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Die Welt - Deutschland | Mittwoch, 10. Oktober 2007

Salman Rushdie und Sam Harris verlangen Personenschutz für Ayaan Hirsi Ali

Salman Rushdie und Sam Harris kritisieren in einem Text für Global Viewpoint die Niederlande, die für den Personenschutz der Islamkritikerin Ayan Hirsi Ali in den USA nicht mehr aufkommen wollen. "Man muss sich klarmachen, dass Hirsi Ali der erste Flüchtling aus Westeuropa seit dem Holocaust sein könnte. Als solche ist sie die einzigartige und unverzichtbare Zeugin der Stärke wie der Schwäche des Westens: der Pracht der offenen Gesellschaft ebenso wie der grenzenlosen Energie ihrer Feinde. Sie ist mit den Herausforderungen vertraut, die uns im Kampf gegen die Misogynie und den religiösen Fanatismus der muslimischen Welt erwarten, Tag für Tag lebt sie mit den Folgen unseres Scheiterns. Niemand wäre geeigneter, uns in Erinnerung zu rufen, dass die Tolerierung von Intoleranz Feigheit bedeutet."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 10. Oktober 2007

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