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Dnevnik - Bulgarien | Dienstag, 4. September 2007

Tourismuskrise und bulgarische Mentalität

Der Tourismus an der bulgarischen Schwarzmeerküste ist in der Krise, viele Hotels blieben in diesem Jahr geschlossen. Die Ursache dafür sieht Julian Popow in der bulgarischen Mentalität, sich nicht um das äußere Erscheinungsbild ihrer Städte zu kümmern: "Niemand schlägt bei der Gemeindeverwaltung Alarm, wenn die Bürgersteige dem Rücken eines Krokodils gleichen... Wir haben kein Interesse mehr am Gemeinwohl, weil uns nichts als Gesellschaft verbindet. Anstelle der Gemeinschaft haben wir das Private gesetzt... Touristen aber sind keine Kakerlaken, die sich in der Wärme muffiger, geschlossener Räume wohl fühlen. Touristen bewegen sich gern. Sie ziehen offene Räume dem Sofa vor. Sie wollen Natur und Kultur. Sie wollen die Geschichte selbst erleben und interessieren sich nicht für die Kneipen-Interpretation von Geschichte."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 4. September 2007

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