Népszabadság - Ungarn | Montag, 27. August 2007
Rechtsextreme gründen "Ungarische Garde"
Auf der Budapester Burg wurde am Wochenende die "Ungarische Garde", eine paramilitärische Organisation der rechtsextremen Partei Jobbik, "vereidigt". Der ehemalige Verteidigungsminister Lajos Für überreichte jedem "Gardisten" eine Mitgliedsurkunde. Die "Gardisten" tragen schwarze Uniform mit Symbolen der ungarischen Nazis der 1930er Jahre. Sie streben nach eigenen Angaben Waffenbesitz an und wollen die Regierung stürzen: "Es wird einem übel, trotzdem darf man nicht wegschauen. Manche wollen sich beruhigen und sagen, die Geschichte werde sich nicht wiederholen. In der Tat ist nicht zu befürchten, dass die Glut von damals wieder aufflammt. Aber Menschen, denen es heute nicht zuwider ist, der ungarischen Nazis des Zweiten Weltkriegs zu gedenken, sind sehr gefährlich. Nicht nur wegen der Nazi-Symbole an der Uniform. Diese Menschen haben Homosexuelle, Befürworter der Legalisierung von Cannabis und linke Demonstranten brutal angegriffen und werden künftig jeden zusammenschlagen, der nicht zu ihnen gehört..."
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Alle verfügbaren Texte von » Péter N. Nagy
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