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La Vanguardia - Spanien | Mittwoch, 29. August 2007

Tahar Ben Jelloun über Kinder nicht-europäischer Eltern

Der Schriftsteller Tahar Ben Jelloun kritisiert, dass das neue französische Ministerium für Immigration und nationale Identität einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Dingen herstellt. "Frankreich versucht, die Zukunft seines Sozialsystems zu planen und vorzubereiten. Die Immigranten wollen einfach die Zukunft und den Lebensunterhalt ihrer Familien sichern. Da spielt die Frage der Identität keine Rolle... Das Problem der Identität betrifft nicht in erster Linie die Immigranten, sondern ihre Kinder, die im dem Land geboren sind, in das die Eltern eingewandert sind. Man vergisst dabei, dass sie Franzosen sind und diese Identität in ihren Pässen und Personalausweisen festgeschrieben ist. Dasselbe gilt für andere europäische Länder, in denen jeden Tag mehr und mehr Kinder von Eltern geboren werden, die nicht aus Europa kommen."

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