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Hufvudstadsbladet - Finnland | Montag, 30. Januar 2006

Finnlands Präsidentschaftswahl

In der zweiten Runde der finnischen Präsidentschaftswahlen hat sich Amtsinhaberin Tarja Halonen gegen ihren Herausforderer Sauli Niinistö durchgesetzt. Die Stichwahl war spannender als zuvor vermutet, findet Max Arhippainen. "Über viele Jahre hinweg hatten die meisten geglaubt, dass die diesjährigen Präsidentschaftswahlen eine reine Formalität würden. Tarja Halonen stand so hoch in Volkes Gunst, dass Meinungsumfragen teilweise an nordkoreanische Verhältnisse erinnerten. Bis vor einigen Wochen schien es höchstens unsicher, ob sie gleich im ersten Durchgang gewählt oder zu einer Stichwahl gegen einen der bürgerlichen Kandidaten gezwungen würde. Wie erwartet hat Halonen das Rennen gemacht und darf weitere sechs Jahre im Amt bleiben. Aber die Vorhersagen über einen haushohen Sieg sind nicht eingetroffen... Demokratie lebt davon, dass es eine Alternative mit reellen Chancen gibt."

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