Corriere della Sera - Italien | Montag, 24. September 2007
Afghanistan-Mission beunruhigt die Italiener
Sergio Romano kommentiert die Entführung zweier italienischer Soldaten in Afghanistan, die zwei Tage später wieder freigelassen wurden. "Der Krieg in Afghanistan gefällt der europäischen Öffentlichkeit nicht. Das gilt insbesondere für Italien, das 2500 Soldaten dort hat, die beim Wiederaufbau des Landes helfen, ohne an Kampfhandlungen teilzunehmen, und deswegen dem fortgesetztem Druck der Amerikaner ausgesetzt sind... Diese Episode zeigt deutlich die Bedrängnis der Regierungskoalition, die in der Afghanistan-Frage gespalten ist. Es wäre eine gute Gelegenheit für die Opposition, mit ihrem Routinegeschäft aufzuhören und der Regierung zu helfen, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Was in Kabul auf dem Spiel steht, betrifft das ganze Land und gefährdet seine internationale Glaubwürdigkeit."
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