Der Standard - Österreich | Mittwoch, 21. November 2007
Subventionsabbau für die europäische Landwirtschaft
Ganz wegfallen dürfen die Agrarsubventionen nicht, findet Michael Moravec mit Blick auf die österreichischen Bauern. "Denn in Österreich arbeiten viele Höfe trotz der guten Einkommensentwicklung an der Grenze zwischen Weitermachen oder Zusperren. Und was beim Zusperren auf der Strecke bleiben würde, sind auch die Aufgaben, die mit Landschaftspflege umschrieben werden: Im Fremdenverkehrsland Österreich ist es von hoher Bedeutung, dass Wiesen und Almen nicht verwildern, Waldwege gepflegt werden und dörfliche Strukturen nicht noch weiter zerfallen, als sie es schon sind. Die 'Modernisierung' der EU-Agrarpolitik ist völlig richtig: Weg von der Stützung der Produktion für die spätere Vernichtung, weg von Weinseen und Butterbergen, hin zu einer Prämie für die Erhaltung einer Kulturlandschaft - und die stärkere Förderung von Landwirten in schwierigem Umfeld: In den Bergen sollte es bewirtschaftete Höfe geben, auch wenn dies viel kostet."
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