The Times - Großbritannien | Dienstag, 10. Juli 2007
Schuldenmanagement im Klassenzimmer
Libby Purves lobt, dass nun 'wirtschaftliches Wohlergehen und finanzielle Leistungsfähigkeit' in die britischen Mathematik-Lehrpläne aufgenommen werden soll. "Zehn Jahre lang hat New Labour eine beispiellose Lawine individueller Verschuldung in Gang gesetzt: Die Wirtschaft wurde durch wildgewordene Konsumenten angestachelt, 18-Jährige lernten, wie cool es sei, fünfstellige Schulden zu machen. Insolvenzverfahren wurden vereinfacht, Lotterien und Casinos beworben, sich bei den Superreichen eingeschleimt und deren Freunden ihre finanziellen Sünden vergeben. Nun beginnt der unaufhaltsame Aufstieg der Göttin Prudentia, der Vorsicht, aus dem Schuldenberg, um die Unbesonnenen zu peinigen. Jugendliche lernen nun, was Verzinsung, Hypotheken, Renten, Steuern, Geldmanagement sind. Sie begreifen die harten finanziellen Fakten des Lebens wieder. Und das ist gut so... Wir haben ein Blendwerk finanzieller Illusionen hergestellt und Generationen werden dafür bezahlen müssen, dass wir einen kurzen Moment glaubten, es gebe so etwas wie frei verfügbares Geld."
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Verbraucher, » Großbritannien
Alle verfügbaren Texte von » Libby Purves
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 10. Juli 2007