Kathimerini - Griechenland | Donnerstag, 29. November 2007
Ein dänischer Film zwischen Fiktion und Wirklichkeit
Beim Filmfestival von Thessaloniki hat der satirische Film "AFR" des dänischen Filmregisseur Morten Hartz Kapler für Aufregung gesorgt. Darin spielt der dänische Premierminister Anders Fogh Rasmussen ('AFR' sind seine Initialen) sich selbst. Die Zeitung findet den Film absolut sehenswert: "Kapler scheint keinerlei moralische Hemmung zu kennen... Mit chirurgischer Präzision rekonstruiert er die Wirklichkeit. Er stellt die Vorstellungskraft in den Dienst der Satire. Er zeigt, was sich hinter den Kulissen der Politik abspielt, indem er die Politik mit ihren eigenen Mitteln schlägt. 'AFR' will vor allem eins: eine Atmosphäre des Unbehagens, der Enthüllungen und des Infragestellens erzeugen. 'Das Thema des Films ist die Täuschung', erklärte der Regisseur. 'Es geht darum, wie Politiker die Medien in die Irre führen, wie die Medien im Gegenzug die Politiker in die Irre führen und schließlich, wie beide zusammen die Öffentlichkeit in die Irre führen.'"
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Alle verfügbaren Texte von » Maria Katsounaki
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