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Die Presse - Österreich | Freitag, 17. August 2007

Von der Hypothekenkrise zum Börsencrash?

"Die vom US-Hypothekenmarkt ausgehende globale Finanzkrise wird nicht nur weiter für Börsenturbulenzen sorgen, sondern auch das Währungsgefüge durcheinander bringen und die Weltwirtschaft abbremsen", schreibt Josef Urschitz. "Alle Experten [sind sich] einig, dass deutlich mehr hinter den Turbulenzen steckt als Zahlungsprobleme von ein paar 'Subprime'-Hypothekarfinanzierern in den USA, die ein paar Anleger nervös gemacht haben. Es sieht vielmehr so aus, als hätten wir es mit einer tiefgreifenden Krise des Finanzsystems zu tun, die die Welt noch einige Zeit in Atem halten wird. Und die, auch wenn das 'Beschwichtigungshofräte' aus der Politik und der Finanzwirtschaft jetzt noch vehement dementieren, auch die Realwirtschaft in Mitleidenschaft ziehen wird. Zumindest eine Wachstumsabschwächung, wenn nicht gar eine Rezession könnte in wichtigen Märkten die Folge sein. Wer glaubt, dass derzeit ein simpler Börsen-Sommerschlussverkauf stattfindet und ab September alles wieder so weiterläuft wie bisher, irrt wahrscheinlich."

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