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Der Standard - Österreich | Donnerstag, 13. September 2007

Terrorverdächtige in Österreich festgenommen

In Österreich sind am Mittwoch drei Terrorverdächtige festgenommen worden, denen vorgeworfen wird, in Kontakt mit al Qaida zu stehen. Petra Stuiber stellt einen Zusammenhang zur Islam-Debatte in Österreich her: "Österreich weigert sich bis heute zu akzeptieren, dass es ein Land ist, in das Menschen einwandern... Österreich ruhte sich lieber auf der Tatsache aus, dass der Islam schon 1912 als Religionsgemeinschaft anerkannt worden ist... FPÖ und BZÖ, die sich in den letzten Wochen einen unappetitlichen Wettkampf um die größere Islamfeindlichkeit geliefert haben, kommen die Verhaftungen gerade recht. Das zeigt die Kärntner Minarett-Debatte ebenso wie das gefährliche Spiel mit Anrainer-Ängsten im 20. Wiener Gemeindebezirk, wo ein Gebetshaus vergrößert werden soll. Die ÖVP hüpft munter auf, und die SPÖ schweigt oder wiegelt ab. Mit Beschwichtigen wird die Radikalisierung auf beiden Seiten aber nicht zu verhindern sein. Eher im Gegenteil."

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