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Le Soir - Belgien | Donnerstag, 15. November 2007

Rechtsextreme Fraktion im Europaparlament zerbrochen

Am 14. November ist die rechtsradikale Fraktion im Europaparlament - "Identität, Tradition, Souveränität" - zerbrochen: Die rumänischen Abgeordneten verließen die Fraktion, nachdem die italienische Abgeordnete Alessandra Mussolini den Rumänen in Italien einen kriminellen Lebensstil vorgeworfen hatte. "Wie soll man sich mit Angehörigen anderer Nationen verständigen, wenn man den ganzen Tag lang predigt, dass der Feind der Fremde ist?", fragt Pascal Martin ironisch. "Zunächst waren mehrere Versuche einer Fraktionsbildung der Rechtsextremen gescheitert. Als sie sich im Januar bildete, mussten alle zurückstecken... Im Laufe der vergangenen Monate hat die Fraktion ab und zu mit der 'Qualität' ihrer parlamentarischen Arbeit beeindruckt. Angriffe und Schmähreden im Stile von Le Pen waren plötzlich out, angesagt war das alt hergebrachte politische Spiel, das sie taktisch und juristisch durchaus intelligent spielten... Doch glücklicherweise haben die Rechtsextremen einen einmaligen Hang dazu, sich zu zerstreiten und zerstückeln."

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