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Le Soir - Belgien | Freitag, 27. Juli 2007

Kritik an französisch-libyscher Kooperation

"Die Entwicklung wird das Gaddafi-Regime unterminieren", meint Alain Lallemand. Er glaubt, dass die angestrebten neuen Wirtschaftsbeziehungen mit Tripolis Gaddafi auf Dauer schaden werden. "Wir erwarten von Libyen zumindest, dass es an Gesprächen teilnimmt, die gemeinsame Interessen betreffen (das dürfte die Immigration sein, aber auch der Kokain-Handel zwischen Tripolis und dem belgischen Zaventem) - so wie es gute Nachbarn schaffen, ihre Hecke zu stutzen. Aber die Union darf es dabei nicht belassen. Wir holen mit unserer stärksten Waffe zum Gegenschlag aus, einer Bombe mit Langzeitwirkung. Wir lassen die Hunde des Liberalismus los und propagieren eine gute Versorgung (etwa bei der Medizin) für alle, die heute nur der Führungsschicht vorbehalten ist. Über kurz oder lang wird sich das libysche Volk gegen seinen Diktator wenden. Mit anderen Worten: Man muss ihm seine Volksmassen verderben und sie schließlich in einer globalisierenden europäischen Politik aufgehen lassen."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 27. Juli 2007

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