La Repubblica - Italien | Dienstag, 11. September 2007
Streit um neuen Rai-Chef
Die Berufung des linksliberalen Herausgebers Fabiano Fabiani an die Spitze des italienischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks Rai hat die Politiker des Mitte-Rechts-Blocks aufgebracht. Sie haben damit gedroht, ihre Verhandlungsbereitschaft mit der Regierung aufzugeben, und die Intervention von Präsident Napolitano gefordert. Giovanni Valentini unterstreicht, dass die Rai das Zentrum des politischen Lebens Italiens ist. Er fordert, die politische Spaltung zu überwinden. "Die Zuschauer, diejenigen die Steuern zahlen oder sogar ein Abonnement, wollen keinen öffentlichen Dienst, der rechts oder links ist. Sie fordern zu Recht ein unabhängiges Qualitätsfernsehen: weniger brutal, weniger vulgär und weniger trivial... Es sollte eine Alternative zu den Privatsendern bieten und in der Lage sein, sich der massenhaften Werbung zu verwehren. Kurz: Die Rai sollte den Bürgern gehören und weder der Regierung noch den Parteien."
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