La Tribune - Frankreich | Mittwoch, 27. Juni 2007
Großbritanniens neuer Premierminister Gordon Brown
Jetzt, wo Tony Blair in Rente geht, könnte Gordon Brown aus seinem Schatten heraustreten und "selbst den Takt angeben", hofft Françoise Crouïgneau. "Wenn Großbritannien seine europäischen Partner - ob rechts oder links - geprägt hat, dann mit seinen Reformen. Doch dabei ist der Meister nicht der, von dem man es glaubt. Denn während es Tony Blair verstand, sein politisches Talent auszuspielen um den Briten beinzubringen, dass Meritokratie und Unternehmergeist eine gute Sache sind, dann ist es ohne Zweifel der Verdienst Gordon Browns, diese Dinge ausgearbeitet und umgesetzt zu haben. Das gilt allgemein für den Wohlstand, an dem sich das Land erfreut... Für dieses Erbe hat also der neue Premierminister selbst gesorgt. Nun ist es an ihm, es nicht zu verschwenden, indem er zum Beispiel den Fehler macht, ihm keine europäische Dimension zu geben."
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