Le Temps - Schweiz | Montag, 9. Juli 2007
Nicolas Sarkozy als Wirtschaftspolitiker
Der französische Präsident sorgt in Europa für Unruhe, meint Sylvain Besson: "Vor den Finanzministern wird er zweifelsohne auf sein schlagkräftigstes Argument zurückkommen: Er müsse seine Wahlversprechen halten, vor allem das, 'den Franzosen 68 Milliarden Euro zurückzugeben'. Es könnte durchaus passieren, dass er die Skepsis der europäischen Finanzminister nicht zerstreuen wird. Sie fragen sich, wie Frankreich gleichzeitig seine Steuern senken und bestimmte öffentliche Ausgaben steigern will - wie für die Forschung -, und das alles, während gleichzeitig die Schulden und das Staatsdefizit reduziert werden sollen. Sie werden außerdem wissen wollen, welche Strukturreformen Nicolas Sarkozy plant, um die französische Wirtschaft langfristig leistungsfähiger zu machen. Diese Fragen werden das Treffen in Brüssel spannend machen."
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