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Die Zeit - Deutschland | Donnerstag, 12. Januar 2006

CIA-Aktivitäten in Europa

Der Schriftstller Salman Rushdie erklärt in einem für das New York Times Syndicate verfassten Artikel "extraordinary rendition" - die Überstellung von gefangenen Terrorverdächtigen durch die USA an ein anderes Land - zum "hässlichsten Wort, das 2005 in der englischen Sprache auftauchte". Er beschreibt verschiedene Fälle von unter Terrorverdacht Verhafteten, die dann, zum Teil mit Zwischenstation in Europa, in andere Länder geflogen wurden. "Solche Ausdrücke werden gern verwendet, wenn man problematisch eindeutige Begriffe umgehen will. Mit 'ethnischer Säuberung' und 'Endlösung' konnte man das Wort 'Völkermord' vermeiden, und wer extraordinary rendition sagt, verrät damit, dass er nicht den Mut hat, 'Folterexport' zu sagen."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 12. Januar 2006

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