taz - Deutschland | Freitag, 9. November 2007
Vorgezogene Präsidentschaftswahlen in Georgien
Klaus-Helge Donath befasst sich mit der Opposition in Georgien: "Tragisch ist, dass die Opposition zwar vorübergehend die Straße beherrscht. Doch sie verfügt über keine charismatischen Köpfe, die das Ruder übernehmen könnten. Fällt Saakaschwili, wird auch die Opposition sich heillos zerstreiten. Der Exverteidigungsminister Irakli Okruaschwili, der den Protest ins Rollen brachte und sich als Nachfolger empfiehlt, wäre eine noch größere Katastrophe für den Kaukasusstaat. Er ist nämlich nicht nur ein Heißsporn, sondern jemand, der auch scharf schießt."
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