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Frankfurter Rundschau - Deutschland | Donnerstag, 1. November 2007

Neues Gesetz gegen Auslandsübernahmen

Die Bundesregierung plant, Ausländern per Gesetz künftig Beteiligungen an deutschen Firmen verbieten zu können, wenn sie 25 Prozent überschreiten. Robert von Heusinger findet das richtig: "Die Bundesregierung tut gut daran, Vorkehrungen zu treffen, im Notfall ausländische Beteiligungen rückgängig machen zu können. Damit zieht sie lediglich mit allen anderen westlichen Ländern gleich. Überall gibt es diese Möglichkeiten, und im Vergleich zur Variante in Amerika oder Frankreich ist das deutsche Gesetzesvorhaben sanft. Deutschland legt mit dem neuen Übernahmegesetz schlicht seine Naivität ab, die in dem Glauben gipfelte: Der Markt werde es schon richten, wenn er nur frei sei. Kein anderes europäisches Land hat ein so liberales Übernahmegesetz wie bislang Deutschland. Doch das hat unterm Strich vor allem Nachteile gebracht."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 1. November 2007

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