Delfi - Litauen | Freitag, 21. September 2007
Balten und Polen haben gute Lobbyarbeit geleistet
Der Vorschlag der EU-Kommission zur Liberalisierung des Energiemarktes bei gleichzeitiger Beschränkung außereuropäischer Unternehmen dürfte den Expansionsdrang des russischen Energiegiganten Gasprom deutlich bremsen, meint Ceslovas Iskauskas: "Das Verbot aus Brüssel, den europäischen Energiemarkt weiter zu monopolisieren, stellt eine Reaktion auf Moskaus Weigerung dar, die neue Energiecharta zu unterzeichnen. Stattdessen erhöhte Russland die Preise für Gaslieferungen nach Georgien, in die Ukraine und nach Weißrussland, um politischen Druck auszuüben. Anfangs war Brüssel noch zögerlich, aber nach den beharrlichen Protesten der baltischen Länder und Polens gegen die Gaspipeline durch die Ostsee sind die Mühlen in Gang gekommen."
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