aber auch, die die Unternehmen zwingen, sich zu verschulden, um anschließend einen Mehrwert zu erzielen - ohne sich zu sorgen, ob ihre Beute auch weiter fortbesteht. Diese Investoren sind zugleich die 'Engel und Dämonen' des globalen Kapitalismus."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 21. Juni 2007

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