The Times - Großbritannien | Donnerstag, 1. November 2007
Großbritannien ist nicht im Zeittakt mit dem Rest Europas
Anatole Kaletsky plädiert für eine Übernahme der Mitteleuropäischen Zeit im Vereinigten Königreich: "Die Verteidiger [der britischen Zeit] in der Regierung behaupten, es gebe keine guten Gründe, unsere Uhren umzustellen, aber das ist schlicht falsch. Alle seriösen Analysen der Statistiken von Verkehrsunfällen kommen zu dem klaren Ergebnis, dass die Verschiebung von einer Stunde Dunkelheit am Nachmittag auf den Morgen einen deutlich positiven Effekt hat... Auch die Wirtschaft hat überzeugende Argumente für eine Anbindung Großbritanniens an die mitteleuropäische Zeitzone, denn der Unterschied von einer Stunde stört ernsthaft die Geschäfte. Es ist beispielsweise fast unmöglich, von London pünktlich zu Morgensitzungen in Paris oder Brüssel einzutreffen. Selbst die Telefonkommunikation leidet darunter. Auf dem Kontinent geht man Mittag essen, wenn es in London 11 Uhr ist, und kehrt gegen halb zwei zurück, wenn in den Londoner Büros gerade die Mittagszeit beginnt."
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