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Der Standard - Österreich | Mittwoch, 26. September 2007

Ahmadinedschad in New York

Julia Raabe beschreibt, wie Ahmadinedschad die internationale Bühne genutzt hat. "Er hat auf Israel eingehauen ('auf Rassismus gegründet'), an der renommierten Columbia-Universität absurdes Zeug erzählt ('im Iran gibt es keine Homosexuellen') und öffentlich mit dem Gedanken gespielt, am Ground Zero einen Kranz niederzulegen - ausgerechnet er, der Präsident des 'vermutlich größten Sponsors des Staatsterrorismus' (O-Ton Condoleezza Rice). Und die Show ist noch nicht vorbei - so lange nicht, wie Ahmadinedschad noch in den USA weilt. Aber schon jetzt hat der iranische Präsident seine Rolle für Washington bestens erfüllt. Er hat sich so präsentiert, wie die Administration ihn sieht. Und da er auch der einzige Vertreter des iranischen Regimes ist, der eine solche Aufmerksamkeit in der internationalen Öffentlichkeit genießt..., besteht auch keine Gefahr, in Zukunft ein differenzierteres Bild der Lage im Iran zeichnen zu müssen."

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